(openPR) Worpswede, 20. Mai 2015. Die Ausstellung „Urban unlimited. Zukunft findet Stadt“ zeigt vom 30. Mai bis zum 28. Juni 2015 in der kommunalen Galerie „Altes Rathaus“ Worpswede Bilder des Fotografen Jürgen Strasser.
Als Fotograf ist Jürgen Strasser in den beiden letzten Jahren viel gereist. Unter dem Titel „Urban unlimited. Zukunft findet Stadt“ zeigt er in den Räumen der kommunalen Galerie Altes Rathaus in Worpswede für vier Wochen in teils großformatigen Panoramen und Detailaufnahmen die Dimensionen moderner Metropolen und Megastädte – Lebensräume, die ihren Bewohnern und Besuchern immer neue Formen der Wahrnehmung, Orientierung und Anpassung abverlangen. Zu sehen sind Fotografien aus Bangkok, Dubai, Hongkong, Kuala Lumpur, London, New York, Paris, Shanghai, Singapur und Tokio.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt leben über die Hälfte aller Menschen in „urban agglomerations“, im Jahr 2050 werden es bereits 70 Prozent sein. Diese Tatsache war der Auslöser für sein Interesse, dem Phänomen der Urbanisierung der Welt nachzugehen. „Mich interessieren die ständige Veränderung, die Gegensätze, die Vielschichtigkeit, die sozialen und städtebaulichen Strukturen, die Umbrüche und Wunden und natürlich der spezifische Rhythmus einer Metropole,“ so der Fotograf.
Jürgen Strasser wählt in seiner fotografischen Herangehensweise den Modus der selektiven Wahrnehmung von großstädtischer Realität. Seinen grafisch geschulten Blick richtet er auf Strukturen, Flächen, Linien, Muster, Raster sowie auf die vertikale und horizontale Ausdehnung der Architektur. Er zeigt in seinen Bildern ungeschönt die schnell wachsenden Metropolen: ¬¬beklemmend und anziehend, hässlich und spektakulär zugleich. Aber immer in seiner ihm eigenen Bildsprache. Bemerkenswert ist auch, dass seine Fotografien der vertikalen Welt nicht an exklusiven Standorten, sondern im öffentlichen Raum entstehen, also an Orten und Plätzen, die jedermann zugänglich sind.
Mit dem Sucher seiner Kamera blickt er nicht nur auf hypermoderne Hochhausarchitektur und Stadtlandschaften, sondern auch auf alltägliches Zusammentreffen im urbanen Lebensraum, auf Menschen und Situationen, wobei gerade scheinbare Belanglosigkeiten seine fotografische Aufmerksamkeit finden: „Die großen Städte und Metropolen befinden sich trotz regionaler und kultureller Unterschiede im Prozess einer architektonischen Angleichung, man könnte sogar von einer Ähnlichkeit der Welt sprechen, Es sind vor allem die Menschen und deren Alltag, die jeder Stadt eine unverwechselbare atmosphärische Besonderheit verleihen“.
Die Ausstellungseröffnung findet am Freitag, den 29. Mai um 19.00 Uhr statt. Es begrüßt Sie der Bürgermeister der Gemeinde Worpswede, Stefan Schwenke. In das Werk von Jürgen Strasser führt der Kunstkritiker Dr. Rainer Beßling ein.










