(openPR) Sie sind fasziniert, vom Motorsport, der Herausforderung, der Strecke – und der Unberechenbarkeit: „Das ist es, was die Rallye Dakar für mich ausmacht, hier bleiben auch mal die Topteams auf der Strecke und die Namenlosen gewinnen“, sagt Stefan Schneider, von Beruf stellvertretender Luftsicherheitsbeauftragter bei Eurowings. Gemeinsam mit seinem Bruder Thomas, Logistiker, will er in zwei Jahren mit dabei sein, mitfahren, mitmachen, vielleicht auch ein wenig mitleiden. Denn die Rallye verlangt Fahrern und Material einiges ab. Schon als kleine Jungs haben die beiden die Rallye verfolgt, jetzt wollen sie selbst mit dabei sein.
Auslöser war für sie die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 – „Soviel Euphorie, das hat uns einfach angesteckt“. Zum Team gehört noch Steffi Pohlmann, Stefan Schneiders Partnerin und von Beruf Flugbegleiterin, die sich zur Zeit viel um das Organisatorische kümmert aber im Zweifelsfall auch mit einspringt, wenn der Bruder aus familiären Gründen ausfallen sollte. Denn motorsportbegeistert ist auch sie.
Was jetzt fehlt, ist zunächst einmal jede Menge Geld und Sponsoren. Eine sechsstellige Summe kommt schon zusammen, wenn Stefan und Thomas Schneider zusammen ihre Wunschliste aufstellen. Hilfreich ist da die seit kurzem freigeschaltete Internetseite. Unter www.destination-dakar.com haben sich mittlerweile gute Kontakte ergeben, von denen die Brüder nun profitieren. Ganz oben auf der Liste: Ein Fahrzeug. Möglichst ein Touareg, in abgespeckter Form, dafür aber rallyetauglich. Der Wagen soll aber erst Ende des Jahres in der eigenen Garage stehen. Während der Rallye planen die zwei Holzwickeder, sämtliche technischen Leistungen einzukaufen, ebenso wie sie ein Logistik-Unternehmen nutzen werden, die Ersatzteile zu befördern, denn: „Geld für ein Begleitfahrzeug haben wir nicht.“ Sie selbst benötigen noch eine Rennlizenz, werden außerdem ein Offroad-Training absolivieren, am liebsten 2008 in der Wüste. Kostentreiber der ganzen Geschichte sind Sprit- und Startgelder und natürlich die Flugkosten. Die Startgebühr beträgt für das Team ca. 30000 Euro, darin inbegriffen sind allerdings auch Transport- und ggf. Bergekosten, Verpflegung, Wasser und Toiletten. Der Liter Benzin kostet die Rallyefahrer in der Wüste fast 5 Euro je Liter. Dies hat mit dem hohen logitischen Aufwand des Organisators zu tun, die Ölreserven für die Teilnehmer in die Wüste zu transportieren. Können die beiden Brüder ihren Plan in die Tat umsetzen, warten 16 Tagesetappen, ein Ruhetag, zwei Marathonetappen und rund 800 weitere Teilnehmer auf sie.
Bis dahin halten sich Stefan und Thomas Schneider mit Extrem-Mountain-Biking fit und hoffen auf ein Gelingen ihres Projektes und weitere Sponsoren: „Wenn nicht, warten wir noch ein wenig, vielleicht klappt es ein paar Jahre später.“ Das Faszinierende für die zwei ist zunächst ohnehin die Idee und die schon jetzt spürbare Begeisterung all derjenigen, die ihre Unterstützung zugesichert haben.
Team Destination Dakar
Initiator:
Stefan Schneider
Bismarckstr. 33
D-59439 Holzwickede
Tel: 0160-90575273
E-Mail:











