openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Google missbraucht Marktmacht

17.09.202415:30 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Google missbraucht Marktmacht

(openPR) Analyse der Beschuldigungen und Konsequenzen:

Die weltweit dominierende Suchmaschine Google und maßgebender Akteur im Bereich digitaler Werbung und Technologie, ist stetig im Zentrum der Aufmerksamkeit durch Vorwürfe des Amtsmissbrauchs und unlauterem Wettbewerb.



Solche Anschuldigungen kommen nicht nur von der Konkurrenz und Verbraucherschutzorganisationen, sondern genauso auch von staatlichen Regulierungsbehörden in unterschiedlichen Ländern.

Was genau bedeutet es, wenn Google die Ausnutzung seiner Macht vorgeworfen wird?
Welche Konsequenzen könnte dies nach sich ziehen?
Ein Überblick über die Marktmacht von Google
Um die Anschuldigungen des Machtmissbrauchs zu verstehen, muss man zunächst die weitreichende Marktmacht von Google zu Rate ziehen.

Das Technologieunternehmen ist mit einem Marktanteil von etwa 92 % die dominierende Suchmaschine weltweit. Dieses Monopol verschafft Google einen weitreichenden Vorteil im Bereich der digitalen Werbung. Die Mehrheit der Einnahmen des Unternehmens basiert auf Online-Werbung, im Speziellen durch das Google Ads-Netzwerk, das sowohl Suchmaschinenwerbung als auch Display-Werbung auf Millionen von Websites beinhaltet.

Darüber hinaus kontrolliert Google auch das Betriebssystem Android, das weltweit am meisten verwendete mobile Betriebssystem, und stellt eine breite Palette von Diensten wie YouTube, Google Maps, Gmail und Google Cloud an.

Diese marktbeherrschende Stellung macht es Google möglich, immensen Einfluss auf den digitalen Markt zu vollziehen und eine bestimmende Rolle in der Art und Weise zu spielen, wie Informationen verbreitet und konsumiert werden.

Beschuldigungen zum Missbrauch der Marktmacht:
Die wesentlichen Vorwürfe gegen Google fokussieren sich auf die folgenden Bereiche:

" Monopolstellung in der Suchmaschinenwerbung " Kritiker werfen Google vor, seine Marktmacht zu instrumentalisieren, um die Konkurrenz zu benachteiligen. Zum Beispiel wird gesagt, dass Google seine eigenen Dienste in den Suchergebnissen priorisiert und die Konkurrenz schlechter aufstellt.

Ein bekannter Beleg hierfür ist die Anschuldigung der EU-Kommission, dass Google seinen Preisvergleichsdienst Google Shopping in den Suchergebnissen präferiert habe. Diese Praxis, so die EU, habe den Wettbewerb verzerrt und die Verbraucher negativ beeinflusst.

" Datensammlung und Datenschutzprobleme " Ebenso wird Google häufig damit konfrontiert, die exorbitanten Mengen an Daten, die es von seinen Nutzern bündelt, zu verwenden, um seine eigenen Produkte zu stärken und simultan andere Wettbewerber aus dem Markt zu stoßen.

Die Art und Weise, wie Google Daten sammelt und instrumentalisiert, hatte auch Sorgen bezüglich des Datenschutzes zur Folge. Kritiker argumentieren, dass die Datenpraktiken von Google nicht ausreichend transparent wären und Nutzer oft nicht ausführlich genug darüber informiert werden, wie ihre Daten gesammelt, genutzt und weitergegeben werden.

" Behinderung des Wettbewerbs im App-Markt " Auf dem Markt für mobile Apps und digitale Inhalte steht Google ebenso unter Beschuss.

Über Android kontrolliert Google das weltweit größte mobile Betriebssystem. So kam es zu Vorwürfen, dass Google seine Marktmacht nutzt, um Konkurrenten zurückzusetzen.

Ein Beleg hierfür ist der Vorwurf, dass Google App-Entwickler zwingt, den Google Play Store zu verwenden und hohe Gebühren für In-App-Käufe fordert. Gleichzeitig werden die Möglichkeiten der Entwickler limitiert, alternative App-Stores zu nutzen oder ihre Apps über andere Kanäle zu vertreiben.

" Dominanz: digitale Werbung " Die Plattform ist auch im Bereich der digitalen Werbung auf dem Markt beherrschend. Die EU und weitere Behörden haben Google vorgeworfen, sich seine Marktposition in der digitalen Werbung zu Nutze zu machen, um den Wettbewerb zu manipulieren und die Preise für Werbetreibende zu steigern.

Google kontrolliert viele Tools und Plattformen, die für den Kauf, den Weiterkauf und die Verbreitung von Online-Werbung genutzt werden, und es wird angenommen, dass das Unternehmen diese Kontrolle ausnutzt, um seinen eigenen Werbediensten einen unlauteren Vorteil zu gewähren.
Reaktionen auf globaler Ebene & Regulierungsmaßnahmen
Die Vorwürfe zum Missbrauch der Marktmacht durch Google wechseln je nach Region - so auch die Reaktionen.

In der Europäischen Union wurde Google in den letzten Jahren mit mehreren Geldstrafen konfrontiert, die in Summe mehrere Milliarden Euro umfassen. Diese Strafen entstanden auf Basis verschiedener Verstöße, darunter die oben erläuterten Vorwürfe im Zusammenhang mit Google Shopping und Android.

Die EU hat auch gehandelt, um die Transparenz in der Online-Werbung zu erhöhen und den Wettbewerb zu unterstützen.

In den USA hat Google ebenso mit rechtlichen Herausforderungen zu kämpfen. Die amerikanische Regierung und mehrere Bundesstaaten haben Klagen eingereicht, in denen Google vorgeworfen wird, wettbewerbswidrige Praktiken zu gebrauchen und seine Marktmacht für sich zu nutzen, sowie auch den Wettbewerb zu behindern. Diese Klagen könnten zu einer detaillierten Prüfung der Geschäftspraktiken von Google und potenziell zu Maßnahmen führen, die darauf abzielen, die Marktmacht des Unternehmens zu limitieren.

Auch andere Länder, darunter Australien, Indien und Südkorea, haben Untersuchungen eingeleitet und Maßnahmen ergriffen, um gegen die Handlungen & die Stellung von Google anzugehen.

Eventuelle Folgen/Lösungen für die Zukunft des digitalen Marktes:
Die anhaltenden Untersuchungen und rechtlichen Schritte gegen Google könnten weitreichende Auswirkungen auf die Zukunft des digitalen Marktes haben.
Wenn die Regulierungsbehörden Maßnahmen ergreifen, um die Stellung von Google einzugrenzen, kann dies zu einem offeneren und wettbewerbsfähigeren Markt führen.
So kann es auch zu einem Wandel in der Art und Weise kommen, wie Daten gesammelt und genutzt werden, was wiederum Folgen für den Datenschutz und die Privatsphäre der Nutzer bereithalten würde.

Auf der anderen Seite könnte eine übermäßige Regulierung auch unbeabsichtigte Auswirkungen haben, wie z. B. die Einschränkung von Innovationen oder die Steigerung der Kosten für Verbraucher und Unternehmen.

Die Herausforderung für die Regulierungsbehörden besteht darin, eine Balance zu finden, welche sowohl den Wettbewerb fördert als auch die Rechte der Nutzer schützt, ohne die Dynamik und die Innovationskraft des digitalen Marktes möglicherweise zu berühren.

Fazit:
Die Behauptungen zum Missbrauch der Marktmacht durch Google lassen wichtige Fragen über die Zukunft des digitalen Marktes entstehen und die Rolle von Technologieunternehmen in der modernen Wirtschaft wird ebenso untersucht.

Während die rechtlichen und regulatorischen Prozesse weiterlaufen, bleibt abzuwarten, wie sich die Situation weiter entwickeln wird und, wie die Auswirkungen auf Google, seine Konkurrenten und die Nutzer aussehen wird.

Fest steht: die Debatte um die Macht und den Einfluss von Technologieunternehmen wie Google geht weiter - und sie wird wahrscheinlich noch an Intensität zunehmen.

Link zu unserer Inhouse Schulung zum Thema Compliance


-Google missbraucht Marktmacht-

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

Pressekontakt

  • Bildungsinstitut Wirtschaft
    Up de Welle 17
    46399 Bocholt

News-ID: 1267932
 489

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Google missbraucht Marktmacht“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Bildungsinstitut Wirtschaft

Bild: Apple im Vergleich - "Liquid Glass" & KI-RückstandBild: Apple im Vergleich - "Liquid Glass" & KI-Rückstand
Apple im Vergleich - "Liquid Glass" & KI-Rückstand
Der Konzern hat auf seiner Entwicklerkonferenz WWDC 2025 (Apple's Worldwide Developers Conference) eine umfängliche Verbesserungsstrategie seiner Software-Oberflächen präsentiert. Zentral ist: ein neues, einheitliches Design mit dem Namen: "Liquid Glass". Es verspricht die Nutzeroberflächen auf iPhone, iPad, Mac und weiteren Geräten transparenter und moderner wirken zu lassen. Weiterhin verhält sich Apple bei einem, wenn nicht DEM Technologiethema eher bedeckt: künstliche Intelligenz. Während die Konkurrenz wie Google oder Samsung nicht sc…
Bild: Welche Rolle spielt die künstliche Intelligenz in der Medizin?Bild: Welche Rolle spielt die künstliche Intelligenz in der Medizin?
Welche Rolle spielt die künstliche Intelligenz in der Medizin?
"KI in der Arztpraxis - Fluch oder Segen? Von digitaler Anamnese bis zur Bilderkennung: Künstliche Intelligenz revolutioniert den Praxisalltag. Doch Achtung: Artikel 9 DSGVO setzt klare Grenzen." Künstliche Intelligenz in der Arztpraxis - mehr als nur ein Trend Die KI in der Arztpraxis ist längst kein Zukunftsszenario mehr. Intelligente Systeme unterstützen Ärztinnen und Ärzte bei der Diagnostik, der Terminplanung, dem Patientenmanagement oder sogar bei der Auswertung von Röntgenbildern. Dadurch können Abläufe effizienter gestaltet, Wartezei…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Neue Formen der Suche – neofonie nutzt das Potenzial des SuchmaschinenmarktesBild: Neue Formen der Suche – neofonie nutzt das Potenzial des Suchmaschinenmarktes
Neue Formen der Suche – neofonie nutzt das Potenzial des Suchmaschinenmarktes
… in Berlin thematisiert. Dabei waren sich die Teilnehmer einig, dass andere Arten der Suche wie die lokale, mobile oder soziale Suche zukünftig die weltweite Marktmacht von Google und Co. herausfordern werden. Unter dem Stichwort „Personalisierung“ wurde weiter deutlich, dass menschlich bewertete Inhalte in diesem Zusammenhang eine immer größere Rolle …
Bild: Mit Google+ bessere Marken-Suchergebnisse in der Google-Suche erzielen: Shops nutzen noch nicht das PotenzialBild: Mit Google+ bessere Marken-Suchergebnisse in der Google-Suche erzielen: Shops nutzen noch nicht das Potenzial
Mit Google+ bessere Marken-Suchergebnisse in der Google-Suche erzielen: Shops nutzen noch nicht das Potenzial
… werden soziale Signale zur Berechnung der Suchmaschinen-Rankings immer wichtiger. „Im Vergleich zu Facebook und Twitter ist die Reichweite von Google+ zwar noch gering, aber durch die Marktmacht Googles ist es in der Tat denkbar, dass sich das zukünftig ändern könnte. Google+ ist darüber hinaus interessant, weil es beispielsweise sehr gut in die Suchergebnisse …
Sprachsteuerung wird Schlüsseltechnologie für mobiles Internet
Sprachsteuerung wird Schlüsseltechnologie für mobiles Internet
… Suchanbietern schließlich das Rennen um die Hoheit beim mobilen Internet gewinnen wird, hängt nach Auffassung von Steimel davon ab, wer den „Kampf um die besten Köpfe“ mit der größten Marktmacht verbinden kann. „Den Kampf um die Köpfe hat Google bereits gewonnen – besonders durch die Art von Google, immer alles neu zu entwickeln und die geniale Strategie, mit …
Das iPhone 6s: Bei aller Liebe – auch für Apple ist Hardware nur noch Mittel zum Zweck
Das iPhone 6s: Bei aller Liebe – auch für Apple ist Hardware nur noch Mittel zum Zweck
Analyse: Wachstum kann nur die Ausdehnung der Marktmacht in die Realwelt bringen, das Spiel heißt Datenauswertung Heute wird die Markteinführung des iPhone 6s erwartet. Wie immer wird die neue Variante des Flaggschiffs zur Schicksalsstunde für Apple erklärt. Warum dies einerseits wahr und andererseits unwahr ist, erklärt Prof. Dr. Key Pousttchi, Inhaber …
Bild: Suchmaschinen-Marketing 2.0: Advertising.com Vortrag auf dem Euroforum-Kongress „Die Macht der Suchmaschinen“Bild: Suchmaschinen-Marketing 2.0: Advertising.com Vortrag auf dem Euroforum-Kongress „Die Macht der Suchmaschinen“
Suchmaschinen-Marketing 2.0: Advertising.com Vortrag auf dem Euroforum-Kongress „Die Macht der Suchmaschinen“
… Technologieanbieter, sondern entwickeln sich immer mehr zu starken Medienunternehmen. Ihre beste Geldquelle bleibt aber die Suche im Internet, die für Gewinne in Milliardenhöhe sorgt. Die weltweite Marktmacht von Google, Yahoo und Co. liegt bei über 90 Prozent. Über 80 Prozent aller Suchanfragen laufen in Deutschland allein über Google. Andere Suchmaschinen sind dem …
Bild: Sikom erwartet Auswirkungen von Google-Motorola-Deal auf VerbraucherverhaltenBild: Sikom erwartet Auswirkungen von Google-Motorola-Deal auf Verbraucherverhalten
Sikom erwartet Auswirkungen von Google-Motorola-Deal auf Verbraucherverhalten
… vor allem im Kommunikationsbereich die meisten Trends und Entwicklungen aufseiten der Endverbraucher und werden dann im Idealfall rasch von den Unternehmen übernommen. „Durch die Marktmacht und Popularität von Google sowie die Expertise von Motorola im Bereich Mobilfunk erwarten wir zukünftig zahlreiche Anwendungen, die dazu führen, dass Kunden noch …
Suchmaschinen-Beziehungsgeflecht 2009
Suchmaschinen-Beziehungsgeflecht 2009
… müssen, kann Google seinen Markteinfluss weiter vergrößern, da ein nicht unwesentlicher Teil der Suchanfragen über T-Online oder AOL kommt. Auch abseits von Google’s Marktmacht ist ein Geflecht entstanden, wenn auch wesentlich einfacher. Yahoo liefert die Suchergebnisse für die Suchmaschinenurgesteine Altavista und Fireball sowie für den Fernsehsener …
Neues Konzept gegen Entdemokratisierung im Internet - Deutscher MedTech-Unternehmer zeigt Google die Zähne
Neues Konzept gegen Entdemokratisierung im Internet - Deutscher MedTech-Unternehmer zeigt Google die Zähne
… zu einer Rekordstrafe von 4,3 Milliarden Euro und forderte Google dazu auf, seine „illegalen Praktiken“ binnen 90 Tagen zu ändern. Der Vorwurf: Missbrauch der Marktmacht bei seinem Mobilbetriebssystem Android. Unter anderem Microsoft hatte sich bei der EU-Kommission darüber beschwert, dass Google seine Marktmacht missbrauche, um auf Smartphones unfair …
Unternehmensberater Jarvis hält Microsoft-Yahoo-Zusammenschluss nicht für sinnvoll
Unternehmensberater Jarvis hält Microsoft-Yahoo-Zusammenschluss nicht für sinnvoll
… sein“, weiß Steimel. Wer von den Suchanbietern schließlich das Rennen gewinnen werde, hängt nach seiner Auffassung davon ab, wer den „Kampf um die besten Köpfe“ mit der größten Marktmacht verbinden kann. „Den Kampf um die Köpfe hat Google bereits gewonnen – besonders durch die Art von Google, immer alles neu zu entwickeln und die geniale Strategie, …
Bild: SaaS-Forum Online-Umfrage: Office Web Applications vs. Google AppsBild: SaaS-Forum Online-Umfrage: Office Web Applications vs. Google Apps
SaaS-Forum Online-Umfrage: Office Web Applications vs. Google Apps
… der Software-Branche wie Microsoft oder SAP. Werden es die einen schaffen, ihren Vorsprung im Bereich webbasierter Anwendungen zu nutzen oder gelingt es den anderen, ihre Marktmacht dazu einzusetzen, um vielleicht verlorenes Terrain zurück zu erobern? Und am Ende natürlich die alles entscheidende Frage: Was macht der Anwender? Folgt er den Angeboten …
Sie lesen gerade: Google missbraucht Marktmacht