(openPR) Mit modularen Regalen, unterschiedlichen Bettlösungen und abgestimmten Schreibtischen richtet Nidi Räume für wechselnde Lebensphasen ein. Entscheidend ist dabei das Zusammenspiel von Schlafplatz, Stauraum und Lernbereich.
Nürnberg. Wo zunächst Bilderbücher und Spielsachen Platz brauchen, kommen später Schulunterlagen, ein Computer und eigene Einrichtungsvorstellungen hinzu. Die italienische Möbelmarke Nidi beschäftigt sich mit genau diesen Veränderungen. Ihr Programm umfasst kombinierbare Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Statt einen Raum allein auf eine Altersstufe festzulegen, lassen sich Zusammenstellungen an unterschiedliche Bedürfnisse anpassen. Die Marke gehört zur Battistella Company und wurde 2013 als Einrichtungsprogramm für Kinder und junge Menschen gegründet.
Regale können auch Räume gliedern
Besonders deutlich wird dieser Ansatz bei den Regalsystemen. Nidi bietet neben einzelnen Wandborden und Aufbewahrungselementen auch modulare Bücherregale an. Je nach Ausführung stehen offene Fächer, Türen und Schubladen zur Verfügung. Dadurch lassen sich Dinge sichtbar aufbewahren oder geschlossen unterbringen: Bücher bleiben griffbereit, während kleinere Gegenstände hinter Fronten verschwinden.
Die Systeme übernehmen zugleich Aufgaben bei der Raumaufteilung. Doppelseitige Regale können unterschiedliche Nutzungsbereiche voneinander abgrenzen; Ecklösungen beziehen mehrere Wandflächen ein. Das ist beispielsweise für gemeinsam genutzte Zimmer interessant, in denen Schlafen, Lernen und persönliche Rückzugsbereiche aufeinander abgestimmt werden müssen. Nach Herstellerangaben können die Regalsysteme durch weitere Elemente und Zubehör ergänzt werden. Welche Erweiterung sinnvoll ist, hängt von der gewählten Zusammenstellung und dem vorhandenen Raum ab.
Der Schlafplatz bestimmt die Aufteilung
Auch bei den Betten setzt Nidi auf verschiedene räumliche Lösungen. Zum Programm gehören Einzelbetten, Etagenbetten, Hochbetten, platzsparende Bettlösungen und Doppelbetten. Hinzu kommen Tagesbetten sowie Zubehör. Damit berücksichtigt die Marke sowohl allein genutzte Zimmer als auch Räume für Geschwister und Übernachtungsgäste.
Für die Planung macht diese Auswahl einen wesentlichen Unterschied. Zwei Schlafplätze nebeneinander beanspruchen die Bodenfläche anders als ein Etagenbett. Bei einem Hochbett müssen dagegen Raumhöhe, Zugang und die Nutzung des darunterliegenden Bereichs zusammen betrachtet werden. Deshalb sollte die Entscheidung für eine Bettform früh fallen: Sie beeinflusst, welche Flächen anschließend für Schrank, Schreibtisch und freie Bewegung zur Verfügung stehen.
Ein Arbeitsplatz als Teil der Einrichtung
Den Lernbereich behandelt Nidi als Bestandteil der gesamten Zimmerplanung. Die Schreibtischkollektion umfasst unterschiedliche Modelle und modulare Lösungen mit aufeinander abgestimmten Oberflächen. Zum Sortiment zählen beispielsweise die Modelle William, Loop, Woody und Luce. Die Auswahl erlaubt es, den Arbeitsplatz gestalterisch mit den übrigen Einrichtungselementen zu verbinden.
Bei der konkreten Zusammenstellung lohnt sich der Blick auf den tatsächlichen Alltag. Werden vor allem Hefte und Bücher genutzt, oder soll zusätzlich ein Bildschirm auf dem Tisch stehen? Wo liegen häufig benötigte Unterlagen? Und bleibt genügend Platz, um den Stuhl zurückzuschieben? Solche Fragen helfen, aus einer ansprechenden Zimmeransicht eine praktisch nutzbare Einrichtung zu entwickeln.
Farbe verbindet die einzelnen Bereiche
Zur Gestaltung gehören bei Nidi außerdem Textilien, Tapeten, Aufkleber und weitere Accessoires. Die Marke beschreibt ihre Farbwelt als von der Natur inspiriert. So entsteht ein Einrichtungskonzept, das Möbel und ergänzende Gestaltungselemente gemeinsam betrachtet. Die Produktion erfolgt nach Angaben der Battistella Company vollständig in Italien.
Nidi-Produkte sind bei der Raum & Form Seidel GmbH erhältlich. Auf der Nidi-Markenseite bei design-kiste.de finden Interessierte Beispiele für Kinder- und Jugendzimmer sowie Betten, Schränke und Tische.
Der Ausgangspunkt einer solchen Einrichtung bleibt der Grundriss. Wenn Schlafplatz, Arbeitsfläche und Stauraum gemeinsam geplant werden, lassen sich die Möglichkeiten des Programms gezielt nutzen. Dabei verdient auch die nächste Lebensphase Aufmerksamkeit: Welche Bereiche werden voraussichtlich mehr Platz benötigen, und welche Aufteilung lässt dafür Spielraum?














