(openPR) Presseinformation für die Kunstinstallation
125 Jahre Gänseliesel: Nimm Göttingen mit!
vielfältig, neugierig, international, weltoffen und ein wenig eigenwillig.
Auftakt der Installation
Freitag 25.09.2026 um 16:00 Uhr am Gänselieselbrunnen Göttingen
Warm Up und Übergabe der Gänseliesel an alle Teilnehmer der Kunstinstallation in der Galerie Nottbohm, Kurze Geismarstraße 31 um 15:30 Uhr
Kunstinstallation vor dem Deutschen Theater Göttingen
Freitag bis Sonntag 25.09 – 27.09.2026
Zum 125. Geburtstag schickt die Galerie Nottbohm das Gänseliesel auf Reisen
Seit 125 Jahren steht das Gänseliesel auf ihrem Brunnen vor dem Alten Rathaus. Generationen von Studierenden verehren es, von Touristen fotografiert und die Göttinger haben es ins Herz geschlossen. Jetzt bekommt die wohl berühmteste Figur in Göttingen plötzlich Gesellschaft und macht sich auf den Weg in die Welt.
GÖTTINGEN. Man kennt das Gänseliesel eigentlich nur an einem Ort. Hoch oben auf seinem Brunnen vor dem historischen Rathaus, mit Gänsen unter dem Arm und Blumen im Korb. Seit 1901 gehört das Gänseliesel zum Göttinger Stadtbild. Nun, zu seinem 125. Geburtstag, holt Christoph Langer und das Team der Galerie Nottbohm die Göttinger Ikone vom Sockel, zumindest im übertragenen Sinne.
Die Idee: Das Gänseliesel soll nicht länger nur Wahrzeichen sein. Es soll als Göttinger Botschafterin in die Welt getragen werden.
„Das Gänseliesel gehört zu Göttingen wie kaum etwas anderes. Nach 125 Jahren darf man sich auch einmal trauen, neu auf es zu schauen. Wir verändern nicht das Original – wir erzählen die Geschichte einfach weiter.“
Christoph Langer, Galerie Nottbohm
Dafür hat Langer die historische Figur neu interpretiert. Rund 40 Zentimeter groß, in kräftigen Farben und bewusst seriell produziert, begegnet es dem Betrachter plötzlich ganz anders. Mal pink, mal grün, rot, gelb, schwarz, orange oder weiß. Die vertraute Silhouette bleibt unverkennbar und wirkt trotzdem überraschend modern.
Was als künstlerische Idee begann, wird zum 125. Jubiläum zur Installation im öffentlichen Raum.
Vom Brunnen zum Deutschen Theater
Den Auftakt bildet ein ungewöhnliches Bild: Zahlreiche Gänseliesel treffen sich dort, wo alles begann! Am Gänselieselbrunnen vor dem historischen Rathaus. Von dort aus werden die farbigen Figuren gemeinsam durch Göttingen bis zum Deutschen Theater getragen.
Vor dem Theater entsteht anschließend für einige Tage eine begehbare Installation aus einer Vielzahl bunter Gänseliesel.
Die Wiederholung verändert dabei die Wahrnehmung. Eine einzelne Figur kennt jeder. Viele Dutzende davon, in unterschiedlichen Farben mitten im öffentlichen Raum, lassen das vertraute Motiv plötzlich neu erscheinen.
Genau das ist gewollt.
„Mich reizt dieser Moment, in dem etwas, das wir alle zu kennen glauben, plötzlich wieder neue Aufmerksamkeit bekommt. Das Gänseliesel ist vertraut. Viele in leuchtenden Farben sind auf einmal etwas völlig Neues.“
Christoph Langer, Galerie Nottbohm
Langer versteht das Gänseliesel nicht bloß als Miniatur des Denkmals. Es ist eine zeitgenössische Übersetzung. Aus der historischen Brunnenfigur wird ein farbenfrohes Kunstobjekt! Das traditionellste Symbol der Stadt wird ein Bild für das heutige Göttingen: vielfältig, neugierig, international, weltoffen und ein wenig eigenwillig.
Während der Installation vor dem Deutschen Theater darf man zwischen den Figuren hindurchgehen. Man darf ihnen begegnen, sie fotografieren und zwischen ihnen verweilen.
Und vor allem! Die Geschichte endet nicht an diesem Ort. Dort beginnt sie erst.
„Ich möchte eine Installation schaffen, die gelebt wird! Alle sollen hineingehen, ihr Lieblingsliesel entdecken, Fotos machen und Spaß haben. Kunst soll auch einfach Freude machen.“
Christoph Langer, Galerie Nottbohm
Nach 125 Jahren wird es Zeit für die Welt
Denn die Idee der Galerie Nottbohm geht über die Installation hinaus. Die Gänseliesel werden vervielfältigt und sollen Göttingen verlassen und in die Welt getragen werden.
Die Figuren werden anschließend ihren Weg zu neuen Besitzerinnen und Besitzern finden. Auf Schreibtische und in Wohnzimmer. Zu ehemaligen Göttinger Studierenden. Zu Besuchenden der Stadt. Vielleicht nach Hamburg oder Heidelberg, Paris oder New York, Rio, Tokio oder Sydney. Aus der Kunstinstallation entsteht durch die Vervielfältigung ein weltweites Gemeinschaftsprojekt.
Die Idee dahinter fasst Langer in einem einfachen Satz zusammen:
„Nimm Göttingen mit. Genau darum geht es. Wer ein Gänseliesel mitnimmt, nimmt ein kleines Stück Göttingen mit – und vielleicht landet es irgendwann an einem Ort, an dem noch nie zuvor ein Gänseliesel gewesen ist.“
Christoph Langer, Galerie Nottbohm
Wer ein Liesel mitnimmt, nimmt nicht einfach nur eine Figur mit nach Hause, sondern auch ein Stück Göttingen. Und wer möchte, kann zeigen, wohin sein Liesel gereist ist. Fotos von den neuen Standorten sollen gesammelt und geteilt werden. So entsteht nach und nach eine wachsende Reisekarte des Gänseliesels.
Aus einem Wahrzeichen werden viele kleine Botschafter.
Die Installation der Galerie Nottbohm, die nur wenige Tage in Göttingen zu sehen ist, wird eine Geschichte, die über Jahre weiterwächst.
Gerade dieser Gedanke ist für Langer ein wesentlicher Teil des Projekts:
„Göttingen ist eine Stadt, aus der Menschen und Ideen seit Jahrhunderten in die ganze Welt getragen werden. Warum sollte es dem Gänseliesel anders ergehen? Ich fände es großartig, wenn wir in ein paar Jahren Bilder des Gänseliesels aus allen möglichen Teilen der Welt bekommen.“
Christoph Langer, Galerie Nottbohm
Vom Denkmal zum digitalen Abbild
Dass Langers Idee überhaupt umgesetzt werden konnte, war nicht ohne das Team der Galerie Nottbohm möglich und erforderte zunächst einen ungewöhnlichen technischen Schritt. Denn eine historische Brunnenfigur lässt sich nicht einfach in die Hand nehmen. Deshalb wurde das Göttinger Original zunächst berührungslos mit moderner 3D-Technik erfasst.
Als technischer Partner überführte Felix Dossmann das Gänseliesel mithilfe eines hochauflösenden 3D-Scans in die digitale Welt. Aus Millionen erfasster Punkte entstand ein dreidimensionales Abbild der historischen Figur, die technische Grundlage auf der Langer anschließend seine neue Interpretation entwickeln konnte.
Damit spannt das Projekt einen bemerkenswerten Bogen: von einer 125 Jahre alten Bronzefigur über modernste Digitalisierung zurück zu einem realen Objekt, das man anfassen und mitnehmen kann.
„Mich begeistert an dem Projekt auch diese Verbindung: Wir nehmen eine Figur von 1901, erfassen sie mit heutiger Technologie und machen daraus wieder etwas ganz Reales. Tradition und Moderne treffen sich hier!“
Christoph Langer, Galerie Nottbohm
Produziert werden die Gänseliesel in Deutschland. Auch das gehört für Langer zum Konzept. Aus einer Göttinger Idee soll ein hochwertiges Objekt mit nachvollziehbarer Herkunft und einer eigenen Geschichte werden.
Das Vertraute wird neu
Vielleicht liegt gerade darin der besondere Reiz des Projekts. Das Gänseliesel selbst verändert sich. Die Haltung, der Korb, die Gänse – alles ist sofort wiederzuerkennen. Und trotzdem passiert durch Farbe, Material, Größe und Vervielfältigung etwas mit dem Motiv.
Und damit passt Langers Interpretation erstaunlich gut zu der Stadt, deren Geschichte immer von Menschen geprägt wurde, die Bekanntes infrage gestellt, Neues ausprobiert und ihre Ideen anschließend in die Welt hinaus getragen haben.
Zum 125. Geburtstag macht es ihnen das Gänseliesel nun nach.
„Natürlich bleibt das Gänseliesel dort, wo es hingehört: auf dem Brunnen mitten in Göttingen vor dem historischen Rathaus. Und mit der Installation geht das Gänseliesel in die Welt. Ich bin sehr gespannt, wo wir es überall wiedersehen werden.“
Christoph Langer, Galerie Nottbohm
Eine bleibt auf ihrem Brunnen.
Die anderen gehen auf Reisen.
Nimm Göttingen mit.
Das Gänseliesel bringt Göttingen in die Welt.
Informationen für Redaktionen
Initiator und künstlerisches Konzept
Christoph Langer / Galerie Nottbohm
Technische Umsetzung / 3D-Digitalisierung
Felix Dossmann
Redaktion und Projektmanagement: Galerie Nottbohm vertreten durch
Christoph Langer, Carlotta Koether, Jannika Krämer, Juri Weiß, Mo Karnebogen,
Nele Karnebogen, Zoi Gaviilidis, und Felix Dossmann
Unser besonderer Dank für die Unterstützung der Kunstinstallation geht an:
Die Stadt Göttingen und Göttingen Tourismus vertreten durch Frau Petra Aschenbach und NEROS mit Hans Walter für die Visuelle Dokumentation.
Produktion: Made in Germany
Auftakt der Installation
Freitag 25.09.2026 um 16:00 Uhr
Gänselieselbrunnen Göttingen
Kunstinstallation
Freitag bis Sonntag 25.09 – 27.09.2026
Vor dem Deutschen Theater Göttingen
Pressekontakt
Galerie & Kunsthaus Nottbohm
Christoph Langer
Kurze Geismarstrasse 31
Mail: ![]()
Telefon: 0551 57456
galerie-nottbohm.de
Bildmaterial
Pressefotos der Gänseliesel, der Entstehung und der Kunstinstallation stehen Redaktionen zur honorarfreien Verwendung im Zusammenhang mit der Berichterstattung über das Projekt zur Verfügung gestellt.
Bildnachweis: Galerie Nottbohm
Weitere Informationen / Social Media
www.gaenselieselgoettingen.de
www.gaenselieselgoettingen.com
https://galerie-nottbohm.de/
INSTAGRAM: nottbohm_galerie
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