(openPR) Unternehmen dürfen keine Sündenböcke sein
Berlin, 19. März 2007. Die Wirtschaftsjunioren begrüßen die Aufforderung von Bundespräsident Horst Köhler zu mehr gesellschaftlichem Engagement von Unternehmen. "Gerade in Zeiten, in denen der Staat sich auf seine Kernaufgaben konzentrieren muss, sind die Unternehmen in der Pflicht", sagt die WJD-Bundesvorsitzende Kirsten Hirschmann. Die Wirtschaftsjunioren haben deshalb "Corporate Social Responsibility", also die gesellschaftliche Verantwortung des Unternehmers, als Jahresthema gewählt. "Wir wollen für mehr Engagement werben, zugleich aber auch zeigen, dass gerade im Mittelstand viele Unternehmen bereits heute gesellschaftlich sehr aktiv sind", so Hirschmann weiter.
"Gleichzeitig ist aber auch die Politik gefordert", betont Hirschmann. Es dürfe nicht sein, dass die Politik nur Wirtschaftsschelte betreibe, das tatsächliche Engagement der Unternehmen aber nicht würdige. "Unternehmen dürfen keine Sündenböcke sein, wenn die Politik versagt", fordert Hirschmann. Wenn der Bundespräsident nach Vorbildern für gesellschaftliches Engagement von Unternehmen suche, dann könnten die Wirtschaftsjunioren Unterstützung anbieten. "Bei uns engagieren sich mehr als 10.000 junge Unternehmer und Führungskräfte mit vielen hervorragenden Projekten", erläutert Hirschmann.
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Pressesprecherin
Wirtschaftsjunioren Deutschland
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