(openPR) München, 13. April 2026 – Das Münchner Startup LG Fashion Labs (LGFL) bietet EU-Modemarken ab sofort einen kostenlosen DPP-Readiness-Audit an. Ziel ist es, Unternehmen frühzeitig auf die Anforderungen des Digitalen Produktpasses (DPP) vorzubereiten.
Der Audit basiert auf dem Trace4Value DPP-Datenprotokoll v2, das rund 125 Datenfelder über mehrere Compliance-Domänen hinweg definiert und derzeit als einer der umfassendsten Bewertungsrahmen im Textilbereich gilt.
Mit dem Start des EU-DPP-Registers im Juli 2026 und dem erwarteten Delegated Act für Textilien Ende 2026 bzw. Anfang 2027 rückt die verpflichtende Umsetzung für Modemarken näher. Gleichzeitig zeigt sich laut LGFL eine strukturelle Diskrepanz zwischen wahrgenommener und tatsächlicher Vorbereitung:
„Viele Marken gehen davon aus, dass ihre bestehenden Traceability-Lösungen sie bereits DPP-ready machen. In der Praxis decken diese Systeme jedoch oft nur 20 bis 30 Prozent der erforderlichen Daten ab“, sagt Lior Gabriel, Gründer von LG Fashion Labs.
Insbesondere produktbezogene Daten wie Materialzusammensetzung auf Faserebene, Chemikalien-Compliance, Reparierbarkeit und End-of-Life-Informationen seien häufig nicht strukturiert erfasst.
Der angebotene Audit umfasst eine vollständige Lückenanalyse über neun Compliance-Domänen hinweg und wird für eine Kollektion mit bis zu 15 Styles durchgeführt. Grundlage sind bestehende Markendokumente wie Tech Packs und Stücklisten (BOMs). Die Auswertung erfolgt unter NDA, ohne IT-Integration und innerhalb von fünf Werktagen.
LG Fashion Labs ist Mitglied des Fashion Council Germany sowie der EU Textiles Ecosystem Platform.
Weitere Informationen unter: https://lgfashionlabs.com
















