(openPR) Was heißt hier „Eva-Prinzip“? Ancestry.de blickt zum Muttertag auf den Familienstammbaum von Müttern, die auch im Job das Kind schaukeln.
München, 08.05.2007 - Maria Furtwängler, Ursula von der Leyen, Gloria von Thurn und Taxis – prominente Beispiele für Mütter mit Biss. Ancestry.de hat sich die Familien der drei Powerfrauen einmal näher angesehen.
Ist womöglich der berufliche Erfolg von Frauen schon in der Erbmasse angelegt – Stichwort Multitasking-Gen? Oder spielt eher die Sozialisierung die Hauptrolle, wenn es um Business und Mutterschaft geht? Was, wenn alles bloß Zufall ist? Auf www.ancestry.de kann jede Frau (und natürlich auch jeder Mann) nach den Vorfahren forschen und sich mit seiner Familiengeschichte beschäftigen.
Bei Maria Furtwängler etwa scheinen Kreativität und Vielseitigkeit in den Genen zu liegen: Ihre Mutter ist die Schauspielerin Kathrin Ackermann, ihr Vater Bernhard Furtwängler ist Architekt, dessen Bruder Florian Furtwängler war Regisseur. Eine weitere Generation zurück trifft man auf den Dirigenten Wilhelm Furtwängler (1886-1954), Stiefopa und gleichzeitig Großonkel der Schauspielerin, Ärztin, Verlegergattin und Mutter. Der Vater des Dirigenten war der Archäologie-Professor Adolf Furtwängler. Er kam vor allem durch seinen Rekonstruktions¬versuch der Venus von Milo zu Ruhm. Für seine Forschungen war ihm kein Weg zu weit: Die Hamburger Passagierlisten, auf www.ancestry.de abrufbar, dokumentieren zum Beispiel, dass er 1904 über Hamburg mit dem Dampfschiff Patricia nach New York reiste. Das Emanzipationsgen hat Maria Furtwängler von ihrer Urgroßmutter mütterlicherseits. Die Großmutter Kathrin Ackermanns war die deutsche Politikerin Kathinka von Oheimb. Als eine von lediglich vier Frauen saß sie von 1920 bis 1924 für die Deutsche Volkspartei (DVP) im Reichstag. In ihrem politischen Salon ging ein und aus, was Rang und Namen hatte und ganz nebenbei erzog sie ihren Nachwuchs.
Dass politisches Engagement und Mutterschaft sich nicht ausschließen, beweist gerade die amtierende Familienministerin Ursula von der Leyen. Die 49-Jährige und siebenfache Mutter studierte nach dem Abitur VWL. Darauf setzte sie ein Medizinstudium, das sie mit einer Promotion abschloss. Seit 1986 ist sie mit dem Vater ihrer sieben Kinder, Medizin-Professor und Unternehmer Heiko von der Leyen verheiratet. Politischer Instinkt sowie ein hohes Maß an Familiensinn wurden Ursula von der Leyen wohl in die Wiege gelegt: Ihr Vater Ernst Albrecht war 14 Jahre lang Ministerpräsident von Niedersachsen und ist ebenfalls Vater von sieben Kindern. Auch Ursula von der Leyens Mutter, Heide Adele, war beruflich engagiert: Sie promovierte in Germanistik zum Dr. phil. und arbeitete als Journalistin. Unterschied zur Tochter: Die Mutter tauschte Redaktion gegen Kinderzimmer und fand dort ihre Erfüllung.
Adel verpflichtet – wilde Partybiene wird erfolgreiche Unternehmerin
Blaublut: Die Regensburger Fürstin Gloria von Thurn und Taxis ist die jüngste Tochter des Grafen Joachim von Schönburg-Glauchau. Das Geschlecht stammt in direkter Linie von Königin Viktoria von England ab. Diese trug den Spitznamen „Mutter von Europa“, da ihre Nachkommen in allen Herrscherhäusern Europas zu finden waren. Glorias Mutter ist Beatrix Széchényi de Sárvár-Felsövidek, eine Tochter des Balint Graf Széchényi von Sárvár und Felsövidek und der Prinzessin Marie Pawlowna Galitzine. Mit knapp 20 Jahren heiratet Gloria den 34 Jahre älteren Johannes Fürst von Thurn und Taxis. Zunächst fällt sie durch flippige Frisuren und als internationale Jet-Setterin auf. Doch die Fürstin sorgt auch für Erben: Sie bringt drei Kinder zur Welt. Als ihr Mann 1990 stirbt, steht sie an der Spitze des maroden Thurn und Taxi Konzerns (diverse Privatbanken, Immobilien, Industriebeteiligungen und eine Brauerei) – und übernimmt Verantwortung. Um dem bayerischen Staat die Erbschaftssteuer in Höhe von 65 Millionen Mark zahlen zu können, schlägt sie einen für eine adlige Familie ungewöhnlichen Weg ein: Sie lässt einen Teil ihrer Schätze bei Sotheby’s versteigern. Ihren Kindern Albert, Elisabeth und Maria Theresia wird sie nach der erfolgreichen Sanierung eines Tages ein gesundes Unternehmen übergeben.
Powerfrauen mit Kind und Kegel – aber klar!
Aber nicht nur prominente Frauen schaffen den Spagat zwischen herausforderndem Job und Mutterglück: Laut einer internationalen Studie des Bundesfamilienministeriums und der Bertelsmann Stiftung von April 2007 sind in Deutschland 44,3 Prozent der Mütter mit kleinen Kindern erwerbstätig. „All diese Frauen verdienen unseren besonderen Respekt“, sagt Brett Lohr Bouchard, Chef von Ancestry.de, und fügt hinzu: „Das Wort Rabenmutter sollte endlich aus dem Wortschatz gestrichen werden. Wir von Ancestry.de gratulieren allen Müttern – auch Eva Herman!“
Nähere Informationen zu Ancestry.de erhalten Sie im Internet unter www.ancestry.de und direkt bei:











