openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Projekt „Unterwegs“-Forschungsdaten wird fortgesetzt

24.03.202615:19 UhrIT, New Media & Software

(openPR) Forschungsschiffe sammeln jeden Tag Messdaten wie Wassertemperatur, Strömungsgeschwindigkeit, Meeresbodenstruktur und Indikatoren für die Verschmutzung des Meeres – essenzielles Wissen, um den Ozean zu schützen und nachhaltig zu nutzen. Um diese Daten systematisch für Forschung und Gesellschaft zu erschließen, etabliert die DAM seit 2021 im Projekt „Unterwegs“-Forschungsdaten eine standardisierte, einrichtungsübergreifende Dateninfrastruktur. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) hat nun unter dem Kurztitel „Dateninfrastruktur und -management FS“ die Fortsetzung und Erweiterung des Projekts um zwei weitere Jahre bewilligt. Ziel der neuen Förderphase ist, die aufgebaute Infrastruktur dauerhaft zu sichern und strukturell zu verstetigen.

„Auf Forschungsfahrten erhobene Daten liefern einzigartige Informationen über den Zustand der Ozeane – eine wichtige Voraussetzung, um marine Veränderungen und auch globale Klimaprozesse zu verstehen. Die DAM setzt sich dafür ein, dass diese Datenbasis möglichst vielen Menschen zur Verfügung steht“, erläutert Joachim Harms, Vorstandsvorsitzender der DAM. „Dank der weiteren Förderung und geplante Verstetigung des Projekts können wir dauerhaft ein koordiniertes, leistungsfähiges Datenmanagement in der deutschen Meeresforschung verankern – und damit einen nachhaltigen Mehrwert für Wissenschaft, Politik und Gesellschaft schaffen.“

Nachhaltige Datenstrukturen mit Mehrwert für Wissenschaft und Politik

Auf See erhobene Forschungsdaten sind die Grundlage für das Verständnis der Meere: Über fest installierte Sensoren liefern Forschungsschiffe während der Ausfahrten kontinuierlich hochqualitative Daten über (geo-)physikalische, chemische und biogeochemische Parameter – auch aus nur schwer zugänglichen Regionen. Diese fließen in die Modellierung von Ozean-Atmosphäre-Prozessen ein, verbessern Vorhersagen, validieren Fernerkundungsdaten und tragen zur Entwicklung von Klimamodellen sowie zum Monitoring von Umweltveränderungen wie Ozeanversauerung und Erwärmung bei. Die Erhebung dieser Daten ist sehr zeitaufwändig und kostenintensiv. Ein zentrales Ziel der DAM ist daher, diese Schiffsdaten sowohl für weitere Forschung als auch als Grundlage für fundierte Entscheidungen in Politik und Gesellschaft langfristig und nachhaltig nutzbar zu machen.

In den vergangenen Förderphasen wurden im Projekt „Unterwegs“-Forschungsdaten hierfür in Zusammenarbeit mit schiffsbetreibenden Meeresforschungseinrichtungen gemeinsame Leitlinien, technische Schnittstellen und Beratungsangebote entwickelt, die Wissenschaftler:innen auf Forschungsschiffen bei der Datenerhebung und -Bereitstellung zu unterstützen. Die Daten werden nach FAIR- und Open-Science-Prinzipien verarbeitet und in (inter-)nationalen Infrastrukturen wie PANGAEA, dem Datenportal Deutsche Meeresforschung, GEBCO und Copernicus veröffentlicht und integriert.

Mit der nun gestarteten Förderverlängerung „„Auf- und Ausbau Dateninfrastruktur und -management für Daten aus dem Betrieb deutscher Forschungsschiffe“ sollen die Projektergebnisse in dauerhafte Betriebs- und Governance-Strukturen überführt werden. Ziel ist, das Datenmanagement als festen Bestandteil mariner Forschungsprojekte zu verankern, kontinuierlich weiterzuentwickeln und Schnittstellen zu übergeordneten nationalen und internationalen Infrastrukturen und Initiativen im Bereich Forschungsdaten weiter zu stärken und damit auch dazu beitragen, die Leistungsfähigkeit und internationale Sichtbarkeit der deutschen Meeresforschung nachhaltig zu stärken.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1307485
 55

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Projekt „Unterwegs“-Forschungsdaten wird fortgesetzt“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von idw - Informationsdienst Wissenschaft

Bild: Wissensschätze digital vernetzt: Senckenberg wird Teil der Biodiversity Heritage LibraryBild: Wissensschätze digital vernetzt: Senckenberg wird Teil der Biodiversity Heritage Library
Wissensschätze digital vernetzt: Senckenberg wird Teil der Biodiversity Heritage Library
Ob detailreiche Insektenillustrationen oder frühe Beschreibungen von Pflanzen – historische Literatur bildet bis heute eine zentrale Grundlage der Forschung zur biologischen Vielfalt. Forschende müssen häufig auf Veröffentlichungen aus vergangenen Jahrhunderten zurückgreifen, um Arten korrekt einzuordnen oder neu zu beschreiben. „Mit dem Beitritt zur Biodiversity Heritage Library bringen wir unsere historischen Bibliotheksbestände gezielt in eine internationale Wissensinfrastruktur für Biodiversitätsforschung ein und nutzen dabei unsere beste…
Expert*innen-Service: „Berlin autofrei“-Entscheid am 8. Mai 2026
Expert*innen-Service: „Berlin autofrei“-Entscheid am 8. Mai 2026
Das Volksbegehren „Berlin autofrei“ für ein Berliner Gesetz zur gemeinwohlorientierten Straßennutzung muss bis zum 8. Mai 2026 rund 174.000 gültige Unterschriften sammeln. Unabhängig vom Ausgang stellt sich die Frage, welche Konzepte geeignet sind, um Berlin vom Autoverkehr zu entlasten, welche Rolle die Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs (ÖPNV) und die Entwicklung des Autonomen Fahrens in diesem Zusammenhang spielen und wie Entscheidungen über Verkehrskonzepte im Idealfall erzielt werden sollten. An der TU Berlin arbeiten viele unterschie…
29.04.2026
15:30

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Kieler Wissenschaft entwickelt exzellentes ForschungsdatenmanagementBild: Kieler Wissenschaft entwickelt exzellentes Forschungsdatenmanagement
Kieler Wissenschaft entwickelt exzellentes Forschungsdatenmanagement
… Terabyte Arbeitsspeicher (RAM), 85 Terabyte Speicherkapazität und ist damit technisch ausreichend, um komplexe Fragestellungen von Small Data bis hin zu Big Data zu bearbeiten. Das erste Projekt, das im KOLab gemeinschaftlich von der ZBW und der Software Engineering Group der CAU Kiel bearbeitet wird, ist das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) …
Erste ZBW-Doktoranden promoviert
Erste ZBW-Doktoranden promoviert
… Technologien ermöglichen. Um die Anwendung der Transformationsregeln im Kontext der ZBW zu demonstrieren, wendete er seine Ergebnisse erfolgreich auf das Forschungsdaten-Projekt “Digitale Reichsstatistik” an. Die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft baut seit 2010 die Anwendungsorientierte Forschung im Bereich Science 2.0 kontinuierlich aus. Professor …
Forschungsdaten effizient und hochwertig managen
Forschungsdaten effizient und hochwertig managen
… und verständlichen Lösungen --- Die Universität Trier und das Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID) starten ein gemeinsames Projekt zum Forschungsdatenmanagement an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Das Projekt „PODMAN – Prozessorientierte Entwicklung von Managementinstrumenten für Forschungsdaten …
Eine Ära geht zu Ende, eine neue beginnt: Das Portal sowiport wird Ende 2017 eingestellt
Eine Ära geht zu Ende, eine neue beginnt: Das Portal sowiport wird Ende 2017 eingestellt
… zunehmendem Maße durch kommerziellen Player wie Google Scholar, Thomson Reuters oder ResearchGate. Die Metadaten der GESIS-Literatur-Datenbank SOLIS und der GESIS-Projektdatenbank SOFIS sind jedoch nicht verloren und werden weiterhin der sozialwissenschaftlichen Forschungsgemeinschaft und insbesondere den Fachbibliotheken als Linked Data in verschiedenen …
Was ist zu beachten beim Management von Forschungsdaten? – Erstmals ...
Was ist zu beachten beim Management von Forschungsdaten? – Erstmals ...
Was ist zu beachten beim Management von Forschungsdaten? – Erstmals informiert eine Ratgeberbroschüre für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften Wegweiser „Auffinden-Zitieren-Dokumentieren“ basiert auf Expertenpanel der Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik 2013. Kiel/Hamburg/Köln/Mannheim/Berlin, 8.9.2014: Die ZBW – Leibniz Informationszentrum Wirtschaft, GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften und der Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD) veröffentlichen anlässlich der diesjährigen Jahrestagung der deutschsprachige…
Forschungsdatenmanagement für wirtschaftswissenschaftliche Fachzeitschriften
Forschungsdatenmanagement für wirtschaftswissenschaftliche Fachzeitschriften
Prüfung von Forschungsergebnissen wird erleichtert – Erfolgreiches DFG-Projekt EDaWaX startet in zweite Förderphase. Kiel/Hamburg/Berlin/München, den 25. Juni 2014: Die ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, der Rat für Sozial- und Wirtschaftsdaten (RatSWD), das Forschungsdatenzentrum des Sozio-oekonomischen Panels (FDZ SOEP) am Deutschen Institut …
Forscher fordern: Wir brauchen eine zeitgemäße Infrastruktur für unsere Daten
Forscher fordern: Wir brauchen eine zeitgemäße Infrastruktur für unsere Daten
… angeknüpften Services von DataCite bereits nutzen: das Sozio-oekonomische Panel des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, das GESIS-Datenarchiv und das deutsche Verbundprojekt der Global Biodiversity Information Facility – das Daten-Netzwerk für die Biodiversitätsforschung. Am Nachmittag hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, …
Bild: HAWK koordiniert landesweites Projekt für den Austausch von ForschungsdatenBild: HAWK koordiniert landesweites Projekt für den Austausch von Forschungsdaten
HAWK koordiniert landesweites Projekt für den Austausch von Forschungsdaten
Die HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen koordiniert ein landesweites Projekt, das den Austausch von Forschungsdaten in Niedersachsen erleichtern soll. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und die VolkswagenStiftung fördern das Projekt, an dem sich alle niedersächsischen Hochschulen …
Forschungsdaten – die Ressource für die Zukunft
Forschungsdaten – die Ressource für die Zukunft
Leibniz-Gemeinschaft unterstützt „European Open Science Cloud“ --- Die Leibniz-Gemeinschaft begrüßt die heute veröffentlichte Erklärung der Europäischen Kommission zur Entwicklung einer „European Open Science Cloud“ (EOSC) und hat ihre aktive Unterstützung bei deren Umsetzung zugesagt. Die EOSC soll innerhalb der EU einen verlässlichen Zugang zu Forschungsdaten über fachliche und geografische Grenzen hinweg sicherstellen. Leibniz-Präsident Matthias Kleiner sagt dazu: „Die Digitalisierung verändert die Forschung in ganz grundsätzlicher Weise…
Bild: Weiterer Schritt zur Verstetigung von DARIAH-DE getanBild: Weiterer Schritt zur Verstetigung von DARIAH-DE getan
Weiterer Schritt zur Verstetigung von DARIAH-DE getan
… kulturwissenschaftlicher Disziplinen wird eine nachhaltige Akzeptanz und Nutzung der Forschungsinfrastruktur durch die Forschungscommunity möglich. DARIAH-DE ist eingebettet in das Projekt DARIAH-EU (http://www.dariah.eu). Auf Grundlage des ESFRI-Roadmap und der Rechtsform ERIC wird die DARIAH-DE-Forschungsinfrastruktur in eine pan-europäische digitale …
Sie lesen gerade: Projekt „Unterwegs“-Forschungsdaten wird fortgesetzt