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Zustimmung zu „Urban Gardening in der Stadt verwurzeln“

22.01.201810:25 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Der Landesverband Berlin der Gartenfreunde befürwortet eine Stärkung des Urban Gardening, des Gärtnerns in der Stadt. In einem entsprechenden, von mehreren Fraktionen des Berliner Abgeordnetenhauses eingebrachten Antrag sieht er vor allem die Chance, die bisherige Zusammenarbeit zwischen den Berliner Gartenfreunden und der neuen Urban-Gardening-Bewegung zur Erhaltung des Stadtgrüns zu bündeln.



Das Präsidium des Landesverbandes Berlin der Gartenfreunde e.V. hat in der 16. Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Verkehr, Klimaschutz am 18. Januar zum Antrag „Urban Gardening in der Stadt verwurzeln“ der Fraktionen SPD, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen Stellung genommen. Zur Abstimmung im Ausschuss standen die beiden Teilanträge (1) Entwicklung eines gesamtstädtischen Konzeptes für urbane, Klein- und interkulturelle Gärten und (2) Benennung eines Ansprechpartners als Mittler zwischen Akteuren der urbanen Gärten und der Berliner Verwaltung.

Günter Landgraf, Präsident des Landesverbandes Berlin der Gartenfreunde e.V., betonte in der Anhörung, dass die Gartenfreunde insbesondere auf eine intensivere Zusammenarbeit aller Aktiven setzen. „Wir hoffen, dass wir in Zukunft stärker mit den Urban Gardenern und dem Senat sowie den Verwaltungen in den Bezirken zusammenarbeiten können“, begründete er die Zustimmung. „Die momentane, oft künstlich aufgebaute Kluft zwischen den Akteuren muss beseitigt und einer gesellschaftlichen Trennung entgegengewirkt werden. Dies erwarten wir auch von einer gemeinsamen Koordinierungsstelle.“

Das Kleingartenwesen ist eine der ältesten Formen des Gärtnerns in der Stadt. So legten die Berliner Laubenkolonisten bereits im ausgehenden 19. Jahrhundert die Anfänge des „Urban Gardening“ in Berlin. Auch wenn es auf den ersten Blick so scheint, als wären die neuen Formen des urbanen Gärtnerns ein Widerspruch zum organisierten Kleingartenwesen, so eint beide doch die Suche nach einem Stück Natur in der Stadt und der Wunsch, diese zu gestalten und langfristig auch für die nachfolgenden Generationen zu erhalten. Insofern verstehen sich die Berliner Kleingärtner als integraler Bestandteil des Urban Gardening.

Seit einigen Jahren ist das Berliner Kleingartenwesen dabei, sich durch soziale, integrative und ökologische Projekte stärker zu öffnen und somit die Einbindung ins Quartiersmanagement zu forcieren. Dieser Prozess ist noch lange nicht abgeschlossen. Aber Kooperationen wie zum Beispiel zwischen der Schreberjugend und den Prinzessinnengärten zeigen unsere gemeinsamen Interessen.

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