(openPR) Die BaFin fordert für alle dem Geldwäschegesetz unterliegenden Finanzdienstleister eine individuelle Analyse der eigenen Gefährdungslage. Dabei sollen
- eine Bestandsaufnahme der Kunden- und Produktstruktur,
- eine Identifizierung der kunden-, produkt- und transaktionsbezogenen Risiken
- nebst deren Kategorisierung und Gewichtung
erfolgen. Hieraus sollen anschließend geeignete Präventionsmaßnahmen abgeleitet werden. Auch sind geeignete Parameter für ein EDV-Research zu entwickeln.
Nach den Vorstellungen der BaFin sollen im Rahmen der Risikoanalyse (Gefährdungsanalyse) die Risiken zum Missbrauch für Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung ebenso berücksichtigt werden wie die eines Betruges zu Lasten des Instituts.
Mit diesem Seminar wird das Know-how zur Geldwäschebekämpfung gezielt erweitert.
Das Seminar wendet sich an Geldwäsche-Beauftragte (bzw. Mitarbeiter im Bereich Geldwäsche-Prävention), die für die Erstellung oder Überarbeitung einer Risikoanalyse das notwendige Know-how erwerben möchten.
Die GwG-Novelle aus dem Juni 2017 hat die Anforderungen an die Verpflichteten in Bezug auf das Risikomanagement, die Risikoanalyse und daraus abzuleitende Sicherungs-Maßnahmen verschärft. Die Teilnehmer*innen des Seminars erhalten eine Einführung in die Anforderungen an eine vollständige Bestandsaufnahme, die Erfassung, Identifizierung und Bewertung aller kunden-, produkt- und transaktionsbezogenen Risiken sowie die Entwicklung und regelmäßige Überprüfung entsprechender Maßnahmen.
Detaillierte Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier:
Grundlagen-Seminar für Geldwäsche-Beauftragte: Risikomanagement & Risikoanalyse, 28.09.2023, online













