(openPR) Vernissage zur Ausstellung von Barbara Hauser. Im Rahmen des Sommerblut Internationales Kulturfestival am 17. Mai 2007 im 68elf Köln, Mediapark 4d, 50670 Köln, Beginn 19 Uhr. Die Künstlerin wird vertreten durch die Galerie Ralph Schriever, Pfeilstraße 11, 50672 Köln
Barbara Hauser – Milieustudien aus nächster Nähe
Barbara Hauser wollte es immer ganz genau wissen. Sie beschränkte sich nicht auf intellektuelle oder feministische Überlegungen zum Leben der Prostituierten, Obdachlosen, Stripper, Transsexuellen oder Geishas. Sie zog es vor, sich ihr eigenes Bild zu machen und verbrachte Monate in den entsprechenden Milieus, bevor sie ans Werk ging. Und auch dann verließ sie sich nicht auf ihre Erinnerungen. Als Vorstudie dienten ihr Fotografien, und auf deren Basis entstanden ihre Bilder. „Die 37-jährige Münchnerin gehört“, so die renommierte Kunsthistorikerin Renate Roos, „zu jener Generation von Künstlern, die der Fotografie ihren Wirklichkeitsanspruch aberkennt und ihn wieder der Malerei überlassen“.
Nur auf den ersten Blick wirken Barbara Hausers Bilder erschreckend naturalistisch. Mit einer zunächst brutal wirkenden Direktheit bildet sie Leiber, Gesichter und Szenen mit häufig sexuellen Implikationen aus dem Leben ihrer Protagonist(inn)en ab. Erst auf den zweiten Blick erkennt man ihre Seele – das Mitgefühl, die Sympathie der Malerin für die Personen, die sie abbildet. Nur aus diesem Grund liefern sie sich ihr aus, entblößen sich – in all ihrer Deformiertheit und Kaputtheit – mit einer ganz unbekümmerten Selbstverständlichkeit, die berührt und erschüttert. Mehr als jeder theoretische oder gar sozialpädagogische Diskurs ergreifen uns diese Bilder und machen uns mit einer uns fremden, faszinierenden Welt vertraut, in der sehr komplexe, interessante Menschen zu Hause sind. Barbara Hauser führt uns in ihre Nähe, in ihre sehr menschliche Realität, und nur auf diesem Weg sind Veränderungen möglich.
Ralph Schriever, Galerist der Künstlerin in Köln, hat die Ausstellung im 68elf initiiert, wo Barbara Hausers Bilder im Rahmen des Sommerblut Internationales Kulturfestival ab 18. Mai zu sehen sind. Weitere Informationen zur Künstlerin finden Sie auf ihrer Website: www.barbara-hauser.de
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Kurzportrait Galerie Ralph Schriever
Die Galerie Ralph Schriever ist auf zeitgenössische Pop-Art spezialisiert. Inhaber Ralph Schriever ist seit sieben Jahren als Galerist in Köln: Drei Jahre lang war sein Standort in der Darmstädter Straße, zwei Jahre lang in der St. Apern Straße, und seit zwei Jahren ist er nun schon in der renommierten Kölner Pfeilstraße ansässig.
Ralph Schriever möchte seinen Kunden nur Kunst anbieten, die ihm selbst gefällt, die er sich auch gerne in seinen eigenen vier Wänden aufhängen würde. Die lebensoffene, unbeschwerte Pop-Art entspricht dem Naturell des unkonventionellen Galeristen, der ursprünglich aus der Werbung kommt. „Mit den Bildern muss man leben können“, so sein Credo, „sie muss gute Laune machen. Kunst nur als Investition zu betrachten ist ein freudloses Unterfangen“.









