openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Intelligente Therapiesteuerung in der Handrehabilitation

22.03.202309:54 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Intelligente Therapiesteuerung in der Handrehabilitation
Entwicklung eines KI-basierten Assistenzsystems zur Steuerung eines Handtherapie-Roboters (© stock.adobe.com)
Entwicklung eines KI-basierten Assistenzsystems zur Steuerung eines Handtherapie-Roboters (© stock.adobe.com)

(openPR) Ziel des Innovationsprojekts "iHand" ist die Entwicklung eines KI-basierten Assistenzsystems zur Steuerung der Handtherapie mittels eines Rehabilitationsroboters. Zwei Partner:innen aus dem Innovationsnetzwerk AIMECA – die LIME medical GmbH und der Arbeitsbereich Neuromotorik und Training des Instituts für Sportwissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster – arbeiten gemeinsam an der datenbasierten Lösung. Dank künstlicher Intelligenz soll das robotische System in die Lage versetzt werden, auf Veränderungen im Therapieprozess selbstständig zu reagieren und entsprechende Anpassungen vorzunehmen. Im besten Fall kann die Handtherapie zukünftig größtenteils im Heimtraining durchgeführt und der Therapieerfolg über eine App eingesehen werden. Gefördert wird das Projekt "iHand" mit einem Gesamtvolumen von rund 445.000 Euro aus dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

Die Handtherapie ist eine Behandlungsform zur Wiederherstellung und Erhaltung der Handfunktion nach Operationen, Verletzungen sowie bei chronischen Erkrankungen, Arthrose und Schmerzen an der Hand. Bei der Handtherapie werden das Greifen, die Beweglichkeit, die Koordination, Kraft und auch die Feinmotorik trainiert. Die Unterstützung der klassischen Physiotherapie mit Assistenzsystemen wie Therapie-Robotern stellt eine große Chance dar – nicht zuletzt um dem Fachkräftemangel in Deutschland entgegenzuwirken und mehr Flexibilität in der Handtherapie zu ermöglichen.

Selbstlernender Therapie-Roboter

Durch Implementierung eines Klassifikationsalgorithmus soll innerhalb des F&E-Projekts "iHand" eine selbstlernende Steuerungs- und Planungssoftware entwickelt werden. Durch die kontinuierliche Erfassung von Sensordaten während der Nutzung eines Therapie-Roboters erhält das System laufend neue Informationen über die Zusammenhänge zwischen Therapieeinstellung, Therapiefortschritt, Gesundheitszustand der Hand und Befinden der Patient:innen. Die Entscheidung für oder gegen eine Adaption der Parameter sowie über das Ausmaß der Anpassung wird von einem wissensbasierten klinischen Entscheidungsunterstützungssystem (engl. clinical decision support system) getroffen. Ein CDSS ist eine Computersoftware, die medizinisches Fachpersonal bei Entscheidungsaufgaben unterstützt. Die Planung, Durchführung und Adaption der robotischen Hand-Bewegungstherapie soll durch den Einsatz von Methoden zur Entscheidungsunterstützung sowie insbesondere durch Methoden des Machine Learning (ML) automatisiert werden.

Die Entwicklungsphase umfasst den Großteil des F&E-Projekts. Während der Arbeitsbereich Neuromotorik und Training der Universität Münster geeignete Indikatoren zum Training des Klassifikationsalgorithmus identifiziert sowie das CDSS ausarbeitet, übernimmt die LIME medical GmbH die Entwicklung des ML-Modells sowie des echtzeitfähigen Regelsystems. In der Umsetzungs- und Validierungsphase findet die Integration aller Komponenten zu einem Gesamtsystem, die Inbetriebnahme und die Validierung des finalen Prototypen statt.

Die Idee zum Projekt "iHand" ist im Rahmen des Innovationsnetzwerks AIMECA - Künstliche Intelligenz in der medizinischen Versorgung entstanden, das über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) gefördert wird. Im Zuge der Mitgliedschaft werden die Partner:innen aktiv bei der Realisierung von F&E-Projekten sowie der Sicherstellung der Finanzierung unterstützt. Betreut wird AIMECA von der IWS GmbH, die auch das Antragsmanagement der Kooperationsprojekte übernimmt und die Mitglieder intensiv bei der Entwicklung neuer Technologien begleitet.

