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„Future Science - das Ende der Tierversuche?“ startet in den Kinos

08.04.202608:39 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: „Future Science - das Ende der Tierversuche?“ startet in den Kinos
Visual des Films (© Marc Pierschel)
Visual des Films (© Marc Pierschel)

(openPR) Filmpremiere mit renommierten Forschenden in Köln

Der Dokumentarfilm „Future Science“ startet am 30. April 2026 in den Kinos und beleuchtet den Wandel von Tierversuchen hin zu modernen, humanbasierten Forschungsmethoden. Bereits am 25. April 2026 um 19.00 Uhr feiert der Film seine Deutschlandpremiere im Filmpalast Köln. Hierzu haben sich mehrere international renommierte Forschende angekündigt, die auch im Film zu sehen sind und im anschließenden Fachgespräch vertiefende Einblicke geben werden. Der bundesweite Verein Ärzte gegen Tierversuche (ÄgT) unterstützte die Produktion und begleitet die Kinotour mit Expertenbeiträgen.

Der für Dokumentationen zu gesellschaftlichen Themen bekannte Filmemacher Marc Pierschel hat „Future Science” realisiert und lässt dort international tätige Forscherinnen und Forscher zu Wort kommen. Sie arbeiten an Technologien wie Multi-Organ-Chips, 3D-Bioprinting und Künstlicher Intelligenz. Diese Verfahren ermöglichen es, Krankheiten direkt am Modell des menschlichen Körpers zu erforschen und die Wirkung von potenziellen Arzneimitteln präzise zu simulieren. Produziert wurde der Dokumentarfilm unter anderem von dem Kriminalbiologen Dr. Mark Benecke.

„Der Film zeigt, dass ein grundlegender Wandel hin zu modernen, humanbasierten Methoden, die verlässlichere Ergebnisse liefern als Tierversuche, bereits begonnen hat“, erklärt Dr. Tamara Zietek, Geschäftsführerin Wissenschaft bei ÄgT. „Gleichzeitig macht er deutlich, wie stark bestehende Strukturen diesen Wandel noch bremsen.“

Neben den wissenschaftlichen Perspektiven beleuchtet die Dokumentation auch Herausforderungen. Über Jahrzehnte gewachsene Strukturen sowie wirtschaftliche und institutionelle Interessen erschweren Veränderungen.

Deutschlandpremiere ist am 25. April 2026 um 19.00 Uhr im Filmpalast in Köln. Neben Pierschel haben sich die namhaften Forschenden Prof. Dr. Dr. Thomas Hartung (Johns Hopkins University und Center for Alternatives to Animal Testing (CAAT), USA, Prof. Dr. Jens Kurreck (TU Berlin), Prof. Dr. Uwe Marx (TissUse GmbH, Berlin), Dr. Melanie Ort (Charité, Berlin) und Dr. Clemens Wittwehr (EU-Referenzlaboratorium für Alternativen zu Tierversuchen) - Protagonisten des Films -, für die Premiere angekündigt. Im anschließenden Fachgespräch, moderiert von Dr. Zietek, kann das Publikum direkt Fragen an die Forschenden richten. Dabei lassen Fragen aus dem Publikum eine besondere Lebendigkeit erwarten.

Weitere Vorführungen mit anschließenden Diskussionen sind in mehreren Städten geplant. Begleitet werden diese jeweils von Filmemacher Marc Pierschel und verschiedenen Fachleuten zu der Thematik.

„Es ist wichtig, dass die Öffentlichkeit versteht, welche Möglichkeiten moderne Forschung heute bietet“, so Zietek. „Der Film kann dazu beitragen, den Blick auf humanrelevante und tierversuchsfreie Methoden zu lenken und den Diskurs voranzubringen.“

Angesichts der enormen Vorteile der in dem Dokumentarfilm dargestellten tierversuchsfreien Methoden, fordert Ägt die deutschen Entscheidungsträger auf, endlich ein Umdenken einzuleiten und die Weichen weg vom System Tierversuch hin zu moderner, sinnvoller Forschung zu stellen.

Während die Erstaufführung in Berlin bereits ausverkauft ist, sind Tickets für Köln und die weitere Kinotour ab sofort online bei den jeweiligen Kinos erhältlich.

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