(openPR) E-Mobilität liegt derzeit voll im Trend. Fahrzeuge mit Elektromotoren sind CO2-neutral und verbrauchen kein Benzin und gelten bereits heute als Transportmittel der Zukunft. Dabei spielen nicht nur E-Autos, sondern auch E-Bikes und E-Scooter eine wichtige Rolle. Mit E-Scootern und E-Bikes kann man vor allem kürzere Strecken in der Stadt umweltfreundlich und komfortabel zurücklegen. Zudem wird die eigene körperliche Fitness gefördert und bietet selbst dem E-Auto gegenüber, insbesondere hinsichtlich der überfüllten Straßen, den Staus und der begrenzten Parkplatzsituation, klare Vorteile in Punkto Kosten und Zeit. Am Samstag den 1. Aug. 2020 eröffnet velofirst direkt in der Innenstadt den ersten E-Scooter Shop in Göttingen. Braucht das Göttingen wirklich? Wir haben Mirko Girke und Alexander Mostafa – Gründer von velofirst – nach Ihren Beweggründen gefragt.
Warum wollt Ihr einen E-Scooter Shop eröffnen und warum ausgerechnet in Göttingen?
Mirko Girke: Als gebürtiger Göttinger habe ich 2011 das Fahrradgeschäft BUYCYCLES direkt am Campus hinter der SUB eröffnet. Zusammen mit meinen Mitarbeitern habe ich BUYCYCLES mit viel Engagement und Hingabe aufgebaut. Heutzutage sind wir in der Göttinger Fahrradszene für unseren herausragenden Service in Sachen Fahrräder und E-Bikes bekannt. Die Fahrradbranche hat sich, besonders in den letzten Jahren, rasant weiterentwickelt. So auch wir. Es musste eine neuer Name, eine neue Marke und ein neues Konzept her. Velofirst ist das Ergebnis. Mit velofirst bieten wir nicht nur E-Scooter an, sondern auch Fahrräder und E-Bikes. Wir sind im klassischen Sinne immer noch ein Fahrradgeschäft, wobei der Name „Fahrradgeschäft“ allerdings überholt ist – wir haben uns als Elektromobilitätsgeschäft (kurz und schöner auf Englisch: E-Mobility Shop) weiterentwickelt. Worum es im Kern ja auch geht, um Mobilität und nun auch um Elektromobilität. Darüber hinaus haben wir in den letzten Jahren viele Rollstühle, ob mit oder ohne Elektroantrieb, repariert, jedoch nie wirklich kommuniziert. Fortan gehören Rollstühle und alle andere Arten von Fortbewegungsmitteln wie z.B. E-Roller zu unserem Kerngeschäft. Wir haben unsere Produktpalette erweitert.
Alexander Mostafa: Ich habe an der Georg-August Universität Wirtschaftswissenschaften studiert und bin nach dem Studium in Göttingen irgendwie hängengeblieben. Bevor ich Mirko Girke kennenlernte habe ich zwei Firmen gegründet und aufgebaut. Seid 5 Jahren sind wir nun ein unschlagbares Team und arbeiten gemeinsam an unseren Zielen. Ich liebe den Radsport und gebe in meiner Freizeit seit Jahren bei Fitness First und beim Uni-Hochschulsport Cyclingkurse. Wenn Zeit übrig bleibt fahre ich auch gerne draußen an der frischen Luft. Als gebürtiger Berliner mit ägyptischen Wurzeln fühle ich mich nach 17 Jahren in Göttingen zu Hause. Die Entwicklung mit den E-Scootern in unserer Stadt gefällt mir allerdings ganz und gar nicht. Es kann nicht sein, dass seit kurzem die E-Scooter überall in der Stadt abgestellt werden. Sie behindern Gehwege und machen es auch Blinden oder Rollstuhlfahrern schwer diese zu passieren und vom Erscheinungsbild mal ganz abgesehen. Wenn diese dann auch noch in den Leinekanal geworfen werden ist es eine ernste Angelegenheit. Sharing-Konzepte hin oder her, es müssen Regeln her. Man stellt ja sein E-Auto oder E-Bike auch nicht einfach irgendwo ab. Dafür gibt es Parkplätze und Fahrradständer. Das Problem sind die Vermietungsfirmen die diese E-Scooter ausschließlich online vermieten, denn sie kümmern sich nicht um die Stadt Göttingen und das Erscheinungsbild. Wir als lokales Unternehmen allerdings schon.
Welche Ziele verfolgt ihr mit velofirst?
Mirko Girke: Neben den wirtschaftlichen Zielen verfolgt velofirst auch soziale und ökologische Ziele. Göttingen emissionsfrei zu bekommen ist unser Leitmotiv. E-Mobilität bringt aber nur dann etwas, wenn die Fahrzeuge auch mit regenerativen Energien versorgt werden. Dieser Verantwortung ist sich velofirst bewusst und bezieht seinen Strom ausschließlich von den Göttinger Stadtwerken. Der GöStrom ist komplett ökologisch und wird zu 100% aus Wasserkraft gewonnen. Erneuerbare Energien zu verwenden reicht bei so einem Projekt bei weitem nicht aus. Es müssen Regeln her. Velofirst engagiert sich für diese Regeln, sodass die sozialen Bedürfnisse der Menschen und die Stadtentwicklung einander konform gehen.
Alexander Mostafa: Wir erfinden mit velofirst das Rad nicht neu, aber unsere E-Scooter dürfen nicht einfach überall abgestellt werden, sondern wie jedes andere Fahrrad oder E-Bike angeschlossen werden. Darüber hinaus organisieren wir E-Scooter Spots an denen man unsere Fahrzeuge abstellen darf. Die Verhandlungen laufen bereits. Auch unser Preismodell unterscheidet sich von den Onlineanbietern. Wer alles ausführlich wissen möchte kann ganz einfach bei uns in der Goßlerstraße 2 (am Campus hinter der SUB) oder in der Roten Straße 27 (Nähe Gänseliesel) vorbeischauen und sich informieren. Velofirst bietet mit seinen E-Mobility Fahrzeugen ein neues umweltbewusstes Fahrgefühl, die besten E-Marken (Segway, Egret, VMax und Trekstor) die es derzeit auf dem deutschen Markt gibt und die Chance etwas für unsere Umwelt zu tun. Es können E-Mobility Fahrzeuge, egal ob E-Roller, E-Kart, E-Scooter, E-Skates oder E-Bikes bei velofirst gemietet, gekauft, geleast und repariert werden. Fremdfahrzeuge werden selbstverständlich auch repariert. Einfacher geht es wirklich nicht!
Kooperationspartner Fitness First
Velofirst hat in Kooperation mit Fitness First direkt im Club Göttingen E-Scooter aufgestellt – den E-Scooter Egret Ten v4 (Testsieger Stiftung Warentest 2020) und den E-Scooter Segway Ninebot G30D (Testsieger ADAC E-Scooter Test 2020). Alle Fitness First Mitglieder können sich die E-Scooter direkt im Fitnessstudio kostenlos ausleihen. Dieser Service ist exklusiv und einmalig in Deutschland.













