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Digitale Hochschulbildung im europäischen Fokus

14.10.202515:41 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) „Wir sind stolz, Kolleginnen und Kollegen aus ganz Europa und darüber hinaus in Hagen begrüßt zu haben. Das ist ein Meilenstein für die FernUniversität und ein starkes Signal für die internationale Positionierung Deutschlands in der digitalen Hochschulbildung“, betonte Rektor Prof. Dr. Stefan Stürmer. „Die Energie, die Ideen und das gemeinsame Engagement für die Zukunft der Hochschulbildung waren bemerkenswert. Mit der EADTU sind wir Teil eines visionären Netzwerks, das die digitale und gesellschaftliche Transformation Europas aktiv mitgestaltet.“

Unter dem Motto „Rethinking Higher Education: Engage, Adapt, Include“ widmete sich die Konferenz zentralen Zukunftsthemen wie Künstlicher Intelligenz in Studium und Forschung, Micro-Credentials und digitalen Zertifikaten sowie Strategien für mehr Inklusion und Chancengerechtigkeit in der Hochschulbildung.

EADTU-Präsident Prof. Dr. Theo Bastiaens, Rektor der Open Universiteit der Niederlande und ehemaliger Professor an der FernUniversität, hob die politische Dimension hervor: „Wir haben gezeigt, wie Hochschulen Future Skills fördern und lebenslanges Lernen ermöglichen können. Europa braucht eine offene, flexible und inklusive Bildung – sie ist Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit, Innovationskraft und sozialen Kohäsion unseres Kontinents.“
Ein besonderes Augenmerk galt der von der EU geförderten OpenEU-Allianz, in der die FernUniversität als einzige deutsche Hochschule aktiv mitwirkt. Delegationen aus zehn Partnerländern – von Island bis Zypern – präsentierten Modelle für gemeinsame Bildungsangebote, digitale Mobilität und Kooperationen zwischen Fern- und Campusuniversitäten.

Ein emotionaler Höhepunkt war das Abendprogramm „Student Voices“ im Theater Hagen: Studierende aus verschiedenen Ländern der OpenEU berichteten über ihre Erfahrungen mit digitalem Lernen. „Wir müssen Distanz in Verbundenheit verwandeln – Innovation ohne menschliche Nähe ist nur Isolation“, lautete eine der eindrücklichsten Botschaften.

Die Konferenz I-HE 2025 machte deutlich: Die digitale Transformation der Hochschulbildung ist eine europäische Gemeinschaftsaufgabe – sie gelingt nur durch Vernetzung, Austausch und politisches Engagement.

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