openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Forschung: BGZ baut Kooperation mit der TU München aus

(openPR) Im Rahmen der neuen Forschungskooperation (ARGUS) können Ressourcen, Infrastruktur sowie die Expertise von BGZ und TUM gebündelt und damit gemeinsame Forschungsprojekte effizienter bearbeitet werden. „ARGUS ist die konsequente Weiterentwicklung unseres Forschungsprogramms“, sagte Dr. Maik Stuke, Leiter des BGZ.lab, bei einer kleinen Feierstunde zum Abschluss des Rahmenvertrags auf dem Forschungscampus in Garching, wo das BGZ.lab bereits seit einigen Jahren angesiedelt ist. „Wir brauchen belastbare wissenschaftliche Grundlagen, um die Sicherheit der Zwischenlagerung langfristig nachweisen zu können. Dafür bündeln wir in der Kooperation die Forschung, Kompetenz und Erfahrung der BGZ als Zwischenlagerbetreiber mit der Forschungsstärke der TUM.“

Forschungsschwerpunkte von ARGUS sind:
1. Die Myonentomographie – ein bildgebendes Verfahren, das kosmische Myonen nutzt, um das Innere beladener Brennelement-Behälter zu untersuchen, ohne diese öffnen zu müssen.
2. Die Vorhersagemodellierung, um Langzeitprognosen für die Lagerung der hochradioaktiven Abfälle erstellen zu können.
3. Die experimentelle Analyse bestrahlter Brennelemente, bei der ihr Materialverhalten und Alterungseffekte unter realen Lagerbedingungen umfassend untersucht werden.

Die Forschungskooperation ist zunächst über einen Zeitraum von fünf Jahren festgeschrieben und beinhaltet die Option für eine langfristige Fortführung.
„Die Menschen in Deutschland stellen zu Recht höchste Anforderungen an die nukleare Sicherheit“, sagte Prof. Gerhard Kramer, geschäftsführender Vizepräsident der TUM für Forschung und Innovation. Der gesetzliche Auftrag der BGZ bestehe darin, diese Anforderungen zu erfüllen. „Wir als TUM unterstützen sie dabei gerne mit unserer wissenschaftlichen Expertise und praktischen Erfahrung.“

BGZ.lab-Leiter Stuke ergänzte: „Als Unternehmen mit einer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung können wir es uns nicht leisten, auf den Erkenntnisstand von heute zu vertrauen. Akademische Forschung hält uns kritisch, offen und auf der Höhe der Wissenschaft. Sie ist eine wesentliche Voraussetzung für verantwortungsvolles Handeln."

Hintergrund
Die Aufbewahrung hochradioaktiver Abfälle ist in Deutschland auf 40 Jahre befristet, die Genehmigungen für die Zwischenlager der BGZ laufen ab 2034 sukzessive aus. Eine verlängerte Zwischenlagerung ist notwendig, da erst Mitte des Jahrhunderts ein Endlagerstandort benannt werden soll. Anschließend wird es noch mehrere Dekaden dauern, bis alle Behälter mit hochradioaktiven Abfällen an das Endlager abgegeben sind.

Auf die verlängerte Zwischenlagerung bereitet sich die BGZ seit ihrer Gründung im Jahr 2017 vor. Zentraler Baustein dafür ist ihr Forschungsprogramm, in dem unter anderem das Langzeitverhalten von Brennelementen und Behältern untersucht wird. Zur Erforschung von Alterungseffekten an Brennelementen hat das bundeseigene Unternehmen 2023 das BGZ.lab auf dem Campus der TU München in Garching gegründet.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1309549
 393

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Forschung: BGZ baut Kooperation mit der TU München aus“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von idw - Informationsdienst Wissenschaft

 Hochschule Stralsund setzt auf internationale Impulse für die Energiewende
Hochschule Stralsund setzt auf internationale Impulse für die Energiewende
Die globale Energiewende befindet sich in einer entscheidenden Phase. Wie sich erneuerbare Energien schneller ausbauen und in komplexe Energiesysteme integrieren lassen, steht im Mittelpunkt des 33. Symposiums für Regenerative Energien und Wasserstofftechnologien (REGWA) der Hochschule Stralsund. Vom 3. bis 5. November 2026 bringt das veranstaltende Institut für Regenerative EnergieSysteme (IRES) Fachleute aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Kommunen zusammen. „Die Erreichung der Klimaneutralität erfordert nicht nur den schnellen Ausbau…
02.11.2026
19:02
Bild: Schweinfurter Institut für Digital Engineering feiert drei erfolgreiche Promotionen an der THWS
Schweinfurter Institut für Digital Engineering feiert drei erfolgreiche Promotionen an der THWS
Drei Promotionen abgeschlossen und eine weitere eingereicht: Das Institut für Digital Engineering (IDEE) an der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) zeigt die Vielfalt und Interdisziplinarität seiner Forschung. Mit angeregten Gesprächen in feierlicher Atmosphäre hat das IDEE gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen des Instituts für Sustainable Energy Systems (INSYS) sowie des Technologietransferzentrums Marktheidenfeld (TTZ-MSP) ein Doktoranden-Brunch veranstaltet. Anlass waren drei erfolgreich abgeschlossene Promotionen aktuell…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Gut gebaut:  Bau-Gewerbe.de, das Service-Portal für Bauherren, Planer und Architekten
Gut gebaut: Bau-Gewerbe.de, das Service-Portal für Bauherren, Planer und Architekten
… aktuellsten Urteilen aus der Branche erwiesen. Die Gesetzeslage ändert sich ständig, und zahllose Vorschriften müssen beachtet werden. Die jeweils neuesten Urteile, die ein Münchener Anwaltsbüro für BGZ gewerbliches Internetmarketing e. K. zusammenstellt, sowie das Urteile-Archiv sind ein wertvoller und verlässlicher Ratgeber. Was dann an Fragen noch …
Bild: Lungenerkrankungen auf dem Vormarsch – weltweit bis 2030 zweithäufigste TodesursacheBild: Lungenerkrankungen auf dem Vormarsch – weltweit bis 2030 zweithäufigste Todesursache
Lungenerkrankungen auf dem Vormarsch – weltweit bis 2030 zweithäufigste Todesursache
… mit High end-Medizin, translationaler Forschung sowie Lehre und Nachwuchsförderung auf der anderen Seite,“ so Behr. Die Asklepios Fachkliniken München-Gauting betreten mit der Kooperation kein Neuland, intensivieren lediglich die seit Jahren bestehende erfolgreiche Kooperation mit der LMU. Seit Jahren ist die Gautinger Klinik Lehrkrankenhaus der LMU. …
Bild: BGZ.lab: Forschende im Austausch mit bayerischer Politik und Wissenschaft
BGZ.lab: Forschende im Austausch mit bayerischer Politik und Wissenschaft
… hochradioaktiver Abfälle, da noch kein Endlager zur Verfügung steht.Das BGZ.lab wurde 2023 auf dem Campus in Garching gegründet und hatte in einem ersten Schritt einen Kooperationsvertrag mit dem Lehrstuhl für Nukleartechnik der TUM unterzeichnet. Seitdem hat die Gruppe ihre Aktivitäten sowie die Zahl der Mitarbeitenden sukzessive ausgebaut und wird die …
BioScience Ventures Group AG und Dr. Jürg Geigy investieren 1 Mio. Euro in Seed-Finanzierung der APEPTICO GmbH
BioScience Ventures Group AG und Dr. Jürg Geigy investieren 1 Mio. Euro in Seed-Finanzierung der APEPTICO GmbH
… und Vizepräsident der LES Licensing Executives Society. Zusammen mit seinem Partner Dr. Mathias Zintler hat er einen Mustervertrag („Hamburger Vertrag“) für F&E-Kooperationen zwischen Hochschulen und industriellen Auftraggebern entwickelt, der neben den „Berliner Vertragsbausteinen“ zu den meistverwendeten Vertragsmustern in diesem Bereich zählt.
Bild: BGZ startet neues Forschungsprojekt
BGZ startet neues Forschungsprojekt
Im Fokus der BGZ-Forschung zu Transport- und Lagerbehältern stehen die Metalldichtungen, die im Doppeldeckel-System der Behälter verbaut sind. Diese gewährleisten den sicheren Einschluss der radioaktiven Stoffe. „Ziel ist es, möglichst umfassende Erkenntnisse über das Langzeitverhalten dieser Dichtungen zu erhalten“, sagt Ralf Schneider-Eickhoff aus …
Bild:  Fachworkshop Zwischenlagerung: BGZ präsentiert aktuellen Stand ihrer Forschung
Fachworkshop Zwischenlagerung: BGZ präsentiert aktuellen Stand ihrer Forschung
„Forschung ist für uns kein Selbstzweck“, erklärte Dr. Jörn Becker, Leiter der BGZ-Forschungsabteilung, bei der Eröffnung. „Alle Projekte, die wir gemeinsam mit nationalen und internationalen Partnern betreiben, dienen dem Nachweis, dass die sichere Zwischenlagerung auch deutlich über einen Zeitraum von 40 Jahren hinaus möglich ist.“ Dafür sei ein breiter …
Bild: Orthopädische Klinik München-Harlaching wird Lehrkrankenhaus der PMU Salzburg
Orthopädische Klinik München-Harlaching wird Lehrkrankenhaus der PMU Salzburg
Kooperation bei Ausbildung des medizinischen Nachwuchs Medizin-Studenten aus Österreich machen im Rahmen ihrer Ausbildung bald in München praktische Erfahrungen. Am 19. Oktober wurde die Orthopädische Klinik München-Harlaching offiziell zum Lehrkrankenhaus der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg (PMU) ernannt. Die Kooperation sieht vor, …
Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle: BGZ weitet Forschung an bestrahlten Brennstäben aus
Zwischenlagerung radioaktiver Abfälle: BGZ weitet Forschung an bestrahlten Brennstäben aus
Im Rahmen des Forschungsprojekts „Bend & Break“ werden Teile bestrahlter Brennstäbe in heißen Zellen des Joint Research Centers (JRC) der Europäischen Kommission in Karlsruhe unter anderem gebogen, gedehnt und zerbrochen. Diese sogenannten zerstörenden Untersuchungen geben Aufschluss darüber, wieviel Brennstoff im Fall einer solchen Beschädigung …
Bild:  „BGZ-Forschungsprogramm hat kein Ablaufdatum“
„BGZ-Forschungsprogramm hat kein Ablaufdatum“
… verhalten sich Inventare, Behälter und Gebäude in der Zukunft, also in den nächsten Jahrzehnten bis ein Endlager zur Verfügung steht?Und? Haben Sie schon Antworten darauf?Forschung ist kein Sprint, sondern eher ein Marathon. Deswegen hat unser Forschungsprogramm auch kein Ablaufdatum. Wir forschen so lange, wie die BGZ die hochradioaktiven Abfälle aufbewahrt. …
Bild: Promotionszentren feiern wissenschaftlichen Meilenstein
Promotionszentren feiern wissenschaftlichen Meilenstein
… Forschung der Hochschule München. „Unser Ziel ist klar: Wir wollen das HAW-Promotionsrecht zu einem Erfolgsmodell machen.“ Hochschule München zeigt Stärke in Forschung und Kooperation Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Verleihung von Urkunden an die wissenschaftlichen Leiterinnen und Leiter der 22 Promotionszentren. Insgesamt acht Urkunden durfte …
Sie lesen gerade: Forschung: BGZ baut Kooperation mit der TU München aus