openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Fensterblick in die virtuelle Welt

10.04.200711:30 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Fensterblick in die virtuelle Welt
Die MovableScreen bietet einen intuitiven, interaktiven Zugang zu virtuellen Modellen
Die MovableScreen bietet einen intuitiven, interaktiven Zugang zu virtuellen Modellen

(openPR) Technologien der Virtuellen Realität (VR) und Erweiterten Realität (AR) werden für Wirtschaft und Industrie immer wichtiger, versprechen sie doch eine schnellere und günstigere Produktentwicklung, eine einfachere Wartung von Geräten und besseren Service für die Kunden. Einige neue Anwendungen stellt das Fraunhofer IGD auf der Hannover Messe vor. So präsentieren die Wissenschaftler am Stand von Rittal in Halle 11, Stand E04 ein mobiles AR-System, das Service-Techniker bei Wartungsarbeiten unterstützt. Am BMBF-Stand in Halle 2, Stand C24 bieten die Forscher mit der MovableScreen ein Fenster in die virtuelle Welt, das zur Visualisierung von Anlagen- und Architekturmodellen eingesetzt werden kann.



Eine schnellere und günstigere Produktentwicklung, eine anschaulichere Vermittlung von Lehrinhalt oder realistischere, interaktive Darstellungen von 3-D-Modellen – dies sind einige der Vorteile, die der Einsatz von Virtueller oder Erweiterter Realität bringt. Dementsprechend kommen die beiden verwandten Technologien zunehmend zum Einsatz. Zwei Beispiele dafür stellt das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD auf der Hannover Messe vom 16. bis 20. April 2007 vor.

Fenster zur virtuellen Welt
Mit dem System MovableScreen kann der Nutzer intuitiv durch Virtuelle Realitäten navigieren. Dazu haben die Wissenschaftler ein interaktives Display auf einer rotierbaren Säule angebracht. Über Sensoren wird die Rotation des Displays erfasst und auf die Navigation in der virtuellen Welt übertragen. Dreht der Nutzer die Säule, wird diese Rotation auf das 3-D-Modell übertragen und er kann sich im virtuellen Modell umschauen. Für den Gang durch die Szenerie hindurch drückt er einen Interaktionspuck. Eine zusätzlich im Display integrierte Head-Tracking-Kamera erfasst die Augenbewegung des Benutzers und richtet die Darstellung der virtuellen Szene der Blickrichtung des Nutzers entsprechend aus. „Durch die MovableScreen können Benutzer durch virtuelle Welten navigieren, die bislang noch keinerlei Erfahrungen mit 3-D-Computergraphik haben. Die Anpassung der Darstellung an seine Blickrichtung vermittelt dem Nutzer dabei den Eindruck, durch ein Fenster in die virtuelle Welt hinein zu schauen,“ so Michael Zöllner, Mitarbeiter der Abteilung Virtuelle und Erweiterte Realität des Fraunhofer IGD. Eingesetzt werden kann das System beispielsweise zur lebendigen Visualisierung von Architekturmodellen. „Die MoveableScreen ist intuitiv bedienbar und für die verschiedensten Anwendungsbereiche einsetzbar – etwa zur Visualisierung von virtuellen Fabriken oder Anlagen sowie zur virtuellen Architekturbegehung,“ erklärt Zöllner weiter.

Die MovableScreen wird mit dem VR-System Avalon betrieben, das im Rahmen des Virtuellen Kompetenznetzwerks zur Virtuellen und Erweiterten Realität (ViVERA) entwickelt wird. In diesem Netzwerk vereinigen fünf Fraunhofer-Institute und deren Partneruniversitäten branchenübergreifend ihre Kompetenzen, um die internationale Spitzenposition Deutschlands in den Bereichen Virtuelle und Erweiterte Realität weiter auszubauen. Die Forschungsergebnisse sollen vor allem kleinen und mittleren Unternehmen zugänglich gemacht werden.

Gezeigt wird das Exponat am Stand des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Halle 2, Stand C24.

Weitere Informationen zu ViVERA erhalten Sie im Internet unter www.vivera.org.

Erweiterte Realität für Service und Wartung
Gemeinsam mit der Rittal GmbH & Co. KG sowie der InnoTeamS GmbH stellen die Wissenschaftler des Fraunhofer IGD außerdem zwei mobile AR-Anwendungen zur Unterstützung von Wartungsarbeitern vor.

Im ersten Anwendungsbeispiel erhält der Servicetechniker eine AR-gestützte Wartungsanleitung. Dazu trägt er eine Datenbrille und hat ein PDA dabei. Über die im PDA integrierte Videokamera nimmt er ein Bild der Maschine auf. Nachdem er den Prozess per Spracheingabe eingeleitet hat, wird der Servicetechniker Schritt für Schritt durch den komplexen Arbeitsprozess geleitet. Dazu erhält er über die Datenbrille 3-D-Animationen, die lagerichtig über der Maschine angezeigt werden. Diese Animationen erläutern ihm, welche Handgriffe er erledigen muss. „Die Anleitung ist sehr intuitiv. So können selbst unerfahrene Mitarbeiter komplexe Aufgaben übernehmen. Außerdem hat der Techniker beide Hände für seine Arbeiten frei und muss sich nicht mehr in gedruckten Handbüchern zurecht finden,“ beschreibt Dr. Didier Stricker, Leiter der Abteilung Virtuelle und Erweiterte Realität am Fraunhofer IGD, die Vorteile des Systems.

Im zweiten Beispiel, der AR-gestützten Telekonsultation, gibt der erfahrene Serviceexperte vom Büro aus seinem neuen Kollegen Hilfestellung bei der Wartung einer Maschine. Dazu trägt der Mitarbeiter an der Maschine eine Datenbrille, über die er die Anleitung in Form von 3-D-Animationen erhält. Die Bilder der PDA-Kamera werden zum Experten ins Büro übertragen. So kann er jederzeit Stand und Fortschritt der Arbeiten verfolgen. „Selbstverständlich können die beiden auch miteinander kommunizieren und der Kollege im Büro kann Audio- oder visuelle Informationen in das Sichtfeld des Servicetechnikers vor Ort einblenden,“ so Stricker.

Beide Entwicklungen basieren auf den Ergebnissen des EU-IST-Projekts ULTRA (Ultra portable Augmented Reality for industrial maintenance applications). Ziel des Projekts ist es, die immer größere Leistungsfähigkeit mobiler Endgeräte wie PDAs oder Pocket PCs für AR-Anwendungen zur nutzen und so mobile Servicetechniker bei komplexen Wartungsarbeiten zu unterstützen. Aktuell werden die Entwicklungen in verschiedenen Unternehmen unter realen Bedingungen getestet.

Beide Anwendungsszenarien können Sie am Stand von Rittal in Halle 11, Stand E04, selbst ausprobieren.

Weitere Informationen zu ULTRA erhalten Sie im Internet unter www.ist-ultra.org.

Gerne können Sie auch vorab einen Gesprächstermin vereinbaren.

Ansprechpartner für alle Exponate:
Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Abteilung Virtuelle und Erweiterte Realität
Dr. Didier Stricker
Telefon: 0 61 51/1 55-1 88
E-Mail: E-Mail

Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 129367
 1937

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Fensterblick in die virtuelle Welt“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD

Bild: Fraunhofer IGD - Fachkräftemangel in der Inneren Sicherheit als strukturelle HerausforderungBild: Fraunhofer IGD - Fachkräftemangel in der Inneren Sicherheit als strukturelle Herausforderung
Fraunhofer IGD - Fachkräftemangel in der Inneren Sicherheit als strukturelle Herausforderung
Steigende Anforderungen in der Inneren Sicherheit: Digitale Technologien unterstützen Sicherheitsbehörden Begrenzte personelle Ressourcen und komplexere Einsatzlagen erfordern neue Ansätze in der Inneren Sicherheit. Das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD zeigt, wie digitale Technologien Ermittlungen effizienter gestalten und Einsatzkräfte bei Analyse und Entscheidungsfindung gezielt unterstützen können. Polizei und Sicherheitsbehörden stehen vor wachsenden Herausforderungen: Neben zunehmendem Fachkräftemangel müssen si…
Bild: Fraunhofer IGD zeigt neue Assistenztechnologien auf der DMEABild: Fraunhofer IGD zeigt neue Assistenztechnologien auf der DMEA
Fraunhofer IGD zeigt neue Assistenztechnologien auf der DMEA
Kontaktlose Vitaldatenerfassung für Pflege und Zuhause: KI-gestützte Sensorik ermöglicht kontaktlose Erfassung von Puls, Atmung und Aktivitätsmustern Wie können digitale Technologien Pflegekräfte entlasten und gleichzeitig ältere Menschen dabei unterstützen, länger selbstständig zu Hause zu leben? Antworten darauf zeigt das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD auf der DMEA 2026, eines der in Europa führenden Events für Digital Health, in Berlin. Im Mittelpunkt stehen neue Entwicklungen zur kontaktlosen Vitaldatenerfassung…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Stötteritz: Immobilien in Schlesierstraße an neue Eigentümer übergebenBild: Stötteritz: Immobilien in Schlesierstraße an neue Eigentümer übergeben
Stötteritz: Immobilien in Schlesierstraße an neue Eigentümer übergeben
… einen begrünten Hinterhof mit historischem Baumbestand. Zur Straßenseite befindet sich eine gepflegte Grünfläche gegenüber dem Gebäude, so dass auch hier der Fensterblick unverstellt ist. Das Gebäude selber liegt eingebettet in eine Reihe Gründerzeithäuser. Eine Schwimmhalle, ein Ärztehaus, Schulen, Kitas und die vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten des …
Bild: Fensterblick unter den TOP 10 des Gründerszene AwardsBild: Fensterblick unter den TOP 10 des Gründerszene Awards
Fensterblick unter den TOP 10 des Gründerszene Awards
Fensterblick belegt im Ranking des Gründerszene Awards den 9. Platz unter den wachstumsstärksten Unternehmen der deutschen Digitalwirtschaft. Mit der Verleihung der Gründerszene Awards werden Unternehmertum, Mut und Innovation deutscher Digitalunternehmen geehrt. Fensterblick ist dabei das einzige Unternehmen, welches sich aus der Fenster- und Türen-Branche …
Gebündeltes Know-how für Traumbäder
Gebündeltes Know-how für Traumbäder
… immer größere Rolle, zum anderen bieten neue technische Entwicklungen viel mehr Möglichkeiten, um den Komfort zu steigern." Ob freistehende, romantische Badewanne mit Fensterblick, moderner Whirlpool, bodengleiche Duschen mit Wasserfalloptik, Fliesen und Dekorelemente in warmen Farben für mediterranes Feeling - die Gestaltungsmöglichkeiten kennen nahezu …
Bild: Fensterblick als TOP-DIENSTLEISTER 2019 von ProvenExpert ausgezeichnetBild: Fensterblick als TOP-DIENSTLEISTER 2019 von ProvenExpert ausgezeichnet
Fensterblick als TOP-DIENSTLEISTER 2019 von ProvenExpert ausgezeichnet
Bereits zum vierten Mal in Folge wird Fensterblick als TOP-DIENSTLEISTER von ProvenExpert ausgezeichnet und gehört damit zu den bestbewerteten Dienstleistern basierend auf den Kundenbewertungen auf ProvenExpert. Mit der Auszeichnung werden herausragende Servicedienstleistungen hervorgehoben, die sich in einer besonders hohen Kundenzufriedenheit und Weiterempfehlungsquote …
Bild: Fensterblick als Wachstumschampion 2021 ausgezeichnetBild: Fensterblick als Wachstumschampion 2021 ausgezeichnet
Fensterblick als Wachstumschampion 2021 ausgezeichnet
Der Onlineshop fensterblick.de für maßgeschneiderte Fenster, Türen und Rollläden zählt zum wiederholten Mal zu den 500 Unternehmen Deutschlands mit dem größten Umsatzwachstum. Das in Berlin ansässige Unternehmen Fensterblick GmbH & Co. KG erreichte beim Ranking Wachstumschampion 2021 vom Nachrichtenmagazin FOCUS in der Kategorie „Einzelhandel (inklusive …
Bild: Sabine Ludwigs - ausgezeichnetBild: Sabine Ludwigs - ausgezeichnet
Sabine Ludwigs - ausgezeichnet
… sich zum 70. Mal der Beginn des zweiten Weltkrieges. Aus diesem Anlass rief der Kulturring in Berlin e. V. in Kooperation mit der Autorengruppe Fensterblick, der Deutschen Friedensgesellschaft DFG-VK und der Deutsch-Polnischen Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland e. V. zu einem Schreibwettbewerb für Frieden und Antimilitarismus auf, der am 31. …
Bild: Fensterblick und dBEL entwickeln ein innovatives KI-basiertes Schallschutz-Planungstool für AkustikprognosenBild: Fensterblick und dBEL entwickeln ein innovatives KI-basiertes Schallschutz-Planungstool für Akustikprognosen
Fensterblick und dBEL entwickeln ein innovatives KI-basiertes Schallschutz-Planungstool für Akustikprognosen
… den Schallschutz bereits in der Planungsphase angemessen zu berücksichtigen, um den Komfort und das Wohlbefinden der Menschen im Gebäude zu gewährleisten.Fensterblick, dBEL und Wölfel Engineering haben gemeinsam ein Schallschutz-Planungstool entwickelt, welches auf Basis von normativen Akustikprognosen im Zusammenspiel mit Künstlicher Intelligenz (KI) …
Bild: Umweltpsychologie: Wer vor dem Fenster Natur sieht, lebt gesünder und gelassenerBild: Umweltpsychologie: Wer vor dem Fenster Natur sieht, lebt gesünder und gelassener
Umweltpsychologie: Wer vor dem Fenster Natur sieht, lebt gesünder und gelassener
… Christina Kelz und Dr. Kathrin Röderer (Wien) in der Fachzeitschrift "Umweltpsychologie". Die Psychologinnen bestätigten das Phänomen in einem Experiment; sie ließen Jugendliche ihren häufigsten Fensterblick zeichnen und kamen zu dem Befund: Je mehr Natur zu sehen war, desto niedriger lagen Blutdruck und Herzrate. In anderen kontrollierten Studien wurde …
Bild: Fensterblick als Wachstumschampion 2020 ausgezeichnetBild: Fensterblick als Wachstumschampion 2020 ausgezeichnet
Fensterblick als Wachstumschampion 2020 ausgezeichnet
Der Onlineshop fensterblick.de für maßgeschneiderte Fenster, Türen und Rollläden zählt zu den 500 Unternehmen Deutschlands mit dem größten Umsatzwachstum zwischen den Jahren 2015 und 2018. Beim Ranking Wachstumschampion 2020 vom Nachrichtenmagazin FOCUS wurde in der Kategorie „Einzelhandel (inklusive Versandhandel und E-Commerce)“ der 1.te Platz erreicht. …
Bild: NRW Fotoreise mit regionalen PanoramablickBild: NRW Fotoreise mit regionalen Panoramablick
NRW Fotoreise mit regionalen Panoramablick
… des 6 mal 3 Meter grossen Studioaushangs. Besondere Schwierigkeit war neben der Recherche nach geeigneten Aufnahmeorten, auch der scheinbar flache Fensterblick des Aufnahmestandortes. Diese perspektivische Gestaltungsherausforderung konnte nur per digitaler Nachbearbeitung angepasst werden konnte. Das Fotopanorama wird im Sendebetrieb bei Umstellung …
Sie lesen gerade: Fensterblick in die virtuelle Welt