Weitere Informationen finden Sie unter www.aimeca.net

Projektpartner:innen "iHand"

LIME medical GmbH | Mainz
Westfälische Wilhelms-Universität Münster | Münster

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1242620
 423

Pressebericht „Intelligente Therapiesteuerung in der Handrehabilitation“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von IWS Innovations- und Wissensstrategien GmbH

Bild: Innovationsnetzwerk FOOD TECH gestartet: Neue Technologien für die Ernährung von morgenBild: Innovationsnetzwerk FOOD TECH gestartet: Neue Technologien für die Ernährung von morgen
Innovationsnetzwerk FOOD TECH gestartet: Neue Technologien für die Ernährung von morgen
Hamburg, 05.02.2026 – Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat die Förderung des ZIM-Innovationsnetzwerks „FOOD TECH“ bewilligt. Ziel des Netzwerks ist es, neue Technologien für die Entwicklung nachhaltiger, innovativer und zukunftsfähiger Ernährungslösungen voranzubringen. Die Laufzeit der ersten Netzwerkphase erstreckt sich vom 01.11.2025 bis zum 31.10.2026. Die IWS GmbH übernimmt als Netzwerkmanagement die Koordination sowie die strategische Weiterentwicklung der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Neue Ernährungstechnolo…
Bild: Forschungszulage 2026: Neue Anreize für strategische F&E-InvestitionenBild: Forschungszulage 2026: Neue Anreize für strategische F&E-Investitionen
Forschungszulage 2026: Neue Anreize für strategische F&E-Investitionen
Hamburg, 02.02.2026 – Mit dem Investitionsbooster und den Anpassungen des Wachstumschancengesetzes positioniert die Bundesregierung die Forschungszulage ab 2026 deutlich stärker als langfristiges Investitionsinstrument. Ziel ist es, Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten gezielt zu motivieren und Unternehmen frühzeitig Planungssicherheit zu geben. Im Fokus steht dabei eine strukturelle Stärkung von Forschung, Entwicklung und Innovation über mehrere Jahre hinweg. Mehr Spielraum für Investitionen und Projektplanung Ab 2026 steigt die maximal…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Novel Check Berlin bietet Erkennung zirkulierender Tumorzellen (CTCs) im Blut mit cellsearch®-TestBild: Novel Check Berlin bietet Erkennung zirkulierender Tumorzellen (CTCs) im Blut mit cellsearch®-Test
Novel Check Berlin bietet Erkennung zirkulierender Tumorzellen (CTCs) im Blut mit cellsearch®-Test
… zuverlässigen frühen und zusätzlichen Indikator für die Prognose und Effektivität einer Krebstherapie. Er ist eine ganz neue Möglichkeit zur Verbesserung der Therapiesteuerung, wie in zahlreichen internationalen Studien nachgewiesen wurde. Überflüssige, aber belastende Chemotherapien könnten Patienten so erspart bleiben. Bundesweit wird der Test bislang …
Kostenträger und Leistungserbringer in der Pflicht
Kostenträger und Leistungserbringer in der Pflicht
… Netzhauterkrankungen eingesetzt. Dies gilt sowohl für die Erstdiagnostik bei Makulaerkrankungen und unklaren Sehstörungen als auch insbesondere für die Verlaufsbeurteilung und Therapiesteuerung bei der Spritzenbehandlung durch intravitreale Medi-kamenteneingabe (IVOM) bei feuchter AMD und anderen Makulaerkrankungen. Nach den jüngst aktualisierten Empfehlungen der …
PET/CT in der Charité – PET e.V. sieht weiteren Meilenstein
PET/CT in der Charité – PET e.V. sieht weiteren Meilenstein
Berlin, 24.02.2006 Anlässlich der Inbetriebnahme eines PET/CT in der Berliner Charité findet heute das Eröffnunssysmposium „PET/CT Diagnostik und Therapiesteuerung bei Karzinomen der Lunge“ statt. Prof. Wolfgang Mohnike, Präsident des PET e.V. erläutert den medizinischen und ökonomischen Nutzen der PET/CT-Diagnostik am Beispiel des nicht kleinzelligen …
