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Wie Familien ihr Vermögen über Generationen sichern

Bild: Wie Familien ihr Vermögen über Generationen sichern

(openPR) Familienunternehmen versuchen ihr Vermögen zu bewahren oder sogar zu vermehren. Doch auf dem Weg dahin gibt es einige Herausforderungen.

Das Familienvermögen zu bewahren oder sogar noch auszubauen, ist ein Ziel vieler Familien. Doch der Weg dahin ist oft nicht einfach. Kapitalanlage, rechtliche Gestal-tung, steuerliche Aspekte und strategische Lösungen müssen gut aufeinander ab-gestimmt sein, sagt Vermögensverwalter Ralph Früh. Sein Rat: "So früh wie mög-lich mit der Planung beginnen und das Thema nicht auf die lange Bank schieben."

Vaduz, 17. September 2025 - Henkel zählt zu den weltweit führenden Unternehmen für Klebstoffe. Der 1876 von Fritz Henkel gegründete Betrieb hat sich zu einem welt-weit tätigen Konzern entwickelt. Die Familie konnte ihr Vermögen in den vergange-nen knapp 150 Jahren Firmengeschichte erhalten und weiter ausbauen. "Genaue Vereinbarungen zwischen Familie und Management sorgten von Anfang an für Klar-heit", sagt Ralph Früh, Partner und Vorsitzender der Geschäftsleitung der Früh & Partner Vermögensverwaltung mit Sitz im Fürstentum Liechtenstein. "Ohne frühzei-tige und durchdachte Regelungen drohen Streit, steuerliche Nachteile und in der Konsequenz die Zersplitterung des Vermögens eines Familienunternehmens", warnt der Vermögensverwalter.

Hat eine Unternehmerfamilie keine Vereinbarungen getroffen, greifen gesetzliche Erbfolgen, die den Vermögenserhalt unter Umständen gefährden. "Deswegen emp-fehlen wir klare testamentarische Regelungen oder einen notariellen Erbvertrag, der den Zielen und Wünschen der Familie entspricht", erklärt Früh. Hier arbeitet Früh & Partner eng mit einem Netzwerk spezialisierter Steuer- und Rechtsexperten zu-sammen, während die eigene Kernaufgabe die Verwaltung des bankfähigen Vermö-gens ist.

Kapitalanlage und steuerliche Spielräume

Nachfolgeregelungen sind vor allem dann wichtig, wenn Vermögen im Unterneh-men oder in Immobiliengesellschaften gebunden ist. 90 Prozent aller Betriebe in Deutschland sind Familienunternehmen. Sie sichern etwa 60 Prozent aller Arbeits- und 80 Prozent der Ausbildungsplätze.

Auch das Ehe- und Familienrecht spielen eine entscheidende Rolle, wenn es darum geht, wie das Vermögen im Todesfall oder bei einer Scheidung verteilt wird. Ehever-träge können da von vornherein für eindeutige Verhältnisse sorgen. Denn sie regeln, ob es sich bei einer Ehe um eine Zugewinngemeinschaft handelt oder ob Gütertren-nung vereinbart ist. Dabei sollten Familien auch Pflichtteilansprüche von Kindern oder Ehepartnern im Blick haben.

Steuerliche Spielräume ausschöpfen

Doch auch die Anlage des liquiden Vermögens braucht eine langfristige Strategie. "Steuern sind eine zentrale Stellschraube für den langfristigen Erhalt von Familien-vermögen", erklärt Früh. Sonst können durch Erbschafts- oder Schenkungssteuern große Teile des Vermögens verloren gehen. Schenkungen zu Lebzeiten sind eine gute Möglichkeit, das Vermögen stückweise zu übertragen. Denn dafür gibt es Frei-beträge. Außerdem können Eltern oder Großeltern auf diese Weise aktiv Einfluss auf den Vermögenserhalt nehmen. Bei Betriebsvermögen räumt das Steuerrecht zu-sätzliche Entlastungen ein, wenn das Unternehmen fortgeführt wird. In einer Befra-gung des ifo Instituts München von 851 Familienunternehmen gaben 67 Prozent an, dass ein Wegfall der aktuellen Begünstigungen beim Unternehmensvermögen ihre Bereitschaft zur Übergabe an die nächste Generation deutlich mindern könnte.

Auch Stiftungen stellen eine Option dar, um das Vermögen zu schützen. "Das Ver-mögen gehört nicht mehr einer Person, sondern der Stiftung selbst. So wird verhin-dert, dass Erben einzelne Teile verkaufen oder auseinanderreißen", erläutert Früh. Die Begünstigten haben meist nur Anspruch auf Erträge, nicht auf das Vermögen selbst. Und auch steuerlich ist diese Konstruktion interessant: Sie verhindert, dass bei jeder Erbfolge Erbschaftsteuer anfällt - mit Ausnahme der sogenannten Erber-satzsteuer, die bei deutschen Stiftungen alle 30 Jahre fällig wird. Beim Einsatz einer liechtensteinischen Stiftung lässt sich die Erbersatzsteuer sogar komplett vermei-den. Zudem wird Streit unter den Erben vermieden, da der Zugriff auf das Vermögen durch die Satzung der Stiftung geregelt ist.

"Stiftungen sind wichtige Instrumente, um Familienvermögen vor Zersplitterung zu schützen", betont Früh. Sein Team und er verwalten gut 2,2 Milliarden Euro an Kun-denvermögen und haben große Erfahrungen bei der Betreuung von Stiftungen. Ihre Hauptaufgabe ist dabei die professionelle Vermögensverwaltung, die sie nach den Prinzipien des Value Investing ausrichten - mit langfristigen Direktinvestitionen in solide Geschäftsmodelle, ergänzt um Anleihen und Edelmetalle. Sie wissen, dass sich selbst ganze Familienunternehmen in eine Stiftung einbringen lassen. Auf die-sem Weg lässt sich verhindern, dass im Erbfall Anteile der Familie verloren gehen oder fremde Investoren einsteigen. Ein gutes Beispiel dafür ist die Robert Bosch GmbH. Die 1886 von Robert Bosch gegründete Firma wird in einer Stiftung geführt. Damit konnte das Unternehmen seine Unabhängigkeit bewahren und das Vermögen über Generationen hinweg erhalten und ausbauen.

Eine gemeinsame Linie finden - mit einer Familienverfassung

Das Vermögen einer Familie zu bewahren, kann nur gelingen, wenn die Familie an einem Strang zieht. "Eine gemeinsame Linie zu finden, ist oft mit Konflikten verbun-den", sagt Ralph Früh. "Doch es lohnt sich, sie auszutragen." Das Ergebnis kann in eine Familienverfassung münden, die festlegt, wie das Vermögen genutzt, verwaltet oder investiert wird. Das sorgt für klare Verhältnisse. Die Familienverfassung wird so zum Leitfaden für das Handeln der Familie und den Erhalt des Vermögens.

Ein Negativbeispiel ist die Balsam AG der Familie Mühlens. Sie besaß mit 4711 eine der bekanntesten deutschen Parfümmarken. Im Laufe der Firmengeschichte stritten sich die Erben um Besitz und Führung. Die Konflikte schwächten das Unternehmen, ließen es Marktanteile verlieren und führten dazu, dass es 1994 schließlich verkauft wurde.

Zu einer umfassenden Planung gehört daher, die Nachfolge im Unternehmen früh-zeitig personell festzulegen, Gesellschafter und Verantwortliche zu benennen, die die Entscheidungen treffen. Nicht zuletzt bedarf es auch bei der Kapitalanlage über Generationen hinweg einer langfristigen Strategie, die Inflation, Marktzyklen und Kri-sen berücksichtigt und Chancen an den Kapitalmärkten nutzt.

Die Erfahrung zeigt: Fehlende Planung, Steuerfallen, familiäre Konflikte oder zu star-re Strukturen verhindern oft den Vermögenserhalt über Generationen. Es drohen viele Stolperfallen - auf finanzieller wie menschlicher Ebene. Erfahrene Berater kön-nen wichtige Hilfe leisten, um diesen Prozess zu begleiten und passende Lösungen zu entwickeln. Rechtliche Klarheit, steuerliche Weitsicht und vor allen Dingen ge-meinsame Ziele innerhalb der Familie sind für diesen Prozess nötig, sagt Vermö-gensverwalter Früh. Doch die Mühe lohnt: "Wer rechtzeitig vorsorgt, bewahrt nicht nur das Vermögen, sondern auch den familiären Frieden."
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