openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Forschung: BGZ baut Kooperation mit der TU München aus

17.04.202611:10 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Im Rahmen der neuen Forschungskooperation (ARGUS) können Ressourcen, Infrastruktur sowie die Expertise von BGZ und TUM gebündelt und damit gemeinsame Forschungsprojekte effizienter bearbeitet werden. „ARGUS ist die konsequente Weiterentwicklung unseres Forschungsprogramms“, sagte Dr. Maik Stuke, Leiter des BGZ.lab, bei einer kleinen Feierstunde zum Abschluss des Rahmenvertrags auf dem Forschungscampus in Garching, wo das BGZ.lab bereits seit einigen Jahren angesiedelt ist. „Wir brauchen belastbare wissenschaftliche Grundlagen, um die Sicherheit der Zwischenlagerung langfristig nachweisen zu können. Dafür bündeln wir in der Kooperation die Forschung, Kompetenz und Erfahrung der BGZ als Zwischenlagerbetreiber mit der Forschungsstärke der TUM.“

Forschungsschwerpunkte von ARGUS sind:
1. Die Myonentomographie – ein bildgebendes Verfahren, das kosmische Myonen nutzt, um das Innere beladener Brennelement-Behälter zu untersuchen, ohne diese öffnen zu müssen.
2. Die Vorhersagemodellierung, um Langzeitprognosen für die Lagerung der hochradioaktiven Abfälle erstellen zu können.
3. Die experimentelle Analyse bestrahlter Brennelemente, bei der ihr Materialverhalten und Alterungseffekte unter realen Lagerbedingungen umfassend untersucht werden.

Die Forschungskooperation ist zunächst über einen Zeitraum von fünf Jahren festgeschrieben und beinhaltet die Option für eine langfristige Fortführung.
„Die Menschen in Deutschland stellen zu Recht höchste Anforderungen an die nukleare Sicherheit“, sagte Prof. Gerhard Kramer, geschäftsführender Vizepräsident der TUM für Forschung und Innovation. Der gesetzliche Auftrag der BGZ bestehe darin, diese Anforderungen zu erfüllen. „Wir als TUM unterstützen sie dabei gerne mit unserer wissenschaftlichen Expertise und praktischen Erfahrung.“

BGZ.lab-Leiter Stuke ergänzte: „Als Unternehmen mit einer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung können wir es uns nicht leisten, auf den Erkenntnisstand von heute zu vertrauen. Akademische Forschung hält uns kritisch, offen und auf der Höhe der Wissenschaft. Sie ist eine wesentliche Voraussetzung für verantwortungsvolles Handeln."

Hintergrund
Die Aufbewahrung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigungen für die Zwischenlager der BGZ laufen ab 2034 sukzessive aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da erst Mitte des Jahrhunderts ein Endlagerstandort benannt werden soll. Anschließend wird es noch mehrere Dekaden dauern, bis alle Behälter mit hochradioaktiven Abfällen an das Endlager abgegeben sind.

Auf die verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor. Zentraler Baustein dafür ist ihr Forschungsprogramm, in dem unter anderem das Langzeitverhalten von Brennelementen und Behältern untersucht wird. Zur Erforschung von Alterungseffekten an Brennelementen hat das bundeseigene Unternehmen 2023 das BGZ.lab auf dem Campus der TU München in Garching gegründet.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1309549
 257

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Forschung: BGZ baut Kooperation mit der TU München aus“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von idw - Informationsdienst Wissenschaft

Indien und Brandenburg wollen Zusammenarbeit  in Forschung und Innovation weiter vertiefen
Indien und Brandenburg wollen Zusammenarbeit in Forschung und Innovation weiter vertiefen
Brandenburgs Wissenschaftsstaatssekretär Tobias Dünow hat heute den indischen Botschafter S.E. Ajit Vinayak Gupte bei seinem Besuch der Universität Potsdam und des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Polymerforschung (IAP) im Potsdam Science Park begleitet. An dem Termin nahmen auch Burkhard Exner, Beigeordneter und Bürgermeister der Stadt Potsdam, Agnes von Matuschka, Geschäftsführerin der Standortmanagement Golm GmbH, sowie Prof. Oliver Günther, Präsident der Universität Potsdam, teil. Bei dem Besuch ging es unter anderem um die deutsch-ind…
scienceBASEd zur Endlagersuche: Umgang mit Bevölkerungsprotesten
scienceBASEd zur Endlagersuche: Umgang mit Bevölkerungsprotesten
Die gesetzlich vorgeschriebenen Regionalkonferenzen stellen die Begleitung und Beteiligung der Bevölkerung in den ausgewählten Standortregionen sicher. Doch nicht alle Bürger:innen werden ihre Meinung oder Kritik über diesen institutionalisierten Weg äußern. Wie können die jeweils gewählten Vertreter:innen der Regionalkonferenzen angemessen mit Protesten aus der Bevölkerung umgehen? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Forschungsprojekt „NipPa“. Es untersucht Möglichkeiten und Grenzen der Integration von nicht-institutionalisierten Formen d…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: BGZ startet neues Forschungsprojekt
BGZ startet neues Forschungsprojekt
Im Fokus der BGZ-Forschung zu Transport- und Lagerbehältern stehen die Metalldichtungen, die im Doppeldeckel-System der Behälter verbaut sind. Diese gewährleisten den sicheren Einschluss der radioaktiven Stoffe. „Ziel ist es, möglichst umfassende Erkenntnisse über das Langzeitverhalten dieser Dichtungen zu erhalten“, sagt Ralf Schneider-Eickhoff aus …
Bild: Promotionszentren feiern wissenschaftlichen Meilenstein
Promotionszentren feiern wissenschaftlichen Meilenstein
… Forschung der Hochschule München. „Unser Ziel ist klar: Wir wollen das HAW-Promotionsrecht zu einem Erfolgsmodell machen.“ Hochschule München zeigt Stärke in Forschung und Kooperation Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Verleihung von Urkunden an die wissenschaftlichen Leiterinnen und Leiter der 22 Promotionszentren. Insgesamt acht Urkunden durfte …
Bild:  Fachworkshop Zwischenlagerung: BGZ präsentiert aktuellen Stand ihrer Forschung
Fachworkshop Zwischenlagerung: BGZ präsentiert aktuellen Stand ihrer Forschung
„Forschung ist für uns kein Selbstzweck“, erklärte Dr. Jörn Becker, Leiter der BGZ-Forschungsabteilung, bei der Eröffnung. „Alle Projekte, die wir gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnern betreiben, dienen dem Nachweis, dass die sichere Zwischenlagerung auch deutlich über einen Zeitraum von 40 Jahren hinaus möglich ist.“ Dafür sei ein breiter …
Bild: Orthopädische Klinik München-Harlaching wird Lehrkrankenhaus der PMU Salzburg
Orthopädische Klinik München-Harlaching wird Lehrkrankenhaus der PMU Salzburg
Kooperation bei Ausbildung des medizinischen Nachwuchs Medizin-Studenten aus Österreich machen im Rahmen ihrer Ausbildung bald in München praktische Erfahrungen. Am 19. Oktober wurde die Orthopädische Klinik München-Harlaching offiziell zum Lehrkrankenhaus der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg (PMU) ernannt. Die Kooperation sieht vor, …
Bild: BGZ.lab: Forschende im Austausch mit bayerischer Politik und Wissenschaft
BGZ.lab: Forschende im Austausch mit bayerischer Politik und Wissenschaft
… hochradioaktiver Abfälle, da noch kein Endlager zur Verfügung steht.Das BGZ.lab wurde 2023 auf dem Campus in Garching gegründet und hatte in einem ersten Schritt einen Kooperationsvertrag mit dem Lehrstuhl für Nukleartechnik der TUM unterzeichnet. Seitdem hat die Gruppe ihre Aktivitäten sowie die Zahl der Mitarbeitenden sukzessive ausgebaut und wird die …
Bild: Weiterentwicklung finanzmathematischer Werkzeuge für die Versicherungswirtschaft
Weiterentwicklung finanzmathematischer Werkzeuge für die Versicherungswirtschaft
ERGO und die Technische Universität München (TUM) gründen im Rahmen einer neuen Kooperation ein gemeinsames „Center of Excellence in Insurance“. Im Fokus des Projekts soll der gegenseitige Wissensaustausch zwischen der Fakultät für Mathematik und ERGO stehen. Davon werden beide Partner gleichermaßen profitieren. --- Mit der Gründung des „Center of Excellence …
BioScience Ventures Group AG und Dr. Jürg Geigy investieren 1 Mio. Euro in Seed-Finanzierung der APEPTICO GmbH
BioScience Ventures Group AG und Dr. Jürg Geigy investieren 1 Mio. Euro in Seed-Finanzierung der APEPTICO GmbH
… und Vizepräsident der LES Licensing Executives Society. Zusammen mit seinem Partner Dr. Mathias Zintler hat er einen Mustervertrag („Hamburger Vertrag“) für F&E-Kooperationen zwischen Hochschulen und industriellen Auftraggebern entwickelt, der neben den „Berliner Vertragsbausteinen“ zu den meistverwendeten Vertragsmustern in diesem Bereich zählt.
Bild:  „BGZ-Forschungsprogramm hat kein Ablaufdatum“
„BGZ-Forschungsprogramm hat kein Ablaufdatum“
… verhalten sich Inventare, Behälter und Gebäude in der Zukunft, also in den nächsten Jahrzehnten bis ein Endlager zur Verfügung steht?Und? Haben Sie schon Antworten darauf?Forschung ist kein Sprint, sondern eher ein Marathon. Deswegen hat unser Forschungsprogramm auch kein Ablaufdatum. Wir forschen so lange, wie die BGZ die hochradioaktiven Abfälle aufbewahrt. …
Bild: Gut gebaut:  Bau-Gewerbe.de, das Service-Portal für Bauherren, Planer und Architekten
Gut gebaut: Bau-Gewerbe.de, das Service-Portal für Bauherren, Planer und Architekten
… aktuellsten Urteilen aus der Branche erwiesen. Die Gesetzeslage ändert sich ständig, und zahllose Vorschriften müssen beachtet werden. Die jeweils neuesten Urteile, die ein Münchener Anwaltsbüro für BGZ gewerbliches Internetmarketing e. K. zusammenstellt, sowie das Urteile-Archiv sind ein wertvoller und verlässlicher Ratgeber. Was dann an Fragen noch …
Bild: Lungenerkrankungen auf dem Vormarsch – weltweit bis 2030 zweithäufigste TodesursacheBild: Lungenerkrankungen auf dem Vormarsch – weltweit bis 2030 zweithäufigste Todesursache
Lungenerkrankungen auf dem Vormarsch – weltweit bis 2030 zweithäufigste Todesursache
… mit High end-Medizin, translationaler Forschung sowie Lehre und Nachwuchsförderung auf der anderen Seite,“ so Behr. Die Asklepios Fachkliniken München-Gauting betreten mit der Kooperation kein Neuland, intensivieren lediglich die seit Jahren bestehende erfolgreiche Kooperation mit der LMU. Seit Jahren ist die Gautinger Klinik Lehrkrankenhaus der LMU. …
Sie lesen gerade: Forschung: BGZ baut Kooperation mit der TU München aus