(openPR) Gemeinsam genutzte Arbeitsplätze stellen besondere Anforderungen an Bürostühle. Sedus begegnet ihnen mit automatischer Gewichtsanpassung und unterschiedlichen Sitzkonzepten – vom gepolsterten Drehstuhl bis zur durchgehend bespannten Membrankonstruktion.
Nürnberg. Ein Arbeitsplatz, mehrere Nutzer: Wo sich Menschen einen Schreibtisch teilen, müssen sich auch Sitzhöhe, Rückenunterstützung und Bewegungswiderstand an unterschiedliche Voraussetzungen anpassen lassen. Der Büromöbelhersteller Sedus greift diese Aufgabe unter anderem mit Drehstühlen auf, deren Mechanik auf das Körpergewicht reagiert. Die Modelle se und se zeigen dabei zwei unterschiedliche konstruktive Wege: Das eine bietet zahlreiche Ausstattungsmöglichkeiten, das andere setzt auf eine luftdurchlässige Bespannung von Sitz und Rückenlehne.
Vom Stuhl zur gesamten Arbeitsumgebung
Sedus wurde 1871 gegründet und hat seinen Sitz heute in Dogern im Landkreis Waldshut. Entwicklung und Produktion erfolgen an zwei deutschen Standorten. Das Sortiment umfasst neben Dreh- und Besucherstühlen auch Schreibtische, Konferenztische, Stauraum sowie Raumgliederungs- und Akustikelemente. Damit betrachtet das Unternehmen den einzelnen Sitzplatz als Teil einer umfassenderen Büroeinrichtung.
Diese Perspektive prägt auch die Raumkonzepte des Herstellers. Sedus unterscheidet zwischen Arbeitsformen wie Konzentration, Kommunikation, Zusammenarbeit und Entspannung. Daraus ergeben sich unterschiedliche Anforderungen: Für eine Besprechung werden andere Möbel benötigt als für längere Einzelarbeit; offene Austauschbereiche erfüllen einen anderen Zweck als abgeschirmte Arbeitsplätze. Die Einrichtung lässt sich entsprechend aus verschiedenen Produktgruppen zusammenstellen.
se:flex: Automatik mit individuellen Einstellmöglichkeiten
Der se ist ausdrücklich auf Wechselarbeitsplätze ausgerichtet. Seine sogenannte Similarmechanik besitzt eine Gewichtsautomatik. Die Rückenlehne kann den seitlichen Bewegungen des Nutzers folgen; zugleich bleiben wichtige Einstellungen individuell zugänglich. Dazu gehören die Sitzhöhe und der Schiebesitz, über den sich die Sitztiefe verändern lässt.
Auch bei den Armlehnen und der Rückenunterstützung stehen unterschiedliche Ausführungen zur Wahl. Optional sind beispielsweise 4-D-Armlehnen, eine Komfortlordosenstütze oder eine Nackenstütze erhältlich. Für Käufer bedeutet das: Der Modellname allein beschreibt noch nicht die konkrete Ausstattung. Welche Funktionen benötigt werden, sollte bei der Zusammenstellung geklärt werden.
Die Materialwahl beeinflusst außerdem das Erscheinungsbild. Sedus bietet für den se unter anderem Netzmembran- und Polstervarianten sowie Fußkreuze aus Kunststoff oder Aluminium an. So lässt sich innerhalb einer Modellfamilie zwischen unterschiedlichen optischen und funktionalen Schwerpunkten wählen.
se:air: Die Membran übernimmt die Polsterfunktion
Beim se verzichtet Sedus auf ein klassisches Vollpolster. Stattdessen sind sowohl Sitzfläche als auch Rückenlehne mit einer luftdurchlässigen Netzmembran bespannt. Unterschiedliche Härtezonen innerhalb der Bespannung dienen dazu, verschiedene Sitzpositionen und Bewegungen zu unterstützen.
Die Kinetic-Swing-Mechanik passt den Widerstand beim Zurücklehnen automatisch an das Nutzergewicht an: Mit höherem Körpergewicht steigt der Widerstand der Rückenlehne. Ergänzend lassen sich die Multifunktionsarmlehnen in der Höhe einstellen und ihre Auflagen verschieben beziehungsweise drehen. Eine höhenverstellbare Lordosenstütze ist optional erhältlich.
Ein konkretes Fertigungsdetail betrifft die Membran: Nach Herstellerangaben wird sie in Deutschland passgenau in Form gestrickt, sodass kein Verschnitt anfällt. Beim schwarzen Rahmenmaterial kommt anteilig Rezyklat zum Einsatz. Diese Angaben beziehen sich auf bestimmte Bauteile und Ausführungen; sie beschreiben die Materialentscheidung genauer als ein pauschales Umweltversprechen.
Die Nutzung entscheidet über die Ausstattung
Produkte von Sedus sind bei der Raum & Form Seidel GmbH über design-kiste.de erhältlich. Die Sedus-Herstellerseite bei design-kiste.de stellt unter anderem die beschriebenen Drehstühle sowie weitere Sitzmöbel und Tischprogramme vor.
Für die Auswahl lohnt es sich, den vorgesehenen Einsatz möglichst konkret zu beschreiben: Wird der Stuhl täglich von derselben Person genutzt oder regelmäßig weitergegeben? Welche Verstellmöglichkeiten sind gewünscht? Welche Rolle spielen Polsterung und Luftdurchlässigkeit? An den beiden Modellen wird deutlich, weshalb solche Fragen vor der Entscheidung für eine bestimmte Ausführung stehen sollten.















