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Goldaktien: Gewinnmargen steigen auf Rekordniveau

(openPR)

Der hohe Goldpreis beschert den Goldproduzenten ganz ohne eigenes Zutun rekordhohe Gewinnmargen. Bestes Beispiel ist Barrick Gold, dass mit seinen Q4-Zahlen die Märkte beeindruckte. Inzwischen fließt wieder viel Geld in den Sektor, so dass neben den großen Produzenten inzwischen auch die Aktien aus der zweiten Reihe das Interesse von Investoren wecken.



Gold bleibt am Allzeithoch dran

Gold trotzt nach wir vor allen Widrigkeiten am Markt. Weder ein starker US-Dollar noch steigende Anleiherenditen können derzeit dem Edelmetall etwas anhaben. Viel zu stark ist die Nachfrageseite, die zum einen von den Käufen vieler Notenbanken und zum anderen dem steigenden Interesse von Privatanlegern und Vermögensverwaltern gespeist wird. Zur Hilfe eilt dem Goldpreis zudem die neue US-Regierung, die mit ihren angedrohten Zöllen nicht nur für viel Unsicherheit in der globalen Handelspolitik sorgt, sondern auch die Ängste vor einer wieder anziehenden Inflation in den Vereinigten Staaten schürt. Analysten vermuten, dass Gold nun auch zügig die nächsten charttechnischen Widerstände knacken kann und die Marke von 3.000 US-Dollar je Unze attackieren wird.

Goldminer kriegen offenbar die Kosten in den Griff

Die großen Profiteure dieser Entwicklungen sind die Goldproduzenten. Deren Aktien kommen immer besser in Fahrt. Getrieben werden sie vor allem von den steigenden Gewinnen. Als die jüngste Goldpreisrallye startete, stiegen die Produktionskosten vieler Unternehmen nahezu im Gleichschritt mit. Dies betraf vor allem Newmont Mining und Barrick Gold, die beiden größten und meisten beachteten Goldproduzenten der Welt. Doch auch diese Unternehmen scheinen nun die Kosten einigermaßen im Griff zu haben.

So meldete Barrick Gold jüngst nicht nur überraschend gute Zahlen für das abgelaufene vierte Quartal 2024, sondern konnte vor allem bei den Kosten punkten. Laut den vorgelegten Zahlen verzeichnete das kanadische Unternehmen den ersten Rückgang bei den Kosten je produzierter Unze (AISC) seit dem Q3 2023. Diese sanken gegenüber dem Vorquartal von 1.507 US-Dollar je Unze auf nunmehr 1.451 US-Dollar. Im Umkehrschluss führte das zu rekordhohen Gewinnmargen bei Barrick. Das Unternehmen verkaufte im vierten Quartal sein Gold für durchschnittlich 2.657 US-Dollar je Unze. Die Gewinnmarge erreichte 1.206 US-Dollar je Unze und damit den höchsten Wert in der Unternehmensgeschichte. Dazu könnten nun weitere gute Nachrichten kommen. Laut Meldungen von Reuters hat Barrick eine Einigung mit der Regierung im Mali erzielt. Dort betrieb Barrick eine Goldmine, die sie aber stilllegen musste. Die Produktion dieser Mine hatte das Unternehmen aufgrund des Disputs mit der Regierung nicht in die neue Produktionsguidance für 2025 aufgenommen. Sollten die Medienberichte stimmen, dürfte Barrick wohl im zweiten Quartal die Jahresziele anheben.

Blick in die zweite Reihe der Goldaktien

Mit den zunehmenden Erfolgen der großen Produzenten fließt nun mehr und mehr Anlegergeld in den Goldsektor und kommt auch in der zweiten Reihe der Explorer und Developer an. In diesem Umfeld bewegt sich auch das in Deutschland noch relativ unbekannte Unternehmen Tesoro Gold (0,02 AUD; AU0000077208, ASX: TSO). Die Australier entwickeln im Norden Chiles das El Zorro-Projekt. Es umfasst 570 km2 und weist eine Ressource über 1,5 Mio. Unzen Gold aus. Dabei wurde erst ein kleiner Teil dieser Liegenschaft exploriert. Aktuell laufen Bohrarbeiten. Mitte Januar meldete Tesoro Gold, dass im Rahmen des Infiill- und Expansionsprogramms hochgradige Goldzonen außerhalb der bestehenden Ressource identifiziert wurden. So kam beispielsweise Bohrloch ZDDH0356) auf 1,28 g/t Gold über 132,18 Meter. Ein Teilabschnitt von 3,25 Metern wies sogar einen Goldgehalt von 12,639 g/t aus.

Gleichzeitig profitiert das Unternehmen von der Top-Infrastruktur rund um das Projekt. Chile ist ein etabliertes Bergbau-Land mit vielen Minen und heute der größte Kupferproduzent der Welt. Hinzu kommt aber, dass sich Tesoros Projekt direkt in einer Mining-Gegend befindet. Das Projekt liegt auch nicht wie viele andere Minen Chiles auf mehrere tausend Meter Höhe, sondern niedrig in der Nähe der Küste. Der Zugang zu Strom und Wasser ist in dieser Gegend gegeben, dazu kommen Häfen, Straßen und Flughäfen in der näheren Umgebung. Die Infrastruktur wurde über Jahrzehnte aufgebaut, denn hier sind bereits viele große Bergbaufirmen wie Capstone oder Lundin Mining aktiv. Nicht zuletzt ist auch der Gold Fields vor Ort. Die Südafrikaner betreiben nur 190 Km von El Zorro entfernt eine Goldmine.

Tesoro Gold mit Gold Fields als Großaktionär

Gold Fields hat sich maßgeblich an Tesoro Gold beteiligt und hält rund 17,5 Prozent der Aktien. Daneben hält das Management rund 7 Prozent der Anteile an Tesoro. Die aktuellen Bohrarbeiten kann Teroso Gold durch den Kassenbestand von etwa 4 Mio. Dollar finanzieren. Dazu kommt, dass Tesoro bereits eine erste Wirtschaftlichkeitsanalyse für El Zorro vorgelegt hat. Laut dieser Scoping-Studie ist mit der jetzigen Ressource eine Produktion von 651.000 Unzen Gold über 8 Jahre möglich. Die AISC sollen bei 1.068 US-Dollar je Unze liegen.

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Tesoro Gold
Land: Australien
ISIN: AU0000077208
tesorogold.com.au/

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