(openPR) Dazu erklärt Astrid Kroschke, Leiterin der Stabsstelle Gleichstellung an der TU Hamburg: „Die Autumn School ist ein wichtiger Baustein, um Frauen gezielt für eine wissenschaftliche Karriere zu motivieren, Potenziale sichtbar zu machen und entsprechende Netzwerke aufzubauen.“
Der Präsident der TU Hamburg Andreas Timm-Giel sagt: „Die TU Hamburg setzt sich gezielt für die Förderung von Wissenschaftlerinnen ein. Denn divers zusammengesetzte Teams erzielen sowohl in der Wissenschaft als auch in der Wirtschaft nachweislich bessere Ergebnisse. Wir freuen uns daher über alle innovativen Talente, die wir für unsere Mission – Engineering to face climate change – begeistern können, um gemeinsam an einer nachhaltigeren Zukunft zu arbeiten. Chancengleichheit ist dabei eine grundlegende Voraussetzung, um das volle Potenzial aller Begabungen zu entfalten.“
Drei Tage lang erhielten die Teilnehmerinnen wertvollen Input und praxisnahe Anleitungen von externen Referentinnen und Trainerinnen. Die Teilnehmerinnen konnten außerdem Einblicke in verschiedene Forschungsbereiche der TU gewinnen und sich mit ehemaligen Doktorandinnen vernetzen.
Hamburgs Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank sagt: „Gerade im MINT-Bereich nimmt der Anteil von Frauen zwischen Studium und Promotion deutlich ab – obwohl es viele hochqualifizierte junge Frauen gibt. Die ,Autumn School‘ für Masterstudentinnen hat gezeigt, wie unsere Technische Universität bei der Förderung von Frauen vorangeht: Mit Informations- und Wissensaustausch, Unterstützung und Dialog. Die Teilnehmerinnen gehen gestärkt in die nächsten Schritte ihrer wissenschaftlichen Karriere. Das ist ein Gewinn für sie persönlich, die TU und unseren Wissenschaftsstandort.“
Zur Förderung
Die „Autumn School“ ist Teil einer Förderinitiative der Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke (BWFGB). Im Jahr 2024 unterstützte die BWFGB zukunftsweisende Hamburger Projekte mit rund 125.000 Euro, um die Gleichstellung von Frauen und Männern zu stärken.
Den Auftakt der BWFGB-Förderung bildete im Frühjahr das „Equal Care Day-Festival“ u.a. des Landesfrauenrates Hamburg e.V., mit dem Ziel mehr öffentliche Wertschätzung und Sichtbarkeit für das Thema Equal Care zu schaffen und zu einer Diskussion über eine faire Verteilung der Kümmer-, Sorge- und Versorgungsarbeit in Hamburg beizutragen. Im Laufe des Jahres untersuchte der Landesfrauenrat mit Expertinnen außerdem das unterschiedliche Mobilitätsverhalten von Frauen und Männern in der Hansestadt. Der Verein Pinkstinks e.V. will mit einer neuen Website und begleitenden Kampagne für Geschlechterstereotype sensibilisieren und der Verband für Turnen und Freizeit e.V. bietet Weiterbildungsmöglichkeiten für weibliche Führungskräfte im Sport sowie Fortbildungen für Trainerinnen mit dem Fokus "Wechseljahre" an.
Die Auswahl der Projekte basierte auf der Förderrichtlinie „Förderung von innovativen Projekten mit Bezug zum Gleichstellungspolitischen Rahmenprogramm (GPR)“.










