(openPR)
Neue Umfrage untersucht die Rolle von Alter in Clubkultur, Live-Musik, Raves und Festivals
Welche Rolle spielt Alter in Szenen, die sich gern als offen, vielfältig und progressiv verstehen? Wer fühlt sich in Clubs, auf Festivals oder bei Konzerten selbstverständlich willkommen? Wer wird sichtbar, wer übersehen?
Alter als offene Frage in der Musikszene
Genau hier setzt die neue Umfrage „Smells Like Ageism“ an. Sie untersucht, ob und wie Alter Sichtbarkeit, Zugang und Zugehörigkeit in Clubkultur, Live-Musik, Raves und Festivals beeinflusst.
Die anonyme Online-Umfrage richtet sich an Menschen, die Clubs, Konzerte, Raves, Festivals oder andere Musikveranstaltungen besuchen oder dort auf der Bühne, hinter den Kulissen oder in einer anderen Rolle aktiv sind.
Alter und andere Faktoren
Im Mittelpunkt stehen Erfahrungen, Beobachtungen und Einschätzungen rund um Alter. Gefragt wird nach Zugehörigkeit, Ausschlüssen, Altersbildern und Erwartungen.
Die Umfrage nimmt außerdem in den Blick, wie Alter mit anderen Zuschreibungen, Lebensrealitäten und Szene-Codes zusammenhängen kann.
„Die Musikszene ist wach, politisch und divers. Sie verhandelt viele Fragen von Zugehörigkeit, Sichtbarkeit und Repräsentation. Alter kommt dabei bisher erstaunlich selten vor. Gleichzeitig hört man in der Szene immer wieder von Unsichtbarkeit, altersbezogenen Zuschreibungen und unausgesprochenen Regeln. Mit der Befragung wollen wir genauer verstehen, welche Rolle Alter in der Musikszene spielt.“, sagt Robert Eysoldt, Initiator der Befragung und Gründer von Age Bombs, einem Partner für Organisationen, die Alter und Altern neu denken wollen.
Dr. Tim Kuball, Gerontopsychologe und mitverantwortlich für die Umfrage, ergänzt:
„Alter ist oft eines der ersten Dinge, die wir an einer Person wahrnehmen und bewerten. Damit sind Zuschreibungen und Erwartungen verbunden, auch darüber, wer wohin passt. Was das in Clubs, auf Konzerten, bei Raves und Festivals konkret bedeutet, ist bislang kaum untersucht. Mit der Befragung wollen wir eine systematische Grundlage schaffen, um Erfahrungen und mögliche Ausschlüsse besser zu verstehen.“
Was aus der Umfrage entsteht
Die Ergebnisse fließen in eine Studie ein, die im Herbst 2026 veröffentlicht und auf verschiedenen Konferenzen und Festivals vorgestellt und weiterdiskutiert wird.
Link zur Umfrage













