(openPR) Neue Meldewesen-Anforderungen der Aufsicht: Korrekte Meldung oder schnelle Meldung mit späterer Korrekturmeldung – was ist gewünscht?
Die zunehmende Komplexität des bankaufsichtlichen Meldewesens setzt Finanzinstitute massiv unter Druck – und viele Häuser drohen, in einem Dickicht aus Regularien, Reportinganforderungen und CRR-III-Anpassungen unterzugehen. COREP, LCR, FINREP, Green Asset Ratio (GAR) – die Liste der Meldepflichten ist lang. Hinzu kommen spezielle Prüfungen gemäß § 44 KWG, bei denen häufige Mängel aufgedeckt werden: unzureichende Schlüsselkontrollen, fehlerhafte Prozesse bei Korrekturmeldungen sowie Schwachstellen im Bereich COREP-Core und Liquiditätskennzahlen. Gleichzeitig fordert die Aufsicht mit CRR III ab 2025 neue Anpassungen, inklusive der Vorbereitung auf „grüne“ Risikogewichte, während das IRRBB-Meldewesen neu gestaltet wird und Zukunftsthemen wie IREF/BIRD bereits am Horizont auftauchen. Die Folge: Meldewesen ist nicht länger Routinearbeit, sondern ein echtes Risikofeld – mit teils drastischen Konsequenzen für Compliance, Reputation und aufsichtsrechtliche Bewertbarkeit.
Genau hier setzt das Online-Seminar „Neue Meldewesen-Vorgaben im Fokus der Aufsicht“ am Dienstag, 16. September 2025, 09:00 bis 17:00 Uhr der Akademie Heidelberg an. In nur einem Tag bietet es Banken und Risikoverantwortlichen nicht nur den Überblick über die aktuellen Entwicklungen – es liefert vor allem praxisnahe Handlungsanweisungen. Mit Vorträgen von Carmen-Isabel Kutzner (Prüfungsleiterin und Spezialistin Meldewesen, Bundesbank) und Daniela Klotzbach (Lead Specialist Regulatory & Compliance, KPMG) werden typische Prüfmängel analysiert und gleichzeitig konkrete Lösungen vermittelt. Wie sehen robuste Schlüsselkontrollen bei COREP oder LCR aus? Wie lassen sich Korrekturmeldungen effizient und regelkonform gestalten? Welche Herausforderungen bestehen durch die neue CRR III und wie kann man sich systematisch auf grüne Risikogewichte vorbereiten? Das Seminar beantwortet all diese Fragen mit klaren, sofort umsetzbaren Handlungsempfehlungen.
Teilnehmende profitieren von praxisrelevanten Tipps zur Optimierung ihrer Meldeprozesse – sei es durch strukturierte Validierungsprozesse, automatisierte Kontrollelemente oder durch ein besseres Monitoring von Datenqualität und Reporting. Ebenfalls auf der Agenda: ein Ausblick auf IREF/BIRD-Projekt und das neue IRRBB-Meldewesen, mit dem sich Versicherer und Banken auf künftige Reportingstandards vorbereiten können. Statt in Unsicherheit zu verharren, erhalten die Teilnehmenden Leitplanken, um Meldewesen sicher, effizient und zukunftsorientiert zu gestalten.
In Zeiten, in denen jede Meldepflicht ein Risikofaktor ist und Prüfungsergebnisse das Institut auf den Prüfstand stellen, ist dieses Seminar kein „Nice-to-have“, sondern eine strategische Notwendigkeit. Wer im Meldewesen arbeitet, weiß: Es sind nicht die großen Stellschrauben, sondern die tausend kleinen Details wie fehlerhafte Kalkulationen, fehlende Prüfungsdokumente und unklare Prozesse, die zu Beanstandungen führen. Dieses Seminar bietet die Anleitung, diese Details zu erkennen und gezielt zu beheben – mit klarer Sprache, funktionierenden Beispielen und dem Austausch mit erfahrenen Aufsichtsexpertinnen.
Mit 780 € (zzgl. USt.) ist das Seminar ein lohnendes Investment, das sich schnell bezahlt macht – durch höhere Compliance-Sicherheit, geringere Prüfungsrisiken und deutlich verbesserte Reportingqualität. Die Teilnahme erfolgt bequem online (synchron), inklusive PDF-Dokumentation und Teilnahmezertifikat. Wer die Kontrolle über sein Meldewesen zurückgewinnen möchte, sollte diesen Termin jetzt blocken – bevor die nächste Prüfung kommt.
Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://www.akademie-heidelberg.de/seminar/neue-meldewesen-vorgaben-im-fokus-der-aufsicht











