(openPR) München, 21. Mai 2007 – Als erste deutsche Fachhochschule beteiligt die Macromedia FH der Medien (MFM) sich am EU-Projekt Sputnic, das den Einsatz von Zukunftstechnologien in der Lehre fördert.
„Das erste Sputnic Seminar am 9. Mai war sensationell. Die Studierenden waren aus dem Häuschen“, freut sich Hansjörg Zimmermann, Dozent für Medienmanagement an der Macromedia Fachhochschule der Medien über den Auftakt der einjährigen Online-Seminarreihe des EU-Projekts Sputnic. Im Internet sammelt und verbreitet Sputnic Wissen darüber, wie sich neueste Internettechnologien wie Virtual Mobility, Web 2.0 Anwendungen, Digital Video Environment und Videokonferenzen für die Universitätslehre einsetzen lassen.
Mit 70 Studierenden in München und 40 Studierenden am Campus-Standort in Köln nahm die MFM als einzige deutsche Fachhochschule an der innovativen Veranstaltung teil. Christof Hagedorn, der die MFM in Köln zuschalten ließ, resümiert, „die Teilnahme der beiden Standorte Köln und München am europaweiten SPUTNIC-Event der Europäischen Kommission war ein voller Erfolg.“
„In meinem Kurs gibt es regelmäßig einen E-Day, an dem wir eine Welt ohne Printmedien simulieren. So konnten wir ideal an Sputnic andocken und werden das auch weiterhin tun“, so der webbegeisterte Dozent, „schließlich hält auch das MIT schon in Second Life Vorlesungen.“ Er wünsche sich, mit der Mac-romedia Fachhochschule der Medien in Deutschland eine Vorreiterrolle im Bereich Lehre 2.0 zu übernehmen.
Das überzeugt auch die Studierenden, die mit Dozenten und Kommili-tonen aus Helsinki, Budapest und Leuven vernetzt waren. „Es hat mich begeistert, dass es international und auf englisch ist“, sagt Medienmanagement-Student Jean-Paul Imhoff. Das bestätigt auch Mitstudentin Elisabeth Schöning, die findet, „das sollte öfter stattfinden, denn man kann von sehr guten Dozenten unabhängig vom Ort lernen.“
Sputnic wird gefördert von der EU-Kommission und ist Teil der begleitenden Maßnahmen des Socrates-Programms. Thema des ersten Sputnic-Webseminars waren Web 2.0 Anwendun-gen wie Wikis, Weblogs, RSS Feeds und social bookmarking. Teilgenommen haben die Katholischen Universität Leuven in Belgien, die Technische Universität Helsinki in Finnland, die Westungarische Universität in Budapest sowie in Deutschland die Universität Köln und die Macromedia Fachhochschule der Medien.












