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HZDR-Wissenschaftlerin an die BTU Cottbus-Senftenberg berufen

16.04.202609:30 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: HZDR-Wissenschaftlerin an die BTU Cottbus-Senftenberg berufen

(openPR) Mit Wirkung zum 1. April haben die BTU und das HZDR Dr. Franziska Lederer gemeinsam als Professorin berufen und setzen damit einen bedeutenden Schwerpunkt für die nachhaltige Nutzung von Ressourcen. Die Professur verbindet Forschung und Lehre im Bereich der Kreislaufwirtschaft und adressiert zentrale Herausforderungen der Rohstoffsicherung. Das ist auch das zentrale Thema des Helmholtz-Instituts Freiberg für Ressourcentechnologie (HIF), an dem Lederer zum Einsatz von Biomolekülen für die Rückgewinnung wertvoller Rohstoffe forscht. „Ziel meiner Forschung und Lehre ist es, den Mehrwert und das Potential von Biomolekülen in der Kreislaufwirtschaft sichtbar zu machen“, erklärt Lederer. „Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Entwicklung neuer Recycling- und Rückgewinnungsverfahren für metallische Rohstoffe – insbesondere aus Abfällen von Elektroprodukten. Hier setze ich auf eine Kombination aus biotechnologischen sowie klassischen physikalisch-chemischen Prozessen, um eine nachhaltige und umfassende Rückgewinnung von kritischen Rohstoffen aus Abfällen zu ermöglichen.“

Neben ihrer Forschung wird Lederer auch aktiv in die Lehre eingebunden sein. Bereits im Sommersemester 2026 übernimmt sie Lehrveranstaltungen und plant perspektivisch die Entwicklung eines eigenen Moduls mit dem Titel „Biomolekulare Ressourcensicherung“. „Ich möchte das in den vergangenen zehn Jahren entwickelte Wissen in die Lehre einbringen und Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler für interdisziplinäre Fragestellungen begeistern“, sagt die frischberufene Professorin. Die Professur stärkt zugleich die Zusammenarbeit zwischen der BTU und dem HZDR/HIF: „Mit meiner Lehre möchte ich die nächste Generation davon begeistern, ihre Begabungen in der interdisziplinären Forschung auch am HZDR bzw. am HIF einzubringen. Ich habe hier ein wunderbares Team von enthusiastischen und interdisziplinär denkenden und forschenden Kolleginnen und Kollegen. Zudem wird hier die Kombination von Beruf und Karriere einerseits und Familie andererseits intensiv gefördert, sodass ich meiner Familie mit meinen drei Kindern gerecht werden kann“, hebt Lederer das positive Umfeld am HZDR bzw. am HIF hervor. „Auch über die Förderung durch meine Mentorin und Chefin Dr. Katrin Pollmann bin ich dankbar, die mich zum Marie-Curie-Stipendium bewogen hat, welches meinen Werdegang nachhaltig beeinflusst hat."

Langfristig plant Lederer mit ihrem Kollegen Prof. Christian Abendroth das Themenfeld der biologischen Kreislaufwirtschaft als Profilbereich an der BTU auszubauen. „Wir wollen hier ein Alleinstellungsmerkmal schaffen und die BTU in diesem Zukunftsfeld gegenüber anderen Universitäten sichtbar positionieren“, so Lederer.

Über Franziska Lederer:
Franziska Lederer studierte und promovierte im Fach Biologie an der Universität Rostock. Parallel forscht sie seit 2007 am HZDR, zunächst am Institut für Radiochemie und seit 2012 am HIF.
Ab 2015 absolvierte sie im Rahmen eines Marie-Curie-Stipendiums einen einjährigen Forschungsaufenthalt an der University of British Columbia in Kanada. Hier forschte sie an der Identifizierung von hochspezifischen Peptiden für einzelne Komponenten im Lampenpulver von Energiesparlampen. Von Oktober 2018 bis Mai 2024 leitete Lederer die HZDR Nachwuchsforschergruppe BioKollekt, welche die Entwicklung peptidbasierter Biokollektoren erforschte und die Grundlage für die neugegründete Professur Biomolekulare Ressourcensicherung legte.

wissenschaftliche Ansprechpartner:
Prof. Dr. Franziska Lederer | Abteilung Biotechnologie
Helmholtz-Institut Freiberg für Ressourcentechnologie am HZDR
Tel.: +49 351 260 2427 | E-Mail: E-Mail

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