Bild: Internat. Conference on Malignant Lymphoma (ICML): Aktuelles aus der Lymphomforschung auf hematooncology.comBild: Internat. Conference on Malignant Lymphoma (ICML): Aktuelles aus der Lymphomforschung auf hematooncology.com
Internat. Conference on Malignant Lymphoma (ICML): Aktuelles aus der Lymphomforschung auf hematooncology.com
… diffus-großzelligen B-Zell-Lymphom und Mantelzelllymphom sowie aktuelle Aspekte zur Therapie der Hodgkin-Lymphome, wie beispielsweise die Rolle des sogenannten „Interim-PET-CTs“ zur Therapiesteuerung sowie neue immunmodulatorische Therapien. Der Kongressbericht wurde in diesem Jahr von Herrn Prof. Dr. med. Georg Lenz vom Universitätsklinikum Münster …
Der Blick ins Herz – Innovative Technik revolutioniert Herzdiagnostik
Der Blick ins Herz – Innovative Technik revolutioniert Herzdiagnostik
… Vorteil: Die PET/CT liefert Daten vom gesamten Körper. So spielt die PET/CT z.B. in der Neurologie eine wichtige Rolle und gilt in der Therapiesteuerung einiger Krebsarten seit Jahren als erste Wahl. Um ein Belegexemplar wird gebeten! Fotos des neuen PET/CT-Geräts sowie Untersuchungsbilder können Sie unter folgendem Link downloaden: http://www.ipse.de/petct/index.php. Sollten …
Vitaphone und German Heart Centre: Telemedizinisches Kompetenzzentrum für chronisch Herzkranke in Dubai
Vitaphone und German Heart Centre: Telemedizinisches Kompetenzzentrum für chronisch Herzkranke in Dubai
… Emirate. Dieses steht mittelfristig vor ähnlichen Problemen wie die Systeme der westlichen Industrienationen.“ Die Telemedizin eröffne neue Möglichkeiten einer präzisen Diagnostik und Therapiesteuerung. Zudem fördere sie die Compliance der Patienten, die wesentlich für den Therapieerfolg sei. „Damit – und aufgrund der kontinuierlichen telemedizinischen …
Bild: Ergotherapie bei Finger-Gelenk-ArthroseBild: Ergotherapie bei Finger-Gelenk-Arthrose
Ergotherapie bei Finger-Gelenk-Arthrose
In unserer Handrehabilitation arbeiten speziell für die Handtherapie ausgebildete Ergotherapeut/innen. Diese verfügen über ein aktuelles und fundiertes Fachwissen, sie bilden sich ständig weiter. Die Fingerarthrose trifft vor allem die Endgelenke, die Mittelgelenke oder das Daumensattelgelenk. Im Verlauf der Arthrose kommt es zu einer Vergröberung …
Erstes deutsches Handbuch zur Krebsdiagnostik mit PET/CT erschienen
Erstes deutsches Handbuch zur Krebsdiagnostik mit PET/CT erschienen
… praktischen Beispielen kombiniert. Zahlreiche Abbildungen veranschaulichen die Befunde der Krebspatienten. Der PET/CT-Atlas stellt dar, dass PET/CT in der Lage ist, die Therapiesteuerung entscheidend zu optimieren. Die enthaltenen Studien belegen, dass mit dieser Diagnosemethode die Therapie, wie z. B. die Tumorchirurgie, die Strahlentherapieplanung …
Bild: 2. Telemedizin-Fachtagung des DTZ-eV, 28. März 2014, 4. StatementBild: 2. Telemedizin-Fachtagung des DTZ-eV, 28. März 2014, 4. Statement
2. Telemedizin-Fachtagung des DTZ-eV, 28. März 2014, 4. Statement
… auch mehr Zeit für komplex-integrative Ansätze in der persönlichen Therapieleistung schaffen. Teletherapie kann nur und muss unter Führung der Fachtherapeuten erbracht werden; sie erhalten mit diesem System aber auch verbesserte Möglichkeiten der Prozessevaluation, Therapiesteuerung und Qualitätssicherung. Anmeldungen:dtz-ev.de//2-43-1/Veranstaltungen/
Dem Krebs auf der Spur: PET/CT optimiert Tumordiagnostik und -therapie
Dem Krebs auf der Spur: PET/CT optimiert Tumordiagnostik und -therapie
Hamburg, 26. Oktober 2006. Die PET/CT – das derzeit modernste Verfahren in der Krebsdiagnostik – gewinnt auch für die Therapiesteuerung immer mehr an Bedeutung. So ermöglicht eine Planung der Strahlentherapie an den PET/CT-Daten eine genauere Eingrenzung des Bestrahlungsfeldes und erhöht damit entscheidend die Heilungschancen. Als einzige Einrichtung …
Sie lesen gerade: Intelligente Therapiesteuerung in der Handrehabilitation