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Flow360.io: Die Struktur entsteht beim Digitalisieren, nicht davor

14.09.2026 • 11:27 Uhr • IT, New Media & Software
Flow360.io gibt den Prozessen bei der Digitalisierung Struktur.  (© com.plex GmbH)
Flow360.io gibt den Prozessen bei der Digitalisierung Struktur. (© com.plex GmbH)

(openPR) Mittelständische Unternehmen verschieben die Digitalisierung ihrer Abläufe häufig mit dem Hinweis, das Tagesgeschäft binde die Kapazitäten und die vorhandenen Prozesse müssten zunächst geordnet werden. Es ist so, als ob keine Zeit da ist den Zaun zu bauen, weil man mit dem Einfangen der Hühner beschäftigt ist. Die com.plex GmbH beobachtet in Gesprächen mit Interessenten, dass diese Vorarbeit nicht erforderlich ist. Mit der No-Code-Plattform Flow360.io entsteht die Struktur im Zuge der Digitalisierung.

Bonn, 14.09.2026 - Das Argument fällt regelmäßig in Erstgesprächen: Für die Digitalisierung der Abläufe fehle gerade die Zeit, weil zu viele Prozesse im Tagesgeschäft erst einmal sortiert werden müssten. Dahinter steht die Annahme, ein Ablauf müsse vollständig beschrieben und abgestimmt sein, bevor er in eine Software überführt werden kann. Bis diese Vorarbeit abgeschlossen ist, läuft der Freigabeprozess weiter über Laufzettel, E-Mails und Tabellen.

„Kaum ein Unternehmen kann sein Tagesgeschäft anhalten, um vorab alle Abläufe zu ordnen", sagt Christina Bienek, Geschäftsführerin der com.plex GmbH und Mitgründerin von Flow360.io. „Wer digitalisiert, erhält die Struktur als Ergebnis, statt sie vorher erarbeiten zu müssen."

In Flow360.io modellieren Fachabteilungen einen Prüf- oder Freigabeprozess ohne Programmierkenntnisse. Beim Anlegen des Workflows legen die Verantwortlichen fest, welche Schritte in welcher Reihenfolge durchlaufen werden, wer prüft, wer entscheidet und wer freigibt, welche Fristen gelten und wie Eskalationen greifen. Damit liegt eine verbindliche Beschreibung des Ablaufs vor. Der KI-Wizard erzeugt aus einer textlichen Prozessbeschreibung einen ersten Workflow, der anschließend angepasst wird. Die Struktur ist damit Ergebnis der Umsetzung und nicht deren Voraussetzung.

Hinzu kommt ein Unterschied zwischen analogen und digitalen Abläufen. Ein Laufzettel liegt immer nur bei der Person, die ihn gerade bearbeitet. In Flow360.io erreicht die Information alle am Vorgang Beteiligten zu dem Zeitpunkt, an dem sie für den weiteren Verlauf relevant wird, und der Bearbeitungsstand ist jederzeit einsehbar. Wer den bisherigen Ablauf eins zu eins überträgt, übernimmt damit auch Zwischenschritte, die aus der Papierform oder aus der Arbeit mit Tabellen stammen, etwa Sammelmails zur Information oder Nachfragen zum Stand der Bearbeitung.

„Ein digitaler Prozess folgt anderen Regeln als ein Laufzettel oder eine in Excel gepflegte Liste", sagt Bienek. „Vieles, was vorab aufwendig abgestimmt wird, erledigt sich in der Anwendung von selbst, anderes zeigt sich erst im laufenden Betrieb. Die Optimierung beginnt deshalb sinnvollerweise nach dem Start."

Nach der Inbetriebnahme passen die Fachabteilungen den Workflow selbst an, ohne dafür ein Projekt mit der IT aufzusetzen. Änderungen an Schritten, Zuständigkeiten und Fristen greifen im laufenden Betrieb. Auf dieser Grundlage entsteht eine kontinuierliche Verbesserung, die sich an der tatsächlichen Nutzung orientiert und nicht an Annahmen aus der Planungsphase. Flow360.io automatisiert dabei wiederkehrende Arbeitsabläufe, in die Menschen eingebunden sind, die also prüfen, entscheiden und freigeben. Die führenden Fachsysteme bleiben für ihre Daten zuständig, Flow360.io setzt eine Stufe davor an und organisiert den Weg bis zur Entscheidung.

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Dieser Schritt ist die unbedingte Voraussetzung für alles Weitere, denn ohne verlässliche und einheitliche Daten lassen sich weder Prozesse automatisieren noch fundierte Entscheidungen treffen.Die zweite Stufe, die Digitalization, geht deutlich weiter: Hier werden bestehende Abläufe durch digitale Werkzeuge automatisiert und vernetzt. Freigaben wandern digital durch die zuständigen Stellen, Benachrichtigungen erreichen die richtigen Personen zum richtigen Zeitpunkt und alle Schritte werden lückenlos dokumentiert. Verantwortlichkeiten sind damit nicht mehr Gegenstand mündlicher Absprachen, sondern im System verankert. Für die Zusammenarbeit im Unternehmen bedeutet das einen qualitativen Sprung: Missverständnisse entstehen seltener, Verzögerungen werden sichtbar, bevor sie eskalieren, und neues Personal findet sich schneller zurecht, weil Wissen nicht mehr in einzelnen Köpfen gespeichert ist.Die dritte Stufe schließlich, die digitale Transformation, verändert das Geschäftsmodell selbst. 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Das verkürzt Durchlaufzeiten, reduziert Fehlerquoten und sichert operatives Wissen, das bislang in den Köpfen einzelner Mitarbeiter steckte.Fachbereichsgesteuerte Prozessdigitalisierung ohne ProgrammieraufwandNo-Code-Plattformen stellen funktionale Softwarebausteine über eine grafische Oberfläche bereit, die ohne klassischen Programmiercode verbunden werden. Wer administrative Geschäftsprozesse automatisieren möchte, benötigt dafür kein Informatikstudium, sondern primär das präzise Praxiswissen über den tatsächlichen Ablauf im Betrieb. Eine technologische Weiterentwicklung erfährt diese Technologie aktuell durch die Integration von KI. Moderne Plattformen wie Flow360 ermöglichen es den Fachabteilungen, sowohl standardisierte als auch individuelle Prozesse über eine einfache Textbeschreibung in kurzer Zeit zu generieren. Die KI übersetzt diesen Textbefehl direkt in funktionale Workflows, die operative Arbeitsschritte präzise abbilden. Da die Erstellung direkt im jeweiligen Fachbereich erfolgt, sinkt das Risiko von Missverständnissen an der Schnittstelle zur IT, und die Anwendung bleibt ein flexibles Abbild der realen Arbeitspraxis.Innerbetriebliche Voraussetzungen und Kriterien für die SoftwareauswahlDamit dieser Ansatz dauerhaft trägt, braucht es neben der passenden Technologie auch eine klare innerbetriebliche Struktur. Sachbearbeiter und Teamleiter kennen die realen Schwachstellen in bestehenden Prozessen am besten und müssen von Beginn an einbezogen werden. Gleichzeitig hat die Geschäftsleitung klare Richtlinien für Verantwortlichkeiten zu definieren, um das Entstehen unkontrollierter Parallelstrukturen zu verhindern. Verändern sich Anforderungen, sollten die betroffenen Fachanwender die Anwendung ohne Verzögerung selbst anpassen können. Die Abläufe verharren dadurch nicht in einem starren Zustand, sondern entwickeln sich synchron mit den realen Anforderungen des Alltags weiter. Bei der Softwareauswahl stehen technische und regulatorische Kriterien im Vordergrund. Die Integration bestehender Kernsysteme wie ERP oder CRM erfolgt über stabile, Schnittstellen. Für europäische Unternehmen ist die Einhaltung der DSGVO dabei eine Pflichtvoraussetzung. Flow360 erfüllt diese Vorgabe durch eine Infrastruktur auf deutschen Servern und den ausschließlichen Einsatz europäischer KI-Technologie.Praxisbeispiel: Genehmigungsprozesse im Gesundheitswesen digitalisiertEin Unternehmen aus dem Bereich medizinischer Assistenztechnologie verdeutlicht, wie ein mehrstufiger, über Monate laufender Genehmigungsprozess durch No-Code-Automatisierung personenunabhängig und stabil wird. Das Unternehmen koordiniert bei jedem Auftrag mehrere externe Parteien, darunter Endkunden, Angehörige und Kostenträger, und muss dabei enge Bearbeitungsfristen einhalten. Bislang steuerte das Team diesen sensiblen Ablauf über drei getrennte Systeme: E-Mail-Verteiler, separate Excel-Listen und ein Task-Management-Tool. Fristen wurden nicht automatisch überwacht, Verzögerungen fielen meist erst durch Kundenrückfragen auf. Die Bearbeitungsqualität hing stark von einzelnen erfahrenen Mitarbeitern ab. Schied eine dieser Personen aus oder fiel sie krankheitsbedingt aus, drohten sofort Informationsverluste, verlängerte Liegezeiten und ein erhöhtes Reklamationsrisiko.Nach der Einführung des Workflow Automatisierungstools Flow360 wurden sämtliche Kommunikationsschritte, Entscheidungsverzweigungen und Fristenkontrollen als logischer Workflow abgebildet. Die Mitarbeiter arbeiten nun auf einer einzigen Oberfläche, werden Schritt für Schritt durch den Prozess geführt und erhalten automatisch eine Meldung, wenn ein Schritt ins Stocken gerät. Das Ergebnis: Der Zeitaufwand pro Kundenprozess sank um dreißig Prozent, die Zahl der Kundenreklamationen und Statusanfragen ging um fünfunddreißig Prozent zurück. Das operative Wissen, das zuvor in den Köpfen einzelner Mitarbeiter steckte, ist heute für das gesamte Team zugänglich und kann durch Versionierung der Prozesse jederzeit nachvollziehbar weiterentwickelt werden.Administrative Belastbarkeit als strategischer WettbewerbsvorteilDie Fähigkeit, Geschäftsprozesse zu automatisieren, ist für mittelständische Unternehmen kein reines IT-Projekt mehr, sondern eine operative Führungsaufgabe zur langfristigen Standortsicherung. No-Code-Plattformen in Kombination mit KI senken die technische Eintrittsschwelle so weit ab, dass Fachabteilungen eigenständig handeln können. 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