openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Patient im Koma: Entscheidungshilfe aus der Datenbank des PC?

13.03.200717:46 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Patient im Koma: Entscheidungshilfe aus der Datenbank des PC?

(openPR) Kann der PC die Patientenverfügung ersetzen?

Ein Datenbank-gestütztes Computerprogramm könnte den mutmaßlichen Willen eines nicht mehr entscheidungsfähigen Patienten mindestens so zuverlässig widergeben wie die nächsten Angehören. Das geht aus einer US-amerikanischen Studie hervor.

Quelle: Ärztliche Praxis >>> mehr dazu >>>
http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_homepage_aktuell_patientenverfuegung_1173785597.htm?n=1

Kurze Anmerkung (L. Barth):
Dass dies durch einen Rechner mit entsprechender Software leistbar ist, dürfte nicht die Frage sein, zumal mit dem elektronischen Gesundheitsausweis ein wesentlicher Schritt in diese Richtung getan sein dürfte. Allerdings überwiegen die datenschutzrechtlichen Belange als auch die Möglichkeiten der Manipulation, so dass dem Projekt kaum Realisierungschancen eingeräumt werden. Zugleich wird zu berücksichtigen sein, dass nicht erkannte Diagnosefehler, eine unzureichende Anamnese etc. Eingang in den vermeintlich mutmaßlichen Willen des Patienten finden können und somit für den ärztlichen Therapeuten oder den Angehörigen eine falsche Entscheidungsbasis liefern, mal ganz davon abgesehen, dass die Rechtsfigur des mutmaßlichen Willens selbst ihren Risiken in sich trägt.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 124903
 116

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Patient im Koma: Entscheidungshilfe aus der Datenbank des PC?“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von IQB - Medizin-, Pflege- und Psychiatrierecht - Lutz Barth

Bild: Wir sollen nicht sterben wollenBild: Wir sollen nicht sterben wollen
Wir sollen nicht sterben wollen
Der „Diskurs“ (?) über das frei verantwortliche Sterben eines schwersterkrankten und sterbenden Menschen ist nach wie vor nicht nur soziologisch unterbelichtet, sondern zeichnet sich insbesondere durch Glaubensbotschaften der selbsternannten „Oberethiker“ und deren „Geschwätzigkeit“ aus. „Lebensschützer“ meinen zu wissen, was die Schwersterkrankten und Sterbenden wünschen und welcher Hilfe diese am Ende ihres sich neigenden Lebens bedürfen. Mit Verlaub: Es reicht nicht zu, stets die Meinungsumfragen zu kritisieren, in denen die Mehrheit der…
Bild: Sterbehilfedebatte - Der Kreis der ethischen Überzeugungstäter ist überschaubarBild: Sterbehilfedebatte - Der Kreis der ethischen Überzeugungstäter ist überschaubar
Sterbehilfedebatte - Der Kreis der ethischen Überzeugungstäter ist überschaubar
Es scheint an der Zeit, in einer hoch emotionalisierten Debatte „Ross und Reiter“ zu benennen, die sich fortwährend um den „Lebensschutz“ scheinbar verdienstbar gemacht haben und unbeirrt auf ihrer selbst auferlegten Mission fortschreiten. Einige politisch Verantwortlichen sind gewillt, die „Sterbehilfe“ gesetzlich zu regeln und wie es scheint, besteht das Ziel in einer strikten Verbotsregelung. Auffällig ist, dass es sich um eine handverlesene Schar von Ethiker, Ärztefunktionären, freilich auch Theologen und Mediziner handelt, bei denen ber…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Crowdfunding Projekt: Patientenverfügung Online www.paveda.deBild: Crowdfunding Projekt: Patientenverfügung Online www.paveda.de
Crowdfunding Projekt: Patientenverfügung Online www.paveda.de
paveda.de ist eine unabhängige Plattform, die es ermöglicht, eine Patientenverfügung, Vollmachten und Notfallkontakte immer dann verfügbar zu haben, wenn sie wirklich gebraucht werden. München, 19. August 2015: Endlich ein Online Portal, welches dieses wichtige Problem wirklich löst. Wann wird eine Patientenverfügung wirklich gebraucht? Dann, wenn der …
Bild: Das offene MRT dient als Unterstützung für viele medizinische FachbereicheBild: Das offene MRT dient als Unterstützung für viele medizinische Fachbereiche
Das offene MRT dient als Unterstützung für viele medizinische Fachbereiche
… es dabei Risiken für das ungeborene Kind gibt. Die innere Medizin bemüht das offene MRT, um strukturelle Veränderungen an den Organen ausmachen zu können. Die Unfallmedizin kann Patienten auch dann durch ein offenes MRT untersuchen lassen, wenn sie narkotisiert oder sogar in ein künstliches Koma gelegt worden sind. Möglich ist das, weil die leichten …
Easy Swallow Sonde für Schlaganfallpatienten
Easy Swallow Sonde für Schlaganfallpatienten
ERLANGEN – Ein besonderes Sondenkonzept für Schlaganfallpatienten mit Schluckstörungen bietet Nutricia mit der Easy Swallow Sonde. Die transnasale Ernährungssonde nutzt die gezielte Auslösung des Schluckreflexes. So kann die Magensonde platziert werden, ohne dass eine aktive Mithilfe des Patienten nötig ist. Gerade Schlaganfallpatienten, aber auch Koma- …
Bild: Abbott-Rückruf: Fehlerhafte FreeStyle-Sensoren führen zu schwerem GesundheitsschadenBild: Abbott-Rückruf: Fehlerhafte FreeStyle-Sensoren führen zu schwerem Gesundheitsschaden
Abbott-Rückruf: Fehlerhafte FreeStyle-Sensoren führen zu schwerem Gesundheitsschaden
München, 16.12.2025. Der Rückruf bestimmter Blutzuckermessgeräte des Herstellers Abbott hat in Deutschland erstmals zu einem dokumentierten schweren Gesundheitsschaden geführt. Ein Diabetes-Typ-I-Patient erlitt nach fehlerhaften Messwerten eines Free Style-Sensors ein diabetisches Koma mit Multiorganversagen. Die Patientenanwalt AG mit Sitz in München hat …
Bild: Eine Marktlücke – Praktische Ethik im AbonnementBild: Eine Marktlücke – Praktische Ethik im Abonnement
Eine Marktlücke – Praktische Ethik im Abonnement
… ihm internalisierten Werte auf den Ratsuchenden zu projezieren. Die von Gewissensbissen geplagte ethische Seele des Berufsethikers und all derjenigen, die sich zur Entscheidungshilfe berufen fühlen, können für sich persönlich ihren Fürsorgegedanken fruchtbar machen, in dem diese aus dem Kreis der geschlossene Gesellschaft der Medizinethiker heraustreten …
Tembit präsentiert elektronische Patientenakte mdoc
Tembit präsentiert elektronische Patientenakte mdoc
… GmbH hat eine umfassende Lösung zur Speicherung, Auswertung und Überwachung von indikationsbezogenen Patientendaten entwickelt. Das System besteht aus einer geschützten, internetbasierten Datenbank und einem personenbezogenen USB-Stick mit integriertem Kartenleser, der den sicheren Zugang regelt. Erstmals vorgestellt wird mdoc auf der MEDICA, die vom …
Vorsorge für den Ernstfall – die neue Sigel Patientenverfügung
Vorsorge für den Ernstfall – die neue Sigel Patientenverfügung
Aktuelle Fälle und Gerichtsurteile sind in aller Munde und zeugen von starkem Interesse. Verkehrsunfall oder Schlaganfall, Patient im Koma: Situationen, in denen ein selbstverantwortliches Handeln nicht mehr möglich ist und deshalb entsprechende Entscheidungen nicht mehr getroffen werden können. Deshalb sollte man vorher festlegen, was in solchen Fällen …
Bild: E-health - die persönliche BefunddatenbankBild: E-health - die persönliche Befunddatenbank
E-health - die persönliche Befunddatenbank
med record - die persönliche Befund-Datenbank med record ist die persönliche Befund-Datenbank eines Patienten in elektronischer Form. Mit Sofortzugriff über einen speziell dafür abgesicherten Internetzugang. Im Webportal med record erhalten die Patienten, die HCS mit der Sammlung der elektronischen medizinischen Dokumente beauftragt haben, einen Sofortzugriff …
Körperstereotaktische Bestrahlung: Versorgungsforschung verbessert radioonkologische Behandlung
Körperstereotaktische Bestrahlung: Versorgungsforschung verbessert radioonkologische Behandlung
… Darstellungen erzeugen, sogenannte Nomogramme, mit denen wir das Gesamtüberleben abschätzen können “, erklärt Guckenberger. Arzt und Patient erhalten damit eine weitere Entscheidungshilfe bei der Frage, welche Behandlungsstrategie gewählt werden soll und welche den größten Nutzen für den Patienten bringt. Literatur: Guckenberger M: Versorgungsforschung …
Bild: Die Patientenvorsorgevollmacht - auch jüngere Menschen sollten rechtzeitig vorsorgenBild: Die Patientenvorsorgevollmacht - auch jüngere Menschen sollten rechtzeitig vorsorgen
Die Patientenvorsorgevollmacht - auch jüngere Menschen sollten rechtzeitig vorsorgen
Warum aufgrund der aktuellen Gesetzeslage eine Patientenvorsorgevollmacht nicht erst im Alter ein Thema sein sollte, erklärt Bettina Schmidt, Rechtsanwältin und Notar in Frankfurt am Main Frankfurt, 12. Juni 2014 - Die aktuelle Gesetzlage schreibt den Ärzten vor, alles Mögliche zur Lebenserhaltung ihrer Patienten zu unternehmen. Sie dürfen damit ohne …
Sie lesen gerade: Patient im Koma: Entscheidungshilfe aus der Datenbank des PC?