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Zukunftsweisende Forschung auf der Hannover Messe

(openPR) Auf der Hannover Messe vom 20. bis 24. April 2026 zeigt die Universität Stuttgart Projekte mit hohem Anwendungspotenzial für die Industrie. Forschende stellen ein biorobotisches Assistenzsystem und einen interaktiven Demonstrator einer Offshore Power-to-X-Plattform vor. Das Startup Collectu zeigt seine KI-basierte Datenauswertung für Unternehmen und die studentische Kleinsatellitengruppe KSat ihre aktuellen Raumfahrtprojekte. Als internationale Leitmesse für industrielle Transformation bietet die Hannover Messe eine wichtige Plattform für Kooperationen, Technologietransfer und Nachwuchsgewinnung. Die Universität Stuttgart präsentiert ihre Exponate am Gemeinschaftsstand von Baden-Württemberg International in Halle 14, Stand J40.

„In einem starken Forschungs- und Innovationsökosystem treibt die Universität Stuttgart gemeinsam mit ihren industriellen Partnern Lösungen für aktuelle und zukünftige Herausforderungen voran. Ob Wissens- und Technologietransfer oder Gründungsgeist: Auf der Hannover Messe präsentieren wir der Industrie und der breiten Öffentlichkeit herausragende Ergebnisse unserer interdisziplinären Forschung“, sagt Prof. Peter Middendorf, Rektor der Universität Stuttgart.

Biorobotik zur Tremorunterdrückung
Ein biorobotischer Arm, der Zittern unterdrückt: Das Zentrum für Bionische Intelligenz Tübingen Stuttgart (BITS) stellt ein Assistenzsystem für Parkinsonpatient*innen zur Tremorunterdrückung vor. Wie der Arm das Zittern simuliert und ausgleicht und wieso die Funktion geräuschunterdrückenden Kopfhörern ähnelt, präsentieren Wissenschaftler*innen des Instituts für Modellierung und Simulation Biomechanischer Systeme (IMSB) der Universität Stuttgart und des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme (MPI-IS).

Wie entsteht grüner Wasserstoff direkt auf hoher See?
Im Leitprojekt H2Mare zeigt das Institut für Automatisierungstechnik und Softwaresysteme einen interaktiven Demonstrator einer Offshore-Power-to-X-Plattform. Besucher*innen erleben die Prozesskette von der Elektrolyse über Direct Air Capture zur Bereitstellung von CO₂ bis zur Methanisierung zu synthetischem Methan. Das Exponat macht sichtbar, wie modular konfigurierbare Prozessketten zukünftige klimaneutrale Kraftstoffe ermöglichen und neue Wege für eine skalierbare Offshore-Produktion eröffnen.

No-Code-Datenlösungen für Unternehmen
Das Stuttgarter Startup Collectu, eine Ausgründung aus dem Institut für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen (ISW), präsentiert den Collectu Asset Tower. Der Demonstrator macht greifbar, wie Unternehmen mithilfe einer offenen, dezentralen Plattform effizient und ohne Programmierkenntnisse durchgängige Datenpipelines erstellen können: In Echtzeit erfasst, kombiniert und wertet er Daten aus verschiedenen Steuerungen, Sensoren und IT-Systemen aus.

Satelliten von Studierenden
Die studentische Kleinsatellitengruppe KSat e.V. setzt Raumfahrtprojekte von der ersten Idee bis zur fertigen Mission um und ergänzt theoretisches Know-how aus dem Studium mit interdisziplinärer Praxis. Die Studierenden präsentieren den Nanosatelliten Cubesat SOURCE und dessen Nachfolger Cubesat SOURCE-2 sowie die Ferrofluidprojekte FINIX und FARGO. Die Satelliten, die mit dem Institut für Raumfahrtsysteme (IRS) entwickelt wurden, werden für wissenschaftliche Untersuchungen unter anderem im Meteoritentracking und in der Erfassung der Weltraumumgebung im niedrigen Erdorbit angewendet. Die Ferrofluidprojekte untersuchen, wie man verschleißanfällige mechanische Komponenten durch magnetische Flüssigkeiten ersetzen könnte.

Auch das Transfercenter TRACES der Universität Stuttgart, das Gründungsvorhaben von Universitätsmitgliedern sowie den Wissens- und Technologietransfer unterstützt, und das Rektoratsbüro sind in Hannover vor Ort, um bestehende Kooperationen mit Wirtschaft, Gesellschaft und Politik zu vertiefen und neue Partnerschaften zu knüpfen.

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