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Social Network Communities verändern Freizeit- und Medienverhalten von Jugendlichen

02.05.200710:43 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Das rasante Wachstum von Social Networking Communities (SNC) und die hohen Mitgliederzahlen im Alter zwischen 13-26 Jahren verdeutlichen den zunehmenden Stellenwert im Alltag von Jugendlichen. Bisher ist aber nicht eindeutig geklärt, welchen Einfluss Communities auf das Freizeit- und Medienverhalten von Jugendlichen haben. Im Rahmen einer Studie mit insgesamt 3400 Teilnehmern im Alter zwischen 14-23 Jahren in Deutschland wurden jetzt das Freizeit- und Medienverhalten und die Nutzung von SNC näher untersucht.



Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

Die Hauptfreizeitbeschäftigung von Jugendlichen im Alter zwischen 14-23 Jahren stellt mit 86% das Treffen von Freunden und Bekannten, gefolgt von Sporttreiben 72% und 48% Faulenzen und Ausruhen dar. 79% der befragten Jugendlichen gehen mindestens viermal pro Woche ins Internet, womit dem Internet auch bei jüngeren Altersgruppen eine zunehmende Alltagsintegration bescheinigt werden kann. 54% der Befragten besitzen wenigstens ein Mitgliederkonto bei einer Community, bekannteste Communities in Deutschland stellen bei ungestützter Befragung StudiVZ mit 33% und knuddels.de mit 27% dar.

Hauptmotiv für die Teilnahme in Communities ist das Knüpfen und Pflegen von Kontakten. 24% nutzen Communities zur gezielten Informationssuche und 17% der Befragten nutzen SNC zum Entertainment und Spielen. Weibliche Jugendliche nutzen Communities zum Informationsaustausch unter Gleichgesinnten und mit 61% der Befragten häufiger als Jungen. Männliche Jugendliche suchen neben Kontakten speziell Entertainmentangebote, wobei selbstgedrehte Videos mit 31% im Fokus stehen und gefolgt werden von musikorientierten Inhalten mit 22%.

Nach Selbsteinschätzung verbringen Jugendliche pro Tag rund 116 Minuten am Computer und davon durchschnittlich 22 Minuten in SNC’s, Heavy User kommen auf 28 Minuten. Traditionelle Medien wie das Fernsehen werden im Durchschnitt über alle Probanden 124 Minuten am Tag geschaut. Die Handynutzung und das Senden von SMS bleibt bei mehrmaliger Nutzung am Tag das dominierende Kommunikationsinstrument von Jugendlichen.

Mitglieder von SNC haben durchschnittlich zwei Freunde mehr im Freundeskreis und fünf Kontakte mehr zu Bekannten, die sie über SNC kennengelernt haben. Das Treffen von Freunden und Bekannten stellt mit 92% im Vergleich zu Jugendlichen ohne Mitgliederkonto von 80% die Hauptfreizeitbeschäftigung dar. Im Durchschnitt schauen Jugendliche, die wenigstens ein Mitgliederkonto bei einer Community haben, rund 11 Minuten länger Fernsehen als Jugendliche ohne Communityzugang. Community Mitglieder sehen im Durchschnitt 12% mehr Daily Soaps und Sitcoms, legen im Vergleich aber auch zu 23% mehr Wert auf Informationssendungen und Nachrichten. Die Nutzung des Handys fällt bei Jugendlichen mit einem Communityzugang lediglich 4% geringer aus, da kostenlose Chatfunktionen durch die Pflege von Kontakten zu Bekannten und Freunden offline über das Handy kompensiert werden.

Auch beim Thema Datenschutz und Sicherheit weisen Nutzer von SNC im Vergleich zu Nichtnutzern ein anderes Verhalten aus. Nutzer von Communities geben im Alltag durchschnittlich 17% mehr Daten von sich preis, als Jugendliche die SNC nicht nutzen, wobei weibliche Jugendliche mit 21% mit der Herausgabe persönlicher Informationen deutlich verhaltener sind. Qualitative Begründungen der Befragten konzentrieren sich mit 41% darauf, dass in der heutigen Zeit generell keine Datensicherheit gegeben ist und man deshalb auch freier mit seinen Daten umgeht. 29% der Befragten empfinden gerade die Freigabe persönlicher Daten von großer Bedeutung und erwarten entsprechende Freizügigkeit von ihren unmittelbaren Community Partnern.

Nutzer von Social Network Communities haben mit einem beginnenden Studium oder dem Besuch des Gymnasiums im Vergleich zu anderen Nutzern mit 46% einen höheren Bildungsstand. Nach Selbsteinschätzung verbringen sie aber durchschnittlich nur 19 Minuten in Communities und damit täglich weniger Zeit, als vergleichsweise geringer Gebildete.

„Bisherige Vorurteile, dass die Nutzung des Internets und die Mitgliedschaft in Social Network Communities das klassische Medienverhalten negativ beeinflussen, konnten wir nicht feststellen“, so Dr. Nils Andres, Geschäftsführer von Komjuniti. „Im Gegenteil, Social Network Communities unterstützen das traditionelle Medienverhalten indem Jugendliche zielgerichtet klassische Medien und Programminhalte weiterempfehlen und den Austausch von Programminhalten zum Anreiz nehmen Kontakte zu Freunden zu intensiveren, oder ihre Stellung in ihrem sozialen System als Ratgeber versuchen zu verbessern“, so der Experte. Nach Erkenntnissen der Community Experten übernehmen SNC innerhalb der Altergruppe zwischen 14-23 Jahren nicht nur eine Orientierungs- und Steuerungsfunktion für allgemeine Verhaltensweisen, sondern auch für das klassische Medien- und Konsumverhalten.

Auf Basis der Ergebnisse konnten die Community Experten aber auch feststellen, dass die Anzahl persönlicher Treffen mit Freunden und neuen Bekannten zwar gestiegen ist, aber die Intensität der Freundesbeziehungen vergleichsweise geringer eingeschätzt wurde. „Communities haben für viele Jugendliche durch die Transparenz anderer aktiver Mitglieder den Vorteil mehr Kontakte und Treffen in den Communities anzubahnen und vorzubereiten“, so Andres. „Jugendliche nutzen Social Network Communities, um ihre verfügbare Zeit bei der Planung ihrer Freizeit heute effizienter zu nutzen und zielgerichteter zu gestalten, was nach unseren Erkenntnissen zu mehr Bekanntschaften und Treffen führt “, so der Experte. Nach Selbsteinschätzung der befragten Jugendlichen sind diese Treffen aber zeitlich geringer ausgeprägt.

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