(openPR) Viele Kinder leiden schon im Kleinkindalter unter Karies oder schiefen Zähnen – nicht wegen mangelnder Zahnpflege oder schlechter Ernährung, sondern weil niemand die Zunge im Blick hat. Die Kölner Zahnärztin Carola Engelberts setzt daher in ihrer Praxis noch vor dem ersten Milchzahn an: bei der Zungenfunktion, der Atmung und einem ganzheitlichen Blick auf die Entwicklung des Kindes.
Köln, 20. August 2025: Wenn Kinder einen Zahn verlieren, wandert der oft unters Kopfkissen – in der Hoffnung, die Zahnfee lässt über Nacht eine kleine Belohnung da. Für viele Familien ein liebevolles Ritual. Für die Kölner Zahnärztin und Zungenband-Spezialistin Carola Engelberts auch ein Symbol: „Ich wünsche mir, dass die Zahnfee nur für natürlich ausgefallene Milchzähne kommt. Und nicht für solche, die beispielsweise wegen Karies viel zu früh gezogen werden mussten.“
Kleines Band mit großer Wirkung
Seit 25 Jahren behandelt Carola Engelberts im medizinischen Versorgungszentrum richmodent in Köln frühkindliche Zahnprobleme. Sie weiß, dass Karies nicht nur durch schlechte Ernährung oder Zahnpflege bedingt wird. Ihr Spezialgebiet ist das Zungenband, ein Stück Gewebe unter der Zunge, das ihre Beweglichkeit steuert. Ist dieses verkürzt, kann das weitreichende Folgen haben – sogar schon für das Stillen, aber auch für das Kieferwachstum, Kariesanfälligkeit, die Atmung und den Schlaf. „Viele Eltern sind verzweifelt, wenn sie zu mir kommen, weil sie schon bei so vielen Ärzten waren. Aber kaum jemand zieht die Zunge als Gesamtursache in Betracht.“
Zunge, Schlaf, Karies: wie alles zusammenhängt
Denn was auf den ersten Blick wie eine Reihe unabhängiger Probleme wirkt, ist funktionell eng miteinander verbunden. Oft beginnt es schon beim Füttern der Babys: Sie trinken durch ein zu kurzes Zungenband unruhiger, haben Schmerzen oder geben früh auf. Gleichzeitig kann eine ungünstige Zungenlage die Atmung im Schlaf beeinträchtigen, sodass auch Neugeborene schon schnarchen. Das verhindert nicht nur eine erholsame Nachtruhe, sondern kann durch den entstehenden Sauerstoffmangel die kindliche Entwicklung gefährlich stören. Die eingeschränkte Zungenbeweglichkeit erschwert zudem den Mundschluss, es kommt zur Mundatmung. Dadurch trocknet die Mundhöhle schneller aus und auf den Zähnen fehlt der schützende Speichel, wodurch Karies entsteht.
Früh ansetzen statt später reparieren
Genau darum betrachtet Carola Engelberts ihre kleinen Patienten immer ganzheitlich. Dazu arbeitet sie mit einem interdisziplinären Netzwerk aus den Bereichen Logopädie, Kindermedizin, Stillberatung und Osteopathie zusammen. „Ich will nicht erst aktiv werden, wenn Zähne wackeln“, sagt sie. „Ich will helfen, bevor sich die Probleme verfestigen.“
Mehr als ein Spitzname
Dass sie von Eltern manchmal liebevoll als Zahnfee bezeichnet wird, freut sie, auch wenn sie ihre Rolle anders versteht: „Ich bin keine, die Zähne einsammelt. Ich bin die, die aufklärt, bevor sie überhaupt verloren gehen.“ Mit ihrer Arbeit will sie Bewusstsein für Zusammenhänge schaffen, die bislang oft unterschätzt oder übersehen werden. Ihr Ziel: eine neue Sicht auf Zahngesundheit. Und zwar nicht als Reparaturmaßnahme, sondern als Schlüssel für eine gesunde Entwicklung von Anfang an.











