(openPR) • Heijo Hauser verabschiedet sich nach 20 Jahren als Gründer und Managing Director in den Ruhestand
• Jubiläum auch für die Aktuarberatung in Deutschland
Köln, 12. Mai 2011 – Frank Schepers (42) übernimmt zum 1. Juli 2011 die Leitung des Bereichs „Risk Consulting and Software“ bei der internationalen Unternehmensberatung Towers Watson in Deutschland. Er tritt die Nachfolge von Heijo Hauser an, der dieses Beratungssegment in Deutschland vor 20 Jahren gegründet hat und nun in den Ruhestand geht. Schepers ist seit 17 Jahren im Unternehmen tätig und wirkte schon einige Jahre auch in der Leitung aktiv mit. Mit diesem Wechsel sichert Towers Watson die Kontinuität im Geschäft und in den Dienstleistungen für die Versicherungsbranche in Deutschland.
Schepers begann 1994 als Berater bei Towers Watson, damals Tillinghast, in Köln. 2004 wurde er Principal der damaligen Partnergesellschaft. Inhaltlich ist Schepers insbesondere auf strategische Fragestellungen für Versicherungsgesellschaften, Risiko- und Kapitalmodellierung sowie auf M&A-Transaktionen spezialisiert. Zu seinen wichtigsten Aufgaben zählt er die Integration der Anfang 2011 von Towers Watson erworbenen Gesellschaft EMB sowie die Weiterentwicklung der strategischen Angebote: „Als führender Aktuarberater geben wir uns nicht damit zufrieden, komplexe Sachverhalte rein quantitativ zu bewerten“, sagt Schepers. „Wir haben unseren Kunden gegenüber eine Verpflichtung, auch die Implikationen für das Geschäft herauszuarbeiten."
Aktuarielle Beratung: vom Neuland zum etablierten Geschäftsmodell
Heijo Hauser gründete 1991 in Köln den ersten Deutschland-Standort der internationalen Unternehmensberatung Tillinghast, einem Geschäftsbereich von Towers Perrin. „Der deutsche Versicherungsmarkt war zu diesem Zeitpunkt noch stark reguliert und die Bedingungen schwierig“, erinnert sich Hauser. Doch mit der Deregulierung Mitte der 90er Jahre ging eine rasante Entwicklung für die versicherungsmathematische Beratung einher: „Wir konnten die Branche in den letzten 20 Jahren bei vielen wesentlichen Veränderungen unterstützen“, so Hauser. Dazu gehören neben dem Deregulierungsprozess zahlreiche M&A-Projekte, Veränderungen in der Produkt- und Vertriebslandschaft und das Großprojekt Solvency II, aber auch die Finanzmarktkrisen um die Jahre 2001 und 2008. „Wir können sagen, dass wir die aktuarielle Beratung in Deutschland mitbegründet haben und sind heute nach wie vor Marktführer in diesem Segment“, sagt Hauser. „Dies gilt, insbesondere nach der Akquisition von EMB, sowohl für den Leben- als auch für den Schaden- und Unfallbereich.“
In den 90er Jahren baute Hauser darüber hinaus die Standorte Zürich und Stockholm auf und leitete seitdem die Tillinghast-Aktivitäten im gesamten deutschsprachigen Raum, in Skandinavien und in Zentraleuropa. Nach der Fusion von Towers Perrin mit Watson Wyatt im Jahr 2010 ging aus Tillinghast die Sparte „Risk Consulting and Software“ von Towers Watson hervor.


