(openPR) Das Europäische Patentamt hat gemeinsam mit dem Europäischen Verband für Experten im Bereich Technologietransfer (ASTP) und dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) die Situation von Technologietransferbüros in Forschungseinrichtungen untersucht. Teil der Studie war ein Ranking zur Zahl der Patentanmeldungen beim EPA.
Die TUM hat im vergangenen Jahr 103 Patente beim Europäischen Patentamt angemeldet. Damit steht sie weltweit auf Rang 9, in Europa auf Rang 6 und in Deutschland auf Rang 1. Hier folgen die RWTH Aachen mit 45 und die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg mit 39 Anmeldungen.
Selbst wenn man in Deutschland die großen außeruniversitären Forschungsgesellschaften mit einbezieht, kommt die TUM auf Rang 3, nach der Fraunhofer-Gesellschaft und der Max-Planck-Gesellschaft.
Die meisten Patente hat die TUM in den Bereichen Biotechnologie (25), Medizintechnik (11) und Arzneimittel (9) angemeldet.
Starke Anreize für Forschende
Als „unternehmerische Universität“ verfolgt die TUM eine Patentpolitik nach international höchsten Standards. Erfinderinnen und Erfinder werden nicht nur umfassend beraten, es gibt auch starke Anreize für die Professuren. Beispielsweise werden Fördermittel vergeben sowie die Kosten für die Einschätzung der Patentfähigkeit, die Marktanalyse und das Patentverfahren zentral übernommen. Ein Teil der Einnahmen aus der Verwertung geht wiederum an die Professuren.
Soll ein Patent über eine Ausgründung verwertet werden, bietet die TUM den Start-ups einen Fast-Track-Prozess an, der die Verhandlungen über das geistige Eigentum schnell, unkompliziert und effizient macht. Ziel ist ein IP-Vertragsabschluss binnen drei Monaten.









