(openPR) Wenn die Revisions-Kompetenzen fehlen – warum fundierte Prüfungs-Grundlagen in der Revision heute unverzichtbar sind?
Viele Institute unterschätzen noch immer die Bedeutung einer professionell aufgestellten Internen Revision. Dabei zeigen die letzten Jahre: Unklare Prüfungsstrategien, oberflächliche Planung und schwache Berichterstattung können fatale Folgen haben. Fehlentwicklungen in Geschäftsprozessen bleiben unentdeckt, Risiken werden nicht adäquat bewertet, und am Ende fehlen Vorstand und Aufsichtsorganen die entscheidenden Informationen, um wirksam gegenzusteuern. In Zeiten von immer komplexeren Regulierungen, Cyber-Risiken und ESG-Vorgaben ist das gefährlicher denn je.
Ein typisches Problem: Die Prüfungsstrategie wird oft als starres Dokument verstanden, das einmal erstellt und dann in der Schublade abgelegt wird. Stattdessen müsste sie ein dynamisches Steuerungsinstrument sein, das aktuelle Risiken integriert und den Revisionsfokus laufend anpasst. Ohne diese Flexibilität bleibt die Revision blind für neue Gefahrenfelder – etwa digitale Angriffe, regulatorische Neuerungen oder disruptive Geschäftsmodelle.
Ähnlich kritisch ist die Prüfungsplanung. In vielen Häusern fehlt eine risikoorientierte Priorisierung: Es wird geprüft, „was man schon immer geprüft hat“. So verschwenden Revisoren wertvolle Ressourcen, während entscheidende Prozesse unkontrolliert bleiben. Verstärkt wird dieses Problem durch mangelhafte Prüfungsvorbereitung – fehlende Informationsbeschaffung, unklare Prüfungsziele oder zu breite Prüfungsumfänge führen dazu, dass Prüfungen oberflächlich bleiben und keine belastbaren Ergebnisse liefern.
Schließlich sind es die Prüfungsberichte selbst, die in der Praxis oft ihren Zweck verfehlen. Anstatt als Entscheidungsgrundlage und Steuerungsinstrument zu dienen, sind sie zu technisch, zu umfangreich oder schlicht unverständlich. Das Management erhält eine Sammlung von Feststellungen, aber keine klaren Botschaften, keine handlungsleitenden Empfehlungen. Damit verliert die Revision ihre Wirksamkeit – und ihre Akzeptanz.
Das Online-Seminar „Grundlagen der Internen Revision 1“ am 25. September 2025 setzt genau hier an. Referent Ralf Barsch (ADVANCED AUDIT SOLUTIONS) zeigt praxisnah, wie eine wirksame Prüfungsstrategie entwickelt wird, die als Kompass der Revision dient und gleichzeitig Governance, Risikomanagement und interne Kontrollen intelligent verzahnt. Die Teilnehmenden lernen, wie sich Risiken priorisieren lassen, welche Methoden für eine zielgerichtete Planung sinnvoll sind und wie ein strukturiertes Prüfprogramm entsteht, das Qualität und Akzeptanz deutlich steigert.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Erstellung von Prüfungsberichten, die mehr leisten als Mängel aufzuzählen. Die Teilnehmenden erfahren, wie sich Feststellungen in klare Botschaften und konkrete Maßnahmen übersetzen lassen, die echten Mehrwert stiften und das Management bei Entscheidungen unterstützen. Moderne Formate, Visualisierungen und digitale Tools zeigen, wie Berichte heute gestaltet werden können, damit sie nicht im Papierstapel untergehen, sondern als Steuerungsinstrument wirken.
Das Seminar bietet nicht nur Theorie, sondern direkt umsetzbare Praxistipps: Von der Risikoanalyse über die Abstimmung mit geprüften Bereichen bis hin zur Qualitätssicherung im Berichtswesen – die Teilnehmenden erhalten Werkzeuge, mit denen sie die Revision in ihrem Institut wirksam und zukunftsfähig gestalten können.
Gerade für Neu-, Quer- und Wiedereinsteiger ist dies eine einmalige Gelegenheit, die Grundlagen der Internen Revision so aufzubauen, dass sie nicht nur den aufsichtsrechtlichen Erwartungen entsprechen, sondern echten Mehrwert für das Institut schaffen. Wer verhindern will, dass die Revision Kompetenzverluste erleidet, sollte diese Chance nutzen.
Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://www.akademie-heidelberg.de/seminar/grundlagen-der-internen-revision-1












