(openPR) Kann der PC die Patientenverfügung ersetzen?
Ein Datenbank-gestütztes Computerprogramm könnte den mutmaßlichen Willen eines nicht mehr entscheidungsfähigen Patienten mindestens so zuverlässig widergeben wie die nächsten Angehören. Das geht aus einer US-amerikanischen Studie hervor.
Quelle: Ärztliche Praxis >>> mehr dazu >>>
http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_homepage_aktuell_patientenverfuegung_1173785597.htm?n=1
Kurze Anmerkung (L. Barth):
Dass dies durch einen Rechner mit entsprechender Software leistbar ist, dürfte nicht die Frage sein, zumal mit dem elektronischen Gesundheitsausweis ein wesentlicher Schritt in diese Richtung getan sein dürfte. Allerdings überwiegen die datenschutzrechtlichen Belange als auch die Möglichkeiten der Manipulation, so dass dem Projekt kaum Realisierungschancen eingeräumt werden. Zugleich wird zu berücksichtigen sein, dass nicht erkannte Diagnosefehler, eine unzureichende Anamnese etc. Eingang in den vermeintlich mutmaßlichen Willen des Patienten finden können und somit für den ärztlichen Therapeuten oder den Angehörigen eine falsche Entscheidungsbasis liefern, mal ganz davon abgesehen, dass die Rechtsfigur des mutmaßlichen Willens selbst ihren Risiken in sich trägt.












