(openPR) Deutsche Universitäten genießen einen guten Ruf und ziehen folglich viele Studenten aus dem In- und Ausland an. Dies führt häufig zu Kapazitätsproblemen mangels entsprechender Räumlichkeiten – so auch bei der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg. Um den Lehrbetrieb in der gewohnten Qualität aufrecht zu erhalten, musste kurzfristig zusätzlicher Raum geschaffen werden.
Dringend benötigt wurde ein neues Lehrgebäude mit Seminar- und Gruppenräumen im Komplettanschluss an die Universität, dessen Entstehung und architektonische Gestaltung in den Händen des Universitätsbauamtes Freiburg lag. Der enge Terminplan legte eine Ausführung in Modulbauweise nahe, die sich bei Krankenhausbauten, Ärztehäusern, Pflegeheimen wie auch Unikliniken bereits bewährt hat.
Insbesondere der Systembauanbieter OFRA aus dem östlichen Nordrhein-Westfalen überzeugte das Freiburger Universitätsbauamt durch kurze Bauzeiten, hohe Funktionalität, verbindliche Termineinhaltung und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis bei seinen Referenzbauten, so dass OFRA schließlich den Zuschlag erhielt.
Der Entwurf des Universitätsbauamtes sah ein zweigeschossiges Gebäude mit 590,16 m² bebauter Fläche und insgesamt 1149,88 m² Baugrundfläche vor. Seine lichtdurchfluteten Räume weisen eine hohe Funktionalität auf und die helle Kratzputzfassade fügt sich perfekt ein in die Kliniklandschaft. Neben der großzügigen Nutzung von Tageslicht sorgt die Beheizung mit Fernwärme für eine günstige Energiebilanz.
Eindrucksvoll präsentiert sich das Gebäude auch von innen durch sein offenes Treppenhaus in F30 Brandschutz-Ausführung und zwei unabhängigen Rettungswegen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der behindertengerechte Ausbau von Gruppen- und Seminarräumen und des Toilettenbereichs. Die Fußböden wurden in PVC ausgelegt und vereinen so Pflegeleichtigkeit, Hygiene und die unverzichtbare Widerstandsfähigkeit. Im Bereich der Lehrräume sorgen in die Fassade integrierte Sonnenblenden für einwandfreie Sicht. Die OFRA-Systembauweise stellt eine perfekte verbale Kommunikation ohne Hall- und Störgeräusche innerhalb der Räume oder durch Einwirkung von außen sicher, wie ein raumakustisches Gutachten belegt. Nachbesserungen waren daher nicht erforderlich.
Neben der kurzen Bauzeit von insgesamt nur 12 Wochen (2 Wochen Rohbau + 10 Wochen Innenausbau) überzeugt die OFRA-Modulbauweise durch ein exzellentes Preis-Leistungsverhältnis. Diese Vorteile sind das Resultat einer durchdachten Bautechnik, die auf vorgefertigten, großformatigen Systemeinheiten beruht. Diese werden per Tieflader zur Baustelle transportiert und dort in sehr kurzer Zeit zu einem Gebäude zusammengefügt. Die Raumaufteilung kann problemlos an die sich wandelnden Erfordernisse angepasst werden, da die einzelnen Module - mit Ausnahme der Außenwände - keine tragenden Elemente aufweisen und die Installationen in den Decken verlegt sind.
Schließlich lässt sich das Lehrgebäude bei Bedarf auch aufstocken, wobei wiederum der Zeit- und Kosten sparende Effekt der Modulbauweise zum Tragen kommt. Insgesamt beweist das Objekt, dass modernes industrielles Bauen in Modultechnik nicht nur kostengünstig ist und Zeit spart, sondern auch hohen funktionellen und gestalterischen Ansprüchen gerecht wird. Zudem wird durch die Möglichkeit des Aufstockens eine optimale Grundstücksnutzung auch in ferner Zukunft sicher gestellt.
Darüber hinaus glänzt die von OFRA perfektionierte Modulbautechnik durch verbindliche Preiszusagen und Termineinhaltung sowie eine gütegesicherte Qualität – Fakten, die auch die Experten des Universitätsbauamts Freiburg bei der Auftragsvergabe überzeugten. Ein weiteres Plus gegenüber konventionellem Bauen war der nur geringe Lärmpegel in der Rohbauphase, so dass der Lehrbetrieb kaum gestört wurde.













