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Ursula Staudinger als Rektorin der TUD wiedergewählt – Bestätigung vom Erweiterten Senat im ersten Wahlgang

12.03.202517:40 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Ursula Staudinger als Rektorin der TUD wiedergewählt – Bestätigung vom Erweiterten Senat im ersten Wahlgang

(openPR) „Ich danke den Mitgliedern des Erweiterten Senats sehr herzlich für dieses starke Votum und das mir damit zum Ausdruck gebrachte Vertrauen. Ich freue mich sehr, dass wir den eingeschlagenen Weg hin zu einer global ausgerichteten und regional verankerten Exzellenzuniversität für das 21. Jahrhundert gemeinsam weitergehen werden“, so Ursula Staudinger. Darüber hinaus betonte die amtierende und künftige Rektorin, dass die TUD eine fachlich und disziplinär außergewöhnlich breit aufgestellte Technische Universität sei, die auch weiterhin entscheidend dazu beitragen werde, Lösungen zur Bewältigung globaler Herausforderungen in Forschung, Lehre und Transfer zu liefern. Darunter Fragen der Klimakrise, Ressourcenknappheit, Energiekrise und des demographischen Wandels. Dabei soll die TUD sowohl national als auch international weiterhin Spitzenplätze einnehmen. 

„Im Miteinander erfindungsreich, transformativ, engagiert“ – so umreißt Ursula Staudinger ihre Vision für eine angesichts der Herausforderungen unserer Zeit gut aufgestellte „TUD 2030“. Dabei will sie den eingeschlagenen Weg in der Exzellenzstrategie mit ganzer Kraft weitergehen: „Ich bin überzeugt, dass wir die sehr guten Vorarbeiten für die Verteidigung des Exzellenzstatus erfolgreich abschließen werden. Wir werden fristgerecht zum 1. August den Selbstbericht zur Exzellenzstrategie einreichen und bereiten uns auf die Begehung im November vor.“ Mit aktuell sechs sich im finalen Wettbewerb befindlichen Exzellenz-Clustern bzw. -Initiativen – davon vier in Eigenverantwortung – habe sich die TUD im Bereich der Spitzenforschung in der ersten Amtszeit des Rektorats herausragend entwickelt, so Staudinger.

In diesem Zusammenhang gehe es auch darum, sowohl die regionalen Netzwerke im Rahmen des DRESDEN-concept Science and Innovation Campus auszubauen als auch den Strukturwandel in der Lausitz mit den beiden großen Forschungsinfrastruktur-Vorhaben CircEcon und Smart Mobility Lab (SML) sowie dem Großforschungszentrum DZA voranzutreiben. Konkret geht es u. a. um den Aufbau eines interdisziplinären Master-Studiengangs Astrophysik und die Einrichtung entsprechender Professuren.

Als weiteren Schwerpunkt benannte die Rektorin den Ausbau und die Intensivierung der Partnerschaften mit Top-Unternehmen wie TSMC und ausgewiesenen internationalen akademischen Partnern in Indien im Rahmen des TUD transCampus sowie der EUTOPIA – European University-Partnerschaft. In diesem Zusammenhang betonte die Rektorin auch die Bedeutung des unter ihrem Rektorat gegründeten Excellence Center TUD|excite, das unter der Leitung von Prof. Andreas Pinkwart entscheidende Impulse für die Förderung der Gründungskultur an der TUD gibt.

Flankiert werden sollen diese Vorhaben der Spitzenforschung, des Transfers und der Regionalentwicklung durch herausragende Programme für Nachwuchswissenschaftler und für Studierende. Durch die Zusammenarbeit mit Akkreditierungsagenturen wolle man die Entwicklung hochattraktiver Studiengänge beschleunigen, für neue Zielgruppen entlang des lebenslangen Lernens öffnen und durch ein Mikrozertifikate-System ergänzen. Die konsequente Einbindung von KI in der Lehre soll den selbstverständlichen, aber kritischen Umgang mit dieser Technologie schulen. In der Verwaltung soll der KI-Einsatz Prozesse beschleunigen. Schließlich gehe es darum, den Rückstau in der baulichen Modernisierung des TUD-Campus zu überwinden.

Ursula Staudingers zweite fünfjährige Amtszeit als Rektorin der TU Dresden beginnt mit ihrer Bestellung durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus am 18. August 2025.

Zur Person: Prof.in Ursula Staudinger 

Prof. Ursula M. Staudinger hat von 1978 bis 1984 Psychologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und an der Clark University in Massachusetts/USA studiert. 1988 wurde sie an der FU Berlin mit einer am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung (MPIfB) durchgeführten Arbeit promoviert, wo sie 1997 auch für Ihre Forschungen am MPIfB habilitiert wurde. Bevor Staudinger von 1999 bis 2003 bereits als Professorin an der TUD wirkte, war sie Projektgruppenleiterin am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin. Von 2003 bis 2013 war sie Vizepräsidentin der Jacobs University Bremen und Gründungsdekanin des dortigen Jacobs Centers on Lifelong Learning and Institutional Development. Ursula Staudinger ist eine weltweit anerkannte Alternsforscherin und forschte als Professorin für soziomedizinische Wissenschaften am Columbia Aging Center der Columbia University in New York, das sie 2013 gründete. Sie ist Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, deren Vizepräsidentin und Foreign Secretary sie zehn Jahre lang war, und ist in zahlreichen weiteren nationalen und internationalen Institutionen und Netzwerken tätig. 2020 wurde Ursula Staudinger zur Rektorin der Technischen Universität Dresden gewählt und 2025 für eine zweite Amtszeit bestätigt.

wissenschaftliche Ansprechpartner:
Matthias Fejes, Tel.: +49 351 463-32882, E-Mail

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