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Alarmierende Lücken bei der Altersvorsorge verängstigen deutsche Rentner:innen

(openPR) Finanzexperte Sven Thieme ist einer der renommiertesten Experten für Altersvorsorge in Deutschland. Als Geschäftsführer der Compivent GmbH in Dresden versorgt er mit seinem Team Kunden mit relevanten Informationen rund um Kapital und Sachwerte in der privaten Altersvorsorge. Er ist spezialisiert auf Wertpapiere, Versicherungen, Spareinlagen, Edelmetalle und andere Sachanlagen. In seiner Finanzkolumne kommentiert Sven Thieme die neuesten Branchentrends.

Die Angst vor Altersarmut hat die Mitte der Gesellschaft erreicht. Mehr als die Hälfte der Deutschen leidet unter der Angst, ihren Lebensstandard im Ruhestand nicht halten zu können. Die Hoffnung auf einen würdevollen wohlverdienten Ruhestand aus einer staatlichen Rente haben viele bereits aufgegeben. Das ist verständlich, denn den meisten Bürgern ist bewusst, dass sie im Alter Abstriche machen müssen, wenn ihre Rente weniger als 50 % ihres Nettoeinkommens beträgt.

Umso wichtiger ist die private Altersvorsorge. Allerdings fällt es vielen Menschen schwer, eine geeignete Strategie für dieses Problem zu entwickeln. Und die Politik ist wenig hilfreich: Jahrelange Niedrigzinsen und unzureichende praktische Umsetzung staatlich geförderter Produkte wie Riester- und Rürup-Rente haben viele Anleger hoffnungslos frustriert.

Dass unter diesen Bedingungen der Aktienmarkt und Sachwertanlagen wie Edelmetalle, Photovoltaik und die globalen Immobilienmärkte boomen, ist nicht verwunderlich. Gerade das Fehlen ehemals beliebter Kapitalanlagen, die in der Vergangenheit zumindest einen Inflationsausgleich plus eine kleine Rendite boten, zwingt die Anleger, sich mit neuen Anlageklassen auseinanderzusetzen.

Langfristig orientierte Anleger profitieren von Aktien und Sachwerten

Die Erschließung neuer Anlageklassen muss für Sparer jedoch langfristig keine schlechte Nachricht sein. Anlagen in Aktien und Sachwerte gelten aufgrund sich ändernder Marktbedingungen als volatiler in der Wertentwicklung – Experten nennen das Volatilität – haben aber langfristig eine bessere Performance als die Verzinsung ehemals beliebter Lebens- und Rentenversicherungen.

So ist beispielsweise der weltweit bekannteste Index, der MSCI 500, der die 500 größten Unternehmen der Welt zu einem Index zusammenfasst, in den letzten 10 Jahren um mehr als 94 % gestiegen. Obwohl es zu diversen Wertschwankungen kam, lag die durchschnittliche Wertsteigerung langfristig immer bei mehr als fünf Prozent pro Jahr. In den letzten 50 Jahren ist der Index von 100 auf über 2.000 Punkte gestiegen.

Auch die Immobilienmärkte haben eine ähnlich langfristige Entwicklung durchlaufen. Anleger profitieren neben einer möglichen Wertsteigerung auch von einer jährlichen Mietrendite. Wer während seiner Berufszeit eine Immobilie kauft, ist auch im Ruhestand wahrscheinlich schuldenfrei, wenn er effektiv finanziert und mietfreies Wohnen im Alter sichert. Edelmetalle wie Gold und Silber eignen sich vor allem als Inflationsschutz und sollten aber nur einen kleinen Teil des Anlageportfolios ausmachen. Eine breite Streuung, Diversifikation genannt, ist dabei das probate Mittel, um Risiken kalkulierbar zu machen. 

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