(openPR) Die Komfortzone – ein Bereich des Wohlfühlens. Viele sind schon oft in Kontakt mit diesem Wort gekommen und vielen wurde dabei gesagt, dass sie diese Komfortzone verlassen sollen. Ist das wirklich so? „Jeden Tag die Komfortzone zu verlassen und 125% zu geben, ist nicht sinnvoll. 125% kann man bei einem 100 Meter Sprint geben, aber selbst dort wird es schwer, da 100% nun mal die Grenze sind. Hier nach braucht der Körper dann auch gute 4 Tage, um sich regenerieren zu können.“, erklärt der Gesundheitsexperte und Doktor der Sportwissenschaft, Dr. Christoph Ramcke aus Hamburg. Es gibt über den Tag verteilt eine Aktivitätswelle, und diese zeigt, dass nach dem Essen beispielsweise eine Müdigkeit, das sogenannte „Mittagstief“, einsetzt. Zu diesem Zeitpunkt liegt das Energielevel also weit unter 100% - und das ist auch gut so. Schließlich will der Körper gerade verdauen und nicht Höchstleistung bringen. „Durch die Corona-Pandemie mussten ständig Komfortzonen verlassen werden, ob nun für die Arbeit oder das private Umfeld. Es wurde vergessen, was es für Routinen vor dem Chaos gab. Aber genau diese Routinen sind wichtig für uns und unseren Alltag.“ Laut Dr. Christoph Ramcke ist es also nicht nötig, immer wieder und wieder die Komfortzone zu verlassen. „Ich sage allerdings auch nicht, dass die Komfortzone nie verlassen werden sollte. Ja, die Komfortzone soll genossen werden, aber es darf sich auch ganz bewusst dazu entschieden werden, diese zu verlassen.“ Aber Routinen, die zum Beispiel durch die Pandemie weggefallen sind, können nun wieder aufgenommen werden. Ob Freundschaften oder Hobbys – Zurück also in die alten Routinen? „Neue Herausforderungen sind wichtig, aber eben nicht ständig und überall. Genießt die Komfortzone.“, rät Dr. Ramcke. "Wenn man sie verlassen will, dann unbedingt mit der „Taktik der kleinen Schritte!“. Viele kleine Zwischenziele erleichtern den Weg zum großen Ziel. Neue Routinen können so geschaffen werden - also entdeckt immer auch mal die Entdecker*in in euch!“













