(openPR) Prof. E.h. Dr. Dres. h.c. Klaus-Heinrich Standke wird 90 Jahre alt
Am 3. Juli 2025 feiert Prof. E.h. Dr. Dres. h.c. Klaus-Heinrich Standke seinen 90. Geburtstag. Der gebürtige Remscheider blickt auf ein außergewöhnliches Leben im Dienst der internationalen Wissenschafts- und Wirtschaftszusammenarbeit zurück.
Die Kriegsjahre verbrachte er in Heuchelheim bei Gießen. Nach einer kaufmännischen Ausbildung im Stahlwerk Wetzlar (1951–1954) arbeitete er im internationalen Stahlhandel in London und Paris. 1960 legte er über das „Begabtenabitur“ die Hochschulzugangsprüfung ab und nahm ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der TU Berlin auf.
1966 wechselte er in die Wissenschaftsdirektion der OECD in Paris. 1970 wurde er Gründungsgeneralsekretär der EIRMA – einem Zusammenschluss forschungsstarker Unternehmen Europas – und promovierte parallel an der TU Berlin.
1974 wurde er auf Vorschlag des Auswärtigen Amtes erster deutscher Direktor für Wissenschaft und Technologie im UNO-Sekretariat in New York. Dort war er an der Vorbereitung der UN-Weltkonferenz für Wissenschaft und Technologie beteiligt. Ab 1980 übernahm er leitende Aufgaben bei der UNESCO in Paris, zuletzt als Beigeordneter Generaldirektor.
Nach dem Mauerfall kehrte er 1990 nach Berlin zurück und gründete die OstWestWirtschaftsAkademie (OWWA), unterstützt von Berliner Senat, EU und Wirtschaft. Internationale Beachtung fand die von ihm initiierte Ost-West-Wissenschaftskonferenz im Reichstagsgebäude im September 1990 unter Schirmherrschaft von Bundespräsident Richard von Weizsäcker.
Im Ruhestand wurde er Gründungspräsident des Komitees zur Förderung der deutsch-französisch-polnischen Zusammenarbeit (Weimarer Dreieck), das auf Initiative von Hans-Dietrich Genscher unter der Schirmherrschaft der Außenminister Genscher, Dumas und Skubiszewski gegründet wurde. Dieses Ehrenamt gibt er nun mit Erreichen seines 90. Lebensjahres ab.











