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Felsennest - Ein vergessenes Kapitel der NS-Geschichte

21.03.200710:43 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Felsennest - Ein vergessenes Kapitel der NS-Geschichte
Titel Felsennest
Titel Felsennest

(openPR) Hansen, Hans-Josef: Felsennest - Das vergessene Führerhauptquartier in der Eifel

Am 1. September 1939 fiel die deutsche Wehrmacht ohne Kriegserklärung in Polen ein. Paris und London forderten die sofortige Einstellung der Kampfhandlungen und den Rückzug der deutschen Truppen auf das Reichsgebiet. Hitler reagierte nicht auf die Forderungen der Westmächte. Großbritannien und Frankreich traten am 3. September 1939 auf Grund ihrer Beistandsverpflichtungen gegenüber Polen in den Krieg gegen Deutschland ein. Trotz der Kriegserklärungen kam es im Westen zunächst nicht zu nennenswerten Kampfhandlungen. Die militärische Auseinandersetzung war jedoch unvermeidlich. Der seit Mitte Oktober 1939 geführte “Sitzkrieg” an der deutsch-französischen Westfront endete abrupt am 10. Mai 1940 mit dem Einmarsch deutscher Truppen in die Niederlande, Belgien und Luxemburg. Das Oberkommando der Wehrmacht verkündete am Tag des Angriffs: “Angesichts der unmittelbar bevorstehenden feindlichen Kriegsausweitung auf belgisches und holländisches Gebiet und der damit verbundenen Bedrohung des Ruhrgebietes ist das deutsche Westheer am 10. Mai bei Morgengrauen zum Angriff über die deutsche Westgrenze auf breitester Front angetreten (...)

Um die Gesamtoperationen der Wehrmacht zu leiten, hat sich der Führer und Oberste Befehlshaber an die Front begeben.” Die “Front” war ein Bunker- und Barackenlager in Rodert, einem abgelegenen Dorf bei Münstereifel, etwa 42 Kilometer von der belgischen Grenze entfernt. Seit Ende 1939 wurden für den Westfeldzug mehrere Hauptquartiere für den “Bunkermenschen” Hitler und sein Gefolge gebaut, darunter auch das schließlich bezogene Felsennest in der Nordeifel. Von einer bewaldeten Bergkuppe aus führte der Kriegsherr den Angriff. Das Felsennest war vom 10. Mai bis zum 6. Juni 1940 Schalt- und Macht-zentrale des Dritten Reiches. Hier liefen alle wichtigen Informationen zusammen, wurden ausgewertet und neue Entscheidungen getroffen. Für einige Wochen wurde hier Geschichte gemacht.
Auf Befehl Hitlers sollte das Felsennest gewartet und nicht verändert werden. Er plante nach dem Krieg jährliche Erinnerungsfahrten in die Eifel. 193 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag, 230 Abbildungen, Karten, Dokumente und Grundrisse, 28x23 cm; ISBN 3-938208-21-x; 32,50 €

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