Hintergrund
(openPR) Die Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung bleibt ein zentrales Anliegen der Finanzaufsicht. Versicherungen, Banken und andere Verpflichtete stehen unter wachsendem Druck, ihre Risikoanalysen nicht nur gesetzeskonform, sondern auch praxisnah und belastbar zu gestalten. Mit den aktuellen Auslegungs- und Anwendungshinweisen der Aufsicht, den Leitlinien europäischer Behörden sowie der nationalen Risikoanalyse ergeben sich hohe Anforderungen an die Erstellung und fortlaufende Aktualisierung von Risikoanalysen.
Der Heidelberger Intensiv-Lehrgang vermittelt in drei Tagen die gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Vorgaben nach dem Geldwäschegesetz und zeigt Wege auf, wie diese methodisch umgesetzt werden können. Die Teilnehmenden lernen, wie Risikofaktoren aus geeigneten Quellen entwickelt und in eine strukturierte Analyse überführt werden. Daraus lassen sich sowohl Präventionsmaßnahmen als auch Kontrollhandlungen ableiten, die in den internen Prozessen fest zu verankern sind. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Gliederung und revisionssicheren Dokumentation der Risikoanalyse, die gegenüber Aufsichtsbehörden und Prüfer*innen Bestand haben muss.
Neben den Grundlagen werden aktuelle Entwicklungen wie die anstehende europäische AML-Verordnung und die Regulatory Technical Standards der neuen AML-Behörde behandelt. Das Lehrgangskonzept verbindet Vorträge mit Workshops und Diskussionsrunden, um den Austausch zu fördern und praxisorientierte Lösungsansätze zu erarbeiten. Typische Herausforderungen, etwa die Abbildung institutsspezifischer Risikosituationen, die Verbindung von Risikobewertungen mit Sicherungsmaßnahmen oder die Zuordnung verstärkter Sorgfaltspflichten, werden anhand konkreter Beispiele verdeutlicht.
Der Lehrgang richtet sich an Geldwäschebeauftragte, Verantwortliche aus den Bereichen Compliance, Revision und Recht sowie Mitarbeitende zentraler Stellen, die unmittelbar mit der Erstellung oder Weiterentwicklung von Risikoanalysen befasst sind. Auch Fachkräfte mit umfangreicher Praxiserfahrung profitieren von der intensiven Auseinandersetzung mit aktuellen Neuerungen und typischen Brennpunkten. Teilnehmende erhalten ein Zertifikat, das die erfolgreiche Teilnahme dokumentiert und zugleich als Nachweis gegenüber Aufsichts- und Prüfungsinstanzen dient.
Die Veranstaltung findet vom 6. bis 8. Oktober 2025 in Heidelberg statt. Neben dem inhaltlichen Programm fördert die Lehrgangsgestaltung den Austausch unter den Teilnehmenden. Gruppenarbeiten und gemeinsame Diskussionen schaffen eine produktive Arbeitsatmosphäre, in der nicht nur Fachwissen vertieft, sondern auch wertvolle Kontakte geknüpft werden können. Durch die Kombination aus fundierter Wissensvermittlung, praktischen Übungen und dialogorientierten Formaten bietet der Lehrgang eine ideale Plattform, um sich für die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen im Bereich der Geldwäsche-Risikoanalyse zu wappnen.
Weitere Informationen zu diesem Seminar finden Sie auf der Website der Akademie Heidelberg.




















