(openPR) Seit vierzehn Jahren erstmals wieder steigende Unfallzahlen in deutschen Betrieben. Gut 3.300 Unfälle pro Arbeitstag. Arbeitssicherheitsexperten fordern neue Konzepte für Schulungen und Unterweisungen: Denn nur anwendbares Wissen bringt auch mehr Sicherheit.
Gronau, Mai 2007 - Arbeitssicherheit ist kein Selbstläufer. Das zeigt ein Blick auf die aktuellen Zahlen des Hauptverbands der gewerblichen Berufsgenossenschaften (HVBG). Gut 844.000 meldepflichtige Arbeitsunfälle im Jahr 2006, das sind über fünf Prozent mehr als noch im Jahr 2005. „Damit bestätigt sich unsere Vermutung aus dem vergangenen Jahr, dass der Beschäftigungszuwachs sich auch im Unfallgeschehen niederschlagen wird', erläutert Dr. Joachim Breuer, Hauptgeschäftsführer des HVBG.
Mehr Sicherheit, geringere Kosten
„Auch neue Mitarbeiter müssen zeitnah den gleichen Wissensstand wie ihre altgedienten Kollegen erreichen. Hier kommt es darauf an, schnell anwendbares Wissen aufzubauen“, fordert Manfred Löpker, Safety Manager und Geschäftsführer der SLH GmbH. „Bei traditionellen Schulungen im Vorlesungsstil ist der Lerneffekt jedoch meist eher gering. Unfälle aufgrund technischer Mängel kommen heute kaum noch vor. 90 Prozent aller Unfälle sind ausschließlich verhaltens- und wissensbedingt.“
Das muss nicht sein. Moderne Unterweisungssysteme nutzen effektive Lehrmethoden und verbinden diese mit den Vorteilen der modernen Medien. So erarbeiten sich die Mitarbeiter zum Beispiel selbstständig sicherheitsrelevante Inhalte am PC. Die Lernergebnisse werden dann nicht nur durch Testfragen überprüft, sondern automatisch auch rechtssicher dokumentiert. Die Bearbeitung der Unterweisungen wird von jedem Mitarbeiter individuell in einem vorgegebenen Zeitrahmen durchgeführt. Das spart Zeit und Kosten.
Intranet und Internet zur Wissensvermittlung
Unterweisungssysteme, wie UWEB2000, des Gronauer Unternehmens SLH GmbH nutzen dafür das Intranet eines Unternehmens oder das öffentliche Internet. Die Schulungsinhalte liefern die Arbeitssicherheitsexperten des UWEB2000-Redaktionsteams. Der Vorteil: Für das Unternehmen entfällt die oft zeitraubende Vorbereitung der Schulungen. Ferner kann der Vorgesetzte oder die Sicherheitsfachkraft mit UWB2000 zentral die Arbeitssicherheitsthemen an die Mitarbeitern zuweisen, wobei das System auch die jeweiligen Fortschritte dokumentiert. „Die Erfahrung bestätigt uns, die Mitarbeiter wissen nach der UWEB2000-Unterweisung worauf es ankommt“, so Löpker
UWEB2000 -Themen vermitteln nicht nur Faktenwissen, sondern auch das Motiv diese Kenntnisse tatsächlich anzuwenden. So wird nicht angewandtes und doch vorhandenes „träges Wissen“ zu aktiven Wissen. Das Phänomen der Interpretation nach dem „stille Post“-Prinzip verschwindet, weil die Mitarbeiter über das richtige Wissen verfügen und dieses auch anwenden.
„Deshalb arbeiten die Mitarbeiter sicherer und verhüten so Unfälle. Bewusst oder auch unbewusst“, betont Löpker. „Ein sicherer Arbeitsplatz ist nicht nur eine Frage der Technik, sondern eine Aufgabe der Mitarbeiter. Es zählt nicht nur, dass unterwiesen wurde. Das Wichtigste ist, dass die Beschäftigten die Inhalte verstanden haben – dann klappt es auch mit der Arbeitssicherheit.“
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