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Hohe Kriminalität fordert Sicherheitsbranche heraus

12.03.2026 • 10:35 Uhr • Politik, Recht & Gesellschaft
Bei Integrierten Sicherheitslösungen (ISL) greifen Technik, Leitstelle und Intervention ineinander (© Clear Security)
Bei Integrierten Sicherheitslösungen (ISL) greifen Technik, Leitstelle und Intervention ineinander (© Clear Security)

(openPR)

  • Integrierte Sicherheitslösung (ISL) als Antwort auf immer mehr Straftaten in Berlin
  • Digitalisierung, KI-gestützte Videoüberwachung sowie Robotik: bei ISL greifen Technik, Leitstelle und Intervention ineinander

Die Sicherheitslage in Berlin bleibt höchst angespannt: jedes Jahr finden über eine halbe Million Straftaten in der Hauptstadt statt, Tendenz steigend. Die jüngste Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) weist für 2024 insgesamt 539.049 erfasste Straftaten aus, ein Plus von 0,4 Prozent gegenüber 2023. Den größten Zuwachs an Delikten gab es im Bereich der Hauseinbrüche, hier wurden 34 Prozent mehr Straftaten verzeichnet als im Vorjahr. Die Angriffe auf Kritische Infrastruktur im Januar 2026 mit tagelangem Stromausfall bestätigen den Trend der wachsenden Bedrohungen. Gleichzeitig rücken digitale Delikte stärker in den Vordergrund. Zusätzlich zur „klassischen“ PKS wurden 2024 erstmals 37.251 Fälle in der bundesweit ausgewiesenen „Auslands“-PKS erfasst, mit einem starken Schwerpunkt auf Betrug und internetbasierten Tatmitteln.

Vor diesem Hintergrund bietet der Sicherheitsdienstleister Clear Security den innovativen Lösungsansatz „Integrierte Sicherheitslösung“ (ISL) an. Ein integriertes Betriebsmodell, das Sicherheitstechnik, intelligente Leitstellenprozesse und Interventionspersonal so verzahnt, dass Schutzmaßnahmen situativ und wirtschaftlich steuerbar werden, insbesondere für Immobilieneigentümer/-verwalter, Betreiber Kritischer Infrastruktur sowie Eventveranstalter.

Problemlage: Mehr Fälle, neue Deliktsmuster und begrenzte Kapazitäten

Die PKS Berlin zeigt seit 2022 wieder deutlich höhere Fallzahlen (2022: 519.827; 2023: 536.697; 2024: 539.049). Parallel wird sichtbar, wie stark sich Kriminalität in den digitalen Raum verlagert.

Thomas Böttcher, Polizeidirektor a. D., Leiter des Abschnitts 55 in Berlin-Neukölln, ordnet ein: „Die Polizei Berlin, wie andere Gefahrenabwehrbehörden auch, steht nicht zuletzt aufgrund einer erwartbaren Pensionierungswelle ihrer Mitarbeiter aufgrund der demografischen Entwicklung vor einem beträchtlichen Kapazitäts- und Ressourcenproblem. Bei einer absehbaren steigenden Belastung der Sicherheitsbehörden sollten neue Schutzkonzepte für die Bevölkerung sowie für Behörden und privatwirtschaftliche Unternehmen ernsthaft geprüft und geeignete Aufgaben an private Sicherheitsdienstleister im Sinne einer public-private-partnership delegiert werden.

Die systemische Vernetzung von Technik und Mensch – etwa zwischen intelligenten Leitstellen in Kombination mit erfahrenen Interventionsdiensten – ist eine innovative Möglichkeit, die wir nutzen sollten. So können wir z.B. schon jetzt sichtbare Ergebnisse durch den Einsatz von Videotürmen auf Baustellen sehen. Auch Drohnensysteme werden längst nicht mehr nur für militärische Zwecke verwendet, sondern werden beispielsweise erfolgreich bei der Besucherlenkung von Großveranstaltungen eingesetzt.

Sicherheit muss nicht allein durch die Polizei gewährleistet werden. Entscheidend ist die Integration bewährter Lösungen.“

Lösungsansatz: ISL verbindet Technik und Personal in einem Steuerungsmodell

Die Integrierte Sicherheitslösung (ISL) setzt dort an, wo klassische Modelle an Grenzen stoßen. Statt „entweder Technik oder Personal“ organisiert ISL Schutz als hybrides Leistungsbündel mit klar definierten Reaktionsketten und kalkulierbaren Leistungsbausteinen.

Die Richtung bestätigt auch der Branchenblick: Laut der letzten Lünendonk-Studie „Sicherheitsdienstleistungen in Deutschland 2025“ treiben Digitalisierung, KI-gestützte Videoüberwachung sowie Robotik und Drohnen den Wandel der Sicherheitswirtschaft und erweitern das Leistungsspektrum moderner Anbieter. Die 25 führenden privaten Sicherheitsdienstleister in Deutschland steigerten ihren Umsatz 2024 um 7,5 Prozent auf insgesamt rund 5,4 Milliarden Euro.

Sebastian Graf, Geschäftsführer der Clear Security GmbH sagt: „Integrierte Sicherheitslösung ist für uns eine notwendige Chance zur rechten Zeit. Die Kombination aus Sicherheitstechnik und Sicherheitspersonal im Bedarfsfall ist für Kunden wie für Sicherheitsdienste die optimale Lösung, mit Kostenvorteilen, planbaren Budgets und zugleich verbesserter Sicherheitslage. Trotz des aktuellen Fachkräftemangels ermöglicht ISL eine Qualitätssteigerung der Dienstleistung. Wer also früh seine Hausaufgaben in Bezug auf Infrastruktur, Technik und Personal gemacht hat, wird hier klare Wettbewerbsvorteile haben.“

Dessen ist sich auch die Branche bewusst und stellt sich auf die neue Lage ein. Rund 70 Prozent der befragten Unternehmen gaben in der aktuellen Lünendonk-Studie an, Integrierte Sicherheitslösungen anzubieten. Was das im Einzelnen jedoch bedeutet, ist aufgrund der breiten Angebotspalette oft nicht einheitlich definiert.

„ISL umfasst eine Vielzahl an Dienstleistungen von technischen Hilfsmitteln wie Kamerasysteme, mechanische Sicherheitsanlagen sowie Personen-Notsignal-Systeme, umgangssprachlich Panikbuttons, über klassischen Personen- oder Objektschutz durch Personal vor Ort, bis hin zu Cybersicherheitsmaßnahmen wie Penetrationstests. Das wichtigste Element ist jedoch die Verzahnung von technischen Hilfsmitteln und dem Einsatz von echten Menschen“, ergänzt Sebastian Graf.

Exemplarische ISL-Bausteine (Auszug)

  • Robotics: Hybridmodell aus intelligenten Techniklösungen (überwiegend KI-gestützt) in Kombination mit Robotern oder Drohnen für Lagebilder, Detektion, Verifikation und Abschreckung.
  • Kamerasysteme: Systematisch kombinierte Kameratechnik inkl. kompatiblem Systemzubehör zur abgestimmten Detektion, Dokumentation und Ereignisverifikation.
  • Klassisches Guarding: Operativer Personalbedarf, klassischer Sicherheitsdienst durch eingesetzte Sicherheitskräfte in verschiedenen Varianten (Personal vor Ort, Revierdienste, Interventionen, etc.)
  • Cyber Security

Einsatzfelder: Immobilien, Events, kritische Infrastruktur

ISL richtet sich an Betreiber, die Sicherheit nicht nur „bewachen“, sondern professionell managen müssen. Einsatzbereiche sind u. a.:

  • Wohn- und Gewerbeimmobilien (Objektschutz, Baustellen-/Modernisierungsphasen, Tiefgaragen, Eingangsbereiche)
  • Events und Veranstaltungsflächen (temporäre Nutzung, dynamische Besucherströme, schnelle Reaktionsfenster)
  • Unternehmen und sensible Standorte (Zutritt, Perimeterschutz, Verifikation, dokumentierte Interventionsprozesse)

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