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Stigma und Kriminalisierung von Drogenkonsument*innen überwinden

20.09.202411:20 UhrVereine & Verbände

(openPR) Einzigartiges Selbsthilfenetzwerk begeht 35- jähriges Jubiläum mit einer Fachtagung in Köln
Das bundesweite Netzwerk von Drogen gebrauchenden Menschen, Ehemaligen und Menschen, die sich in einer Substitutionsbehandlung befinden (JES- Junkies, Ehemalige Substituierte) begeht sein 35-jähriges Jubiläum mit einem Fachtag. Zugleich wird der JES Landesverband des Netzwerks in Nordrhein-Westfalen 20 Jahre alt.


Kaum jemand gab JES eine Chance
Kaum jemand hat JES im Jahr 1989 eine Chance gegeben, als sich eine Gruppe von Heroinkonsument*innen in Hamburg zusammenfand, mit dem Ziel eine Initiative zu gründen, die ihre eigenen Interessen gegenüber dem Hilfesystem und der Politik vortragen wollte. Im Lichte sich ausbreitender HIV Infektionen in der Gruppe der Drogenkonsument*innen, sollte JES als Sprachrohr und Interessenvertretung fungieren und sich dafür einsetzen, die Verhältnisse für Drogen gebrauchende Menschen zu optimieren.
„Das unser Netzwerk keine Unterschiede zwischen aktuell konsumierenden Menschen und Ehemaligen machte, war ein mutiger Schritt, der bis heute ein Alleinstellungsmerkmal des JES Netzwerk ist“, so Stefan Ritschel vom JES Bundesvorstand.
Die übergeordnete Zielsetzung unseres Netzwerks war und ist, möglichst lebensweltnahe Hilfen zu ermöglichen und die Kriminalisierung von Menschen die Drogen gebrauchen zu beenden“, erläutert Renate Hermanns vom Vorstand des JES NRW Landesverband.
Vom Außenseiter zum gefragten Partner
Parallel zur Entwicklung des JES Netzwerks wurde das Konzept der akzeptierenden Drogenarbeit immer populärer und trug dazu bei, dass das JES Netzwerk immer mehr Partner*innen in den Strukturen der Einrichtungen fand.
Dem fortwährenden Engagement im JES Netzwerk stand vielfach der gesundheitliche Zustand und die Kriminalisierung von Drogenkonsument*innen im Wege. Trotz dieser schlechten Rahmenbedingungen entwickelte JES eine eigene Seminarreihe und produzierte eigene Fachpublikationen, die heute in der Aids- und Drogenhilfe eine hohe Anerkennung finden. Zudem ist JES in Gremien vertreten und vertritt so im Bund und im Land die Stimmen von Konsument*innen illegalisierter Substanzen.
JES ist maßgeblich für die Entwicklung des „Internationalen Gedenktags für verstorbene Drogengebrauchende“ am 21. Juli beteiligt. Heute findet der Protest- und Trauertag mit vielerlei Aktionen in mehr als 100 Städten statt.
Wir freuen uns sehr, mit dem Fachtag in Köln einen Blick zurück aber auch in die Zukunft der Selbsthilfe im Bereich illegalisierter Substanzen zu werfen. Ferner freuen wir uns auf viele Gäste aus Aids- und Drogenhilfen, der Wissenschaft und Medizin, die unser Netzwerk in den letzten 35 Jahren begleitet und unterstützt haben,“ so Claudia Schieren, Geschäftsführerin von VISION e.V. in Köln und JES Bundesvorstand.

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