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Kernkonzept stellt L4Re von GPLv2 auf MIT-Lizenz um

15.09.202511:08 UhrIT, New Media & Software
Bild: Kernkonzept stellt L4Re von GPLv2 auf MIT-Lizenz um

(openPR) Dresden, 15. September 2025 – Die Kernkonzept GmbH, Maintainer und Hauptentwickler des offenen L4Re Operating System Framework (inklusive L4Re Hypervisor und L4Re Micro Hypervisor), stellt die Lizenz von der General Public License (GPLv2) auf die MIT License (Massachusetts Institute of Technology License) um – mit Wirkung zum 15. September 2025.

Der Schritt ist konsequent kunden- und entwicklerzentriert: Er reduziert Integrations- und Compliance-Aufwände, erhöht die Planbarkeit in Projekten und erleichtert die Nutzung von L4Re als Middleware in bestehenden, komplexen Software-Stacks mit heterogenen Lizenzbedingungen.

Die MIT-Lizenz ist eine permissive Open-Source-Lizenz. Sie erlaubt Nutzung, Änderung und Weitergabe – auch in proprietären Produkten –, sofern Urheberrechtsvermerk und Lizenztext erhalten bleiben. Im Unterschied zu Copyleft-Lizenzen wie der GPLv2 besteht keine Pflicht, eigene Modifikationen offenzulegen. Das vereinfacht Genehmigungsprozesse in Einkauf, Recht und Compliance und schafft rechtliche Klarheit für den Serieneinsatz. Wie in Open Source üblich, enthält die MIT-Lizenz einen Gewährleistungs- und Haftungsausschluss.

Der Geltungsbereich der Umstellung umfasst alle L4Re-Komponenten, die Kernkonzept kontrolliert. Drittkomponenten und externe Abhängigkeiten sind davon ausgenommen und verbleiben unter ihren jeweiligen Lizenzen. Bereits veröffentlichte L4Re-Releases unter GPLv2 bleiben unverändert verfügbar.

Zur Verschlankung des Beitragsprozesses entfallen künftig Contributor License Agreements (CLAs). An deren Stelle führt Kernkonzept eine „Signed-off-by“-Regel gemäß Developer Certificate of Origin (DCO) ein – analog zum Vorgehen im Linux-Kernel und bei GCC. Mit dem „Signed-off-by“-Vermerk in der Commit-Nachricht bestätigen Beitragende, dass sie den Code selbst erstellt haben bzw. über die erforderlichen Rechte verfügen. Die etablierten Code-Review-, Security- und Release-Prozesse bleiben unverändert bestehen.

„Wir orientieren uns am praktischen Einsatz bei unseren Kunden – von der Pilotierung bis zum Serienbetrieb. Die MIT-Lizenz reduziert Abstimmungsaufwände, erhöht die Rechtssicherheit und unterstützt stabile Prozesse. Kurz: mehr Freiheit, weniger Aufwand, gleiche Sorgfalt“, sagt Dr. Michael Hohmuth, Geschäftsführer und Gründer von Kernkonzept.

Dr. Adam Lackorzynski, CTO und Gründer, ergänzt: „Der Wechsel auf MIT gibt Entwicklern und Integratoren mehr Freiheit und sorgt für höhere Akzeptanz in komplexen Lizenzumgebungen. Entscheidend ist der praktische Nutzen: schnellere Integration, klare Compliance und weniger Reibung im Tagesgeschäft.“

Was ändert sich für Kunden konkret?

  • Einfachere Lizenzfreigabe: weniger Abstimmungsbedarf in Legal/Compliance/Einkauf
  • Schnellere Integration: reibungsärmerer Weg vom Prototyp in die Serie innerhalb bestehender Plattformen
  • Weniger Overhead: CLAs entfallen, Beitrags- und Partnerprozesse werden schlanker.
  • Planbarkeit & Qualität: unverändert hohe Security- und Release-Standards durch professionelle Maintainer-Governance
  • Kompatibilität: reibungsarme Nutzung neben proprietärer und gemischt lizenzierter Software

Verfügbarkeit und Hinweise

  • Stichtag: 15. September 2025
  • Repository: GitHub
  • Lizenzhinweise und Release-Informationen: Veröffentlichung mit Release Notes/Tags zum Rollout

Historie: Bisherige L4Re-Releases unter GPLv2 bleiben verfügbar.

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