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Zwei von drei Joghurtbechern bleiben Müll

12.03.200715:24 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) BMU-Pläne für neue Verpackungsverordnung erfreuen den DSD-Chef und machen Umweltexperten ratlos

Berlin/Bonn - Obwohl neue technische Verfahren längst eine völlige Verwertung von Plastikabfällen ermöglichen, konnten sich nach einem Bericht des Fachportals „europaticker“ die Beamten im Bundesumweltministerium nicht dazu durchringen, in ihrer novellierten Verpackungsordnung Raum für innovative Produkte zu schaffen. „Lediglich eine Verschärfung des Lizenzeinzugsverfahrens ist jetzt abzusehen. Der Mehrweggedanke, der einst im Fokus des früheren Umweltminister Töpfer stand, ist inzwischen nahezu verdrängt worden“, so der europaticker. Beim Recycling gebe es eher Rückschritt: Von den eingesammelten Mengen sollen nur 60 Prozent einer stofflich gleichen Wiederverwertung zugeführt werden, beklagt ein Umweltschützer gegenüber europaticker, der namentlich nicht genannt werden möchte, weil er einem Verband angehört, der vom Branchenprimus jedes Jahr mit einer „großzügigen Spende“ unterstützt wird.



Der Umweltschützer wundert sich, dass alle Welt vom sparsamen Umgang mit Rohstoffen spricht, wenn es aber ernst würde, werde der Kommerz wieder einmal vor die Ökologie gestellt. Und ärgern würde ihn ganz besonders, dass die großen Umweltverbände sich damit zufrieden geben würden, dass jetzt die so genannten „Trittbrettfahrer“ an die Kandare genommen würden. Die hätten, sagt Karsten L., sich sogar vor den Karren des einstigen Monopolisten spannen lassen und nicht etwa für mehr Ökologie gekämpft, sondern für gesicherte Einnahmequellen. Davor seien die Beamten im Bonner Ministerium eingeknickt.

Der DSD-Müllsammler, seit 2005 in den Händen des amerikanischen Finanzinvestors Kohlberg Kravis Roberts (KKR), dürfte der größte Profiteur der neuen Verordnung werden: Grundsätzlich sieht DSD-Chef Stefan Schreiter in dem Referentenentwurf ein „klares Bekenntnis nicht nur zur haushaltsnahen Sammlung, sondern auch zum bewährten Verpackungsrecycling in privater Hand“. Und das bedeute eine ganz erhebliche Steigerung des Unternehmenswertes. Was das für die Zukunft von Schreiter und dem DSD-Müllkonzern bedeutet, liegt noch im Nebel. Laut Informationen eines Verbandsgeschäftsführers könne Schreiter angeblich mit einem Erfolgshonorar von drei Prozent rechnen, wenn es ihm gelingt, einen Käufer für die DSD GmbH zu finden und den Ausstieg von KKR zu ermöglichen. „Für Schreiter hat sich das Jammern der vergangenen Monate rundum gelohnt“, glaubt der europaticker.

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