(openPR) Bis vor einigen Jahrzenten war das eigene Kinderzimmer für den Nachwuchs ein Luxusgut. Heute nimmt man dagegen gemeinhin an, dass Kinder jeweils ihre eigenen Räume brauchen, um sich angemessen entwickeln zu können. Dabei kommt der Ausstattung des Zimmers eine wichtige Rolle zu. Diese muss dem Alter des Kindes bzw. des Jugendlichen entsprechend angepasst werden. Dieses Segment haben Möbelhändler als speziellen Markt registriert und versuchen gezielt es in ihr übliches Produktsortiment zu integrieren.
Die Konkurrenz ist dabei groß. Neben den üblichen Möbelhändlern, die man im ganzen Land findet, buhlen auch Internethändler wie unter http://www.roehr.com/Jugendzimmer um die Gunst der Kunden. JR-Möbel ist dabei nicht das einzige Unternehmen, das so weit geht, dem Angebot an Jungendzimmermöbeln eigens Unterseiten zu widmen, die gleich alle nötigen Einrichtungsgegenstände aus einer Hand anzeigt. Unter http://www.jr-moebel.de/wohnen-einrichten/kinderzimmer-jugendzimmer/jugendzimmer.html wird noch mal verdeutlicht, dass der Geschäftsbereich der Kinderzimmer zusätzlich noch einmal weitere Spezifikation erfahren kann, indem man ihn etwa auf den Begriff der Jugendzimmer einengt und damit Produkte wie etwa Babybetten oder Wickeltische ausnehmen kann.
Feststellung des Bedarfes
Je nach Entwicklungsstadium des Nachwuchses ergibt sich ein teilweise völlig unterschiedlicher Bedarf an Ausstattung des Zimmers. Kleinstkinder etwa benötigen ein vergittertes Kinderbett oder Ausrüstung für die Eltern, um die Pflege und Hygiene der Kinder sachgemäß durchführen zu können. Es muss eine sichere Umgebung geboten und für alle Fälle auch Überwachung, etwa mittels eines sogenannten „Babyphones“, hergestellt werden. Auch versucht man dem Kind eine anregende farbliche und thematische Gestaltung zu bieten und das Zimmer „kleinkindgerecht“ zu dekorieren. Diese dekorativen Maßnahmen allerdings dienen eher der Befriedigung der Eltern, als das sie ein Kind in entsprechendem Alter in irgendeiner Weise zu fördern vermögen.
Spätestens mit der Einschulung beginnt dann eine Phase, in der das eigene Zimmer vor allem auch ein Raum zum Lernen von Schulinhalten sein soll. Zwar wird auch die Funktion als Rückzugsraum für das Kind wichtiger, allerdings stellt das Lernen und damit die Möglichkeit des zweckmäßigen Lernens im eigenen Zimmer die wichtigste Funktion deswegen dar, weil vom Lernerfolg die gesamte Zukunft des Jugendlichen abhängt und mit ihm steht oder fällt. So verwundert es nicht, dass viele Jugendzimmer heute eher an kreativ ausgestaltete Arbeitszimmer erinnern denn an Rückzugsräume, in denen man gern seine Kindheit verbringt. So findet man in aller Regel einen Computer mit Internetanschluss, Schreibtische, Ordner, Ablagen und Material zur Organisation vor und realisiert erst in zweiter Linie den privaten Charakter.
Doch auch darüber hinaus gibt es noch neuerlichen Bedarf. Mit dem Heranwachsendenalter erhöhen sich auch die Ansprüche drastisch. Ein vollständig eigenes Sozialleben kommt mit dem Ansinnen nach mehr Privatsphäre und vorzeigbarer Einrichtung. Hier nähert sich der Eindruck des Zimmers dem von Wohnungen „Ausgewachsener“. Nur werden gerade bei jungen Frauen weitgehend sehr viele verspielte Elemente beibehalten, während das Design als solches sich dem eines kultivierten Haushaltes nähert. So wird beim Auszug in die eigene Wohnung ein guter Teil des zuvor jahrelang im Kinderzimmer genutzten Mobiliars behalten. So wird die Jugendzimmereinrichtung zur ersten Wohnausstattung für das eigene Leben ohne die Eltern.
Sonderfall Kinderzimmer
Wie schon festgestellt, nimmt mit fortschreitendem Alter auch der Bedarf der Heranwachsenden andere Formen an. Allerdings geht diese Entwicklung aus von der romantisch stilisierten Umgebung des Kinderzimmers.
Das Kinderzimmer lehnt sich in vielen Fällen über das Geschlecht des Kindes an bestimmten Themen an. Das Design von Kindermöbeln orientiert sich bei Mädchen oft etwa an einem eher pastellfarbenen Prinzesschenthema. Vor allem die Farben spielen in diesem Bild eine Rolle. Viele Pinktöne und helle Farben werden verwendet um eine mädchenhafte Umgebung herzustellen. Für Jungs wird ein Umfeld in Babyblau, mit den typischen Motiven von Betten in Rennwagenform und ähnlichem bevorzugt.
Wie auch zuvor erwähnt, ist für diese Motivwahl oft weniger das Interesse und die bewusste Entscheidung des Kindes verantwortlich, als eher das Rollenverständnis der Eltern, die auch ihr eigenes Idealbild in den Lebensraum der Kleinen einführt.
Zumindest eine Gemeinsamkeit haben Jugendzimmer für die ganz kleinen allerdings: Man geht, unabhängig vom Geschlecht davon aus, dass Kinder im Vorschulalter vor allem auch einen Platz zum Spielen haben sollen, indem sie sich nicht nur entwickeln können, sondern in dem sie sich auch eine Weile allein beschäftigen und sich die Eltern währenddessen erholen können.








