(openPR) Verbraucherindex CreditPlus Bank: Deutsche zögern bei Anschaffungen und holen eher aufgeschobene Käufe nach
Stuttgart, 13. März 2007 – Die Verbraucher in Deutschland blicken zurzeit wesentlich optimistischer in die Zukunft als im September 2006. Inzwischen schätzen zwei Drittel die weitere Entwicklung ihres Einkommens und Standards sehr positiv ein (Herbst 2006: 57 Prozent). Zum Geldbeutel greifen sie dennoch nicht vorschnell. Vielmehr warten sie ab, ob sich ihre Situation weiter verbessert und holen Investitionen nach, die sie bisher aufgeschoben haben. Das zeigt der Vergleich der aktuellen Ergebnisse des CreditPlus Bank Verbraucherindex mit den Zahlen aus dem vergangenen Jahr. Die Befragung erfasst die Entwicklung des Lebensstandards, Anschaffungsneigungen und konkrete Kaufabsichten.
Einerseits steht den Deutschen laut der Umfrage wieder mehr Geld zur Verfügung. Andererseits wollen sie es nicht gleich wieder ausgeben. Besonders deutlich zeigt sich diese Haltung in zwei Gruppen. Zum einen bei jungen Verbrauchern: Heute behalten doppelt so viele 22 bis 34-Jährige (jeder Vierte) ihr Geld lieber bei sich, statt es auszugeben, als im Herbst 2007. Zum anderen bei Senioren, die bisher als konsumfreudig galten, da sie sowohl über genug Zeit als auch über genug Geld verfügen: Jeder zweite Rentner und Pensionär gibt an, keine Lust zu haben, sich mit dem vorhandenen Geld etwas zu kaufen.
Für die Entwicklung, die der Verbraucherindex beschreibt, sieht Jan W. Wagner, Vorstandsvorsitzender der CreditPlus Bank, folgenden Grund: "Ende vergangenen Jahres waren die Menschen durch die geplante Mehrwertsteuererhöhung verunsichert. In den ersten Wochen des neuen Jahres haben sie jedoch gemerkt, dass sich der erhöhte Steuersatz nicht immer so schlimm ausgewirkt hat, wie befürchtet. Dennoch ist ein Rest Unsicherheit geblieben, der sich nun in der Zurückhaltung bemerkbar macht."
Die verhaltene Kaufbereitschaft wirkt sich auf die einzelnen Konsumgüter
unterschiedlich aus:
+ + + AUTO + + +
Der Anteil derer, die sich ein Auto anschaffen wollen, ist leicht von fünf auf sechs Prozent gestiegen. Dabei interessieren sich die Verbraucher wieder mehr für Neuwagen statt für günstige Gebrauchte – sogar preisbewusste Familien. Die Umweltfreund-lichkeit spielt gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Klimaschutz-Debatte bei der Fahrzeugwahl eine sehr wichtige Rolle. Nach Sicherheit ist sie der zweitwichtigste Grund bei der Kaufentscheidung.
+ + + MÖBEL + + +
Bei Möbeln sitzt der Geldbeutel wieder etwas lockerer als vor dem Jahreswechsel. Jeder Fünfte (21 Prozent) plant im Frühjahr seine Einrichtung zu ergänzen oder zu erneuern (Herbst 2006: 18 Prozent). Diese Entwicklung bestätigt das leichte Wachstum, das die Möbelindustrie Anfang des Jahres gemeldet hat.
+ + + REISE + + +
Für Reisen greifen die Deutschen so tief wie noch nie seit Beginn der Befragung in die Tasche. Zwar wird beim Urlaubsgeld bei knapper Kasse am ehesten der Rotstift angesetzt. Doch wer eisern spart, belohnt sich in besseren Zeiten gern mit einer Reise. Während im Jahr 2006 nur jeder Siebte (Frühjahr) beziehungsweise jeder Zehnte (Herbst) mehr als 1.250 Euro Urlaubsgeld ausgegeben hat, leistet sich heute bereits jeder Sechste exklusive Ferien.
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Zur Umfrage:
Der Verbraucherindex wird im Auftrag der CreditPlus Bank zweimal jährlich vom europäischen Meinungsforschungsinstitut Ipsos erhoben. Im Februar wurden 2.000 Verbraucher ab 14 Jahren zu ihrem Konsumverhalten befragt.
Mehr Informationen erhalten Sie im Internet:
> Details zu den Ergebnissen
> Auswertungen für die Branchen "Möbel" und "Automobil"
Zum Pressebereich:
http://www.creditplus.de/S=ae89d2a8fca7a8240713f02b7b0e2296/UeberUns/Pressecenter.html
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CreditPlus Bank AG
Sandra Hilpert
Tel: (0711) 66 06 - 640
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