(openPR) Vegesack, 23.03.2005 – Bundesweit suchen derzeit rund 330 000 Unternehmer meist altersbedingt einen Nachfolger für die Weiterführung des erfolgreichen aufgebauten Unternehmens. Häufig gelingt das: Bei rund 42 Prozent aller Betriebsübergaben bleibt die Leitung in der Familie und bei 12 Prozent aller Fälle wird die Belegschaft – oder Teile davon – zum neuen Inhaber. Häufig kommt es auch zu Verkäufen doch fast jedes zwölfte Unternehmen geht mit seinem Inhaber in Rente. Allein im vergangen Jahr landeten so 38 000 Mitarbeiter aus 6000 Unternehmen auf der Straße.
Klaus Weiler vom Bundesverband deutscher Fördermittelberater e.V. (BvdFB) hat dafür herzlich wenig Verständnis, da vielfach der Verlust von Arbeitsplätzen durch eine Inanspruchnahme bestehender Fördermittel vermieden werden könnte. 1200 verschiedene EU-, Bundes- und Landesprogramme gibt es allein für Klein- und Mittelständische Unternehmen (KMU) „doch die wenigsten Unternehmensberater kennen sich da aus, so dass immer wieder Chancen zur Insolvenzabwendung verpasst werden.
Hauptursache für Insolvenzen ist die falsche Finanzierung und fehlendes Kapital, wo Banken leicht nachschießen könnten, wenn sie sich mehr mit den Förderprogrammen auseinandersetzen würden“, ärgert sich Weiler, der am vergangenen Montagabend zu einer Infoveranstaltung in die Strandlust geladen hatte, denn natürlich können auch in Bremen-Nord viele Unternehmer oder auch Existenzgründer mit dem notwendigen Know-how im Gepäck bestehende Betriebe weiterführen oder Neugründungen wagen.
Etwa mit zinsvergünstigten Krediten oder dem KfW-Startgeld, das eine Haftungsfreistellung von 80 Prozent beinhaltet und so den Zugang zu Bankkrediten ebnet. Für die Übernahme des kleinen Blumenladens könnte auch das Existenzgründerdarlehen „KfW-Mikro-10“ helfen, und wenn die Belegschaft eines vor der Insolvenz stehenden Betriebs gemeinsam an Übernahme denkt, dann gibt es noch viele weitere, zum Teil überraschende Programme erläutert Weiler. Durch den Rechtsanspruch auf Überbrückungsgeld erhalten die von Arbeitslosigkeit bedrohten Mitarbeiter ein halbes Jahr lang Arbeitslosengeld plus 70,8 Prozent – vorausgesetzt sie machen sich selbständig und kenne ihre Rechte. Eine Menge Geld kommt so zusammen. Besonders in der Neustart – Phase können damit auch Umsatzrückgänge überbrückt werden.
In fast allen Branchen gibt es Fördergelder erfährt man von Weiler, der sich seit langem über zum Teil schlecht ausgebildete Unternehmensberater und überlastete Kreditabteilungen vieler Banken ärgert, da man sich da nur ungenügend über die Möglichkeiten bestehender Förderprogramme informiert und viele mögliche Auswege aus der drohenden Insolvenz so verschlossen bleiben. Mit seriöser, unabhängiger und vor allem auch kompetenter Beratung wollen die knapp 100 Mitglieder des BvdFB diese Entwicklung umkehren. Mit aufwendig geschulten und schließlich zertifizierten Fördermittelberatern des BvdFB führen sie daher bundesweit Informationsveranstaltungen durch und zu Spezialthemen dann auch mehrstündige Seminare. In Bremen-Nord geht es am 4. April 2005 um das Thema „So schützen Sie sich vor Forderungsverlust und Insolvenz Ihrer Kunden“ und tags drauf geht es einmal mehr um „Unternehmensnachfolge, -übernahme und Existenzgründung“. JG
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