(openPR) Magnetisch befestigte Lichteinsätze und modular aufgebaute Leuchten eröffnen Spielraum bei der Raumgestaltung. Der österreichische Hersteller Molto Luce zeigt, wie sich Grundbeleuchtung und gezielte Lichtakzente innerhalb eines Systems planen lassen.
Nürnberg. Ein Bild bekommt einen anderen Platz, der Esstisch wird verschoben, eine Raumecke erhält eine neue Funktion: Mit der Einrichtung verändert sich häufig auch der Bedarf an Licht. Molto Luce greift diese Aufgabe unter anderem mit dem Schienensystem Magnetics auf. Seine Lichteinsätze lassen sich durch eine magnetische Befestigung versetzen; bei Strahlern kann zusätzlich der Kopf neu ausgerichtet werden. Die Beleuchtung lässt sich dadurch innerhalb des installierten Systems an veränderte Situationen anpassen.
Vom Leuchtenfachgeschäft zur eigenen Entwicklung
Die Anfänge des Unternehmens liegen in Wels in Oberösterreich. Dort gründete Fritz Eiber 1981 ein rund 100 Quadratmeter großes Leuchtenfachgeschäft mit italienischem Lichtdesign. Einen wesentlichen Schritt zur eigenen Herstellung markierte 2002 die Eröffnung des Entwicklungs- und Produktionsstandorts in Weißkirchen. Heute gehören sowohl die Entwicklung von Leuchten als auch die Planung von Beleuchtungslösungen zum Tätigkeitsfeld des Unternehmens.
Das Sortiment reicht von Einbau- und Aufbauleuchten über Pendel-, Steh- und Tischleuchten bis zu Stromschienen- und Profilsystemen. Molto Luce beschäftigt sich dabei mit unterschiedlichen Einsatzbereichen: privaten Wohnräumen ebenso wie Büros, Hotels, Gastronomie und Verkaufsflächen. Die Verbindung zwischen einzelnen Leuchten und umfassender Lichtplanung prägt somit das Angebot.
Eine schmale Schiene für unterschiedliche Lichtaufgaben
Bei Magnetics bildet ein 24-Volt-Schienensystem die Grundlage. Die schlanke Schiene misst 16,5 mal 12,6 Millimeter. Zur Auswahl stehen zwei Profile, unterschiedliche Verbindungselemente und mehrere Arten von Lichteinsätzen. Opal- und Rastereinsätze ermöglichen eine lineare Beleuchtung, während Strahler einzelne Bereiche oder Gegenstände hervorheben können. L-, T- und X-Verbinder sowie ein Verbinder für den Übergang zwischen Decke und Wand erweitern die möglichen Anordnungen.
Auch die Bedienung gehört zum Systemkonzept. Neben einer schaltbaren Ausführung bietet Molto Luce eine DALI-Version an. Damit können einzelne Leuchten angesteuert, Gruppen gebildet und Lichtszenen abgerufen werden. Für die Planung bedeutet dies, dass neben dem Verlauf der Schienen auch die spätere Aufteilung der Beleuchtung berücksichtigt werden kann. Welche Funktionen zur Verfügung stehen, richtet sich nach der gewählten Ausführung.
Aluminiumprofile als Teil der Raumgestaltung
Einen weiteren Ansatz verfolgt die Produktfamilie Log 2.1. Ihr konstruktiver Ausgangspunkt ist ein stranggepresstes Aluminiumprofil. Die geradlinige Leuchte ist als Pendel-, Aufbau- und Einbauausführung sowie einzeln oder im System erhältlich. Unterschiedliche Profillängen und Lichteinsätze erlauben verschiedene Zusammenstellungen.
Bei der Pendelausführung lässt sich die Höhe der drei Meter langen Abhängung werkzeuglos einstellen. Direktes und indirektes Licht können bei entsprechender Ausstattung unabhängig voneinander gesteuert werden. So lässt sich beispielsweise die Beleuchtung einer darunterliegenden Fläche getrennt von der indirekten Aufhellung des Raums regulieren. Für Käufer ist deshalb die genaue Ausführung entscheidend: Montageart, Lichteinsatz und Steuerung bestimmen gemeinsam, welche Aufgabe die Leuchte übernehmen kann.
Leuchten im Zusammenhang mit der Einrichtung betrachten
Produkte von Molto Luce sind bei der Raum & Form Seidel GmbH über design-kiste.de erhältlich. Auf der Markenseite zu Molto Luce stellt das Nürnberger Unternehmen unter anderem das Schienensystem Magnetics, Pendelleuchten der Reihe Log und die Tischleuchte Aesta vor. Zum Leistungsangebot gehört außerdem die Planung von Raumkonzepten, in denen Möbel, Beleuchtung und Accessoires gemeinsam betrachtet werden.
Die Systeme verdeutlichen, welche Entscheidungen bereits vor der Auswahl einer einzelnen Leuchte anstehen: Wo wird flächiges Licht benötigt? Welche Gegenstände sollen hervortreten? Und welche Lichtanteile sollen sich getrennt bedienen lassen? Magnetics und Log 2.1 bieten dafür unterschiedliche konstruktive Möglichkeiten – von versetzbaren Einsätzen bis zu separat steuerbarem direktem und indirektem Licht